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Sonos Ace Ultra im Pra­xis­test: Die­ser Kopf­hö­rer bringt mich zum Lächeln

Mit den Sonos Ace Ultra verbessert Sonos das normale Modell an vielen Ecken – und macht mehr Freude als jemals zuvor.

Der ers­te Sonos Ace war ein beque­mer und hoch­wer­tig ver­ar­bei­te­ter Pre­mi­um-Kopf­hö­rer, klang­lich blieb er für mich aber hin­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten. Mit dem Sonos Ace Ultra setzt der Her­stel­ler des­halb nicht auf eine gro­ße Design­re­vo­lu­ti­on, son­dern ver­bes­sert vor allem das, was zu hören ist: Ein neu­er 40-mm-Trei­ber, adap­ti­ves Noi­se Can­cel­ling, ein deut­lich umfang­rei­che­rer Equa­li­zer, län­ge­re Akku­lauf­zeit und eine noch enge­re Ver­bin­dung zum Sonos-Öko­sys­tem sol­len den Unter­schied machen. Ob das auch wirk­lich funk­tio­niert, zeigt der Praxistest.

Sonos Ace Ultra: Das Upgrade ist (dezent) sichtbar

Wer den Sonos Ace bereits kennt, muss beim Aus­pa­cken des Sonos Ace Ultra ziem­lich genau hin­se­hen. Form, Mate­ri­al­mix und grund­sätz­li­che Design­spra­che sind nahe­zu iden­tisch zum nor­ma­len Modell. Mein Test­ex­em­plar geht farb­lich leicht in Rich­tung Mit­ter­nachts­blau und wirkt dadurch etwas eigen­stän­di­ger als ein klas­si­sches Schwarz. Das bleibt aber ein sehr dezen­ter Unter­schied. Einen sofort sicht­ba­ren Ultra-Moment, wie ihn ande­re Her­stel­ler gern mit neu­en Mate­ria­li­en oder auf­fäl­li­gen Design­ele­men­ten erzeu­gen, gibt es hier nicht.

Das ist einer­seits scha­de, ande­rer­seits war das Aus­gangs­ma­te­ri­al bereits gut. Die Ohr­mu­scheln bestehen wei­ter­hin über­wie­gend aus Kunst­stoff, füh­len sich aber kei­nes­wegs bil­lig an. Die Metall­bü­gel las­sen sich stu­fen­los ver­stel­len und bie­ten genau den rich­ti­gen Wider­stand. Nichts wackelt, nichts klap­pert, die Ver­ar­bei­tung wirkt durch­ge­hend hoch­wer­tig. Auf­fäl­li­ger als zuvor ist das Sonos-Logo auf der rech­ten Ohr­mu­schel, das stär­ker spie­gelt und dadurch leich­ter zu erken­nen ist. Auch die Alu­mi­ni­um­git­ter für Mikro­fo­ne und Geräusch­un­ter­drü­ckung wur­den leicht ver­än­dert und heben sich optisch etwas deut­li­cher ab.

Die Tas­ten füh­len sich genau­so gut an wie beim Ace. Sie sind klar von­ein­an­der zu unter­schei­den, reagie­ren zuver­läs­sig und ermög­li­chen alle wich­ti­gen Funk­tio­nen, ohne dass ich stän­dig zum Smart­phone grei­fen muss. Beim Lie­fer­um­fang bleibt eben­falls alles beim Alten: Im sta­bi­len Tra­vel-Case steckt eine magne­tisch haf­ten­de Tasche mit USB-C-auf-USB-C-Kabel sowie USB-C-auf‑3,5‑Millimeter-Klinkenkabel. Das ist prak­tisch, sau­ber gelöst und reicht für die wich­tigs­ten Ein­satz­be­rei­che. Los­sless Audio funk­tio­niert auch beim gleich­zei­ti­gen Laden am PC oder Mac. Ein neu­es Extra gegen­über dem nor­ma­len Ace gibt es beim Zube­hör aller­dings nicht.

Hoher Tra­ge­kom­fort mit einem bekann­ten Hitzestau

Beim Kom­fort macht Sonos vie­les rich­tig. Der Ace Ultra sitzt leicht auf mei­nem Kopf, obwohl er kein win­zi­ger Kopf­hö­rer ist. Die sehr wei­chen Kunst­le­der­pols­ter schmie­gen sich ange­nehm an, ver­tei­len den Druck gut und schlie­ßen zuver­läs­sig ab. Auch der gepols­ter­te Kopf­bü­gel drückt bei mir nicht. Meh­re­re Stun­den Musik, kon­zen­trier­tes Arbei­ten oder ein län­ge­rer Film­abend sind des­halb bequem möglich.

Der Anpress­druck ist prä­sent, aber nicht unan­ge­nehm. Dadurch bleibt der Kopf­hö­rer sta­bil, ohne sich wie eine Klam­mer anzu­füh­len. Wer den Ace moch­te, fin­det hier prak­tisch das glei­che Tra­ge­ge­fühl wie­der. Das ist aller­dings auch die Gren­ze des Kom­fort-Upgrades: Kunst­le­der ist wei­ter­hin nicht beson­ders atmungs­ak­tiv. Nach eini­ger Zeit wer­den die Ohren warm, an hei­ßen Tagen dürf­te das noch deut­li­cher auf­fal­len. Für kur­ze Pau­sen neh­me ich den Ultra des­halb gern ein­mal ab. Bequem ist er trotz­dem, nur eben nicht luftig.

Klang: End­lich ver­dient der Sonos-Kopf­hö­rer sei­nen Premium-Anspruch

Der größ­te Fort­schritt steckt im Klang. Schon mit den Werks­ein­stel­lun­gen wirkt der Sonos Ace Ultra kla­rer, kräf­ti­ger und deut­lich brei­ter als der nor­ma­le Ace. Beim Vor­gän­ger fehl­te mir Bass, gleich­zei­tig konn­te der vor­han­de­ne Tief­ton etwas mat­schig wir­ken. Der neue 40-mm-Trei­ber räumt hier hör­bar auf. Instru­men­te ste­hen sau­be­rer neben­ein­an­der, Details gehen weni­ger schnell unter und auch im Sub­bass pas­siert end­lich etwas.

Bei „Fal­ling Away from Me“ von Korn lässt sich das beson­ders gut nach­voll­zie­hen. Die Hi-Hat ist klar her­aus­zu­hö­ren und sau­ber posi­tio­niert, Gitar­ren und Schlag­zeug lie­gen nicht ein­fach als kom­pak­te Wand über­ein­an­der. Der Bass besitzt mehr Kon­tur und der Sub­bass ist wahr­nehm­bar, wo er beim Ace für mich prak­tisch fehl­te. Das Klang­bild bleibt eher intim und zen­triert, ent­wi­ckelt dabei aber mehr Wucht. Ein­zel­ne Gitar­ren und Effek­te zie­hen die Büh­ne punk­tu­ell weit aus­ein­an­der, ohne dass Stim­men ihren Fokus verlieren.

Rich­tig bril­lie­ren kann der Sound bei gedie­ge­ne­ren Klän­gen, etwa im Bereich von RnB, Soul und Jazz. Der Bass kommt dabei pun­chy rüber, ohne irgend­et­was von der rest­li­chen Instru­men­ta­li­sie­rung mit einem Schlei­er zu über­zie­hen. Die Ange­neh­me Klar­heit macht in die­sen Gen­res das Hören zum ech­ten Genuss. Das wird etwa bei Songs von Mar­vin Gaye und Jared Fisher deutlich.

Im direk­ten Ver­gleich mit den Air­Pods Max 2 fehlt dem Ace Ultra ein klei­nes Stück der ganz gro­ßen, offe­nen Büh­ne. Bei Detail­dar­stel­lung und Sepa­ra­ti­on liegt er aber erstaun­lich dicht dran. Mit pas­sen­den Ein­stel­lun­gen im Equa­li­zer gefällt mir der Sonos bei man­chen Songs sogar bes­ser. Er erin­nert mich dann eher an einen prä­zi­sen, kon­trol­lier­ten Kopf­hö­rer wie den Senn­hei­ser HDB 630 als an einen rei­nen Life­style-Over-Ear. Genau das ist als Kom­pli­ment gemeint: Der Ultra kann Musik nicht nur ange­nehm wie­der­ge­ben, son­dern ein­zel­ne Ebe­nen nach­voll­zieh­bar freilegen.

Der 8‑Band-Equa­li­zer ist mehr als eine net­te Zugabe

Ein ent­schei­den­der Grund dafür ist der neue Equa­li­zer. Beim nor­ma­len Ace gab es ledig­lich Reg­ler für Bass und Höhen – was gera­de audio­phi­le Hörer*innen eher mit einem Zäh­ne­knir­schen hin­neh­men muss­ten. Damit ließ sich der etwas mat­te Grund­klang zwar auf­hel­len, ech­te Fein­ar­beit war jedoch kaum mög­lich. Der Ace Ultra bie­tet zunächst einen ein­fa­chen 3‑Band-EQ für Bass, Mit­ten und Höhen. Zusätz­lich lässt sich in der App ein erwei­ter­ter 8‑Band-EQ akti­vie­ren. Dort kön­nen ein­zel­ne Fre­quenz­be­rei­che wesent­lich genau­er ange­passt wer­den, was für einen indi­vi­du­el­le­ren Klang sorgt.

Die­se Frei­heit lohnt sich, ver­langt aber ein wenig Geduld. Nicht jede Ein­stel­lung funk­tio­niert für jedes Gen­re. Instru­men­ta­le Musik oder Sin­ger-Song­wri­ter-Auf­nah­men kön­nen mit zu viel Bass an Natür­lich­keit ver­lie­ren. Bei Drum and Bass oder Metal neigt der Sub­bass bei star­ker Anhe­bung schnell zum Über­steu­ern und klingt dann crun­chy. Ab einer Ver­stär­kung von etwa plus sechs wird das je nach Pro­duk­ti­on deut­lich, für mei­nen Geschmack baut der Tief­ton teil­wei­se schon eine Stu­fe dar­un­ter zu stark ab bezie­hungs­wei­se drängt sich zu deut­lich in den Vordergrund.

Mit etwas Fein­ar­beit ist das Ergeb­nis dafür her­vor­ra­gend. Sleep Token und Archi­tects klin­gen instru­men­tal klar, ener­gisch und sau­ber geschich­tet. Gitar­ren behal­ten Schär­fe, Becken sind gut nach­voll­zieh­bar und der Mix fällt nicht in sich zusam­men. Der Ace Ultra ist damit kein Kopf­hö­rer, bei dem eine spek­ta­ku­lä­re Bass­kur­ve pau­schal jedes Gen­re ret­ten soll. Er belohnt viel­mehr die Bereit­schaft, zwei oder drei pas­sen­de Pro­fi­le für unter­schied­li­che Musik­rich­tun­gen zu fin­den. Dann spielt er weit über dem Niveau des ers­ten Ace. 

Dol­by Atmos: Bei Musik stark, bei Fil­men ein ech­tes Highlight

Räum­li­cher Klang ist beim Ace Ultra nicht bloß ein Haken auf der Funk­ti­ons­lis­te. Das Album „Oxy­mo­re“ von Jean-Michel Jar­re zeigt sehr deut­lich, was der Kopf­hö­rer mit einem guten Dol­by-Atmos-Mix anfan­gen kann. Instru­men­te und Effek­te las­sen sich prä­zi­se in ver­schie­de­ne Rich­tun­gen ein­ord­nen. Auch vir­tu­el­le Höhen­in­for­ma­tio­nen wir­ken glaub­wür­di­ger als bei vie­len ande­ren Kopf­hö­rern. Der neue Trei­ber hilft dabei, die ein­zel­nen Posi­tio­nen von­ein­an­der zu tren­nen, statt alles mit künst­li­chem Hall grö­ßer erschei­nen zu lassen.

Gera­de die­ser Hall ist bei vir­tua­li­sier­tem Dol­by Atmos oft ein Pro­blem. Man­che Mixe wir­ken, als wür­de die Band plötz­lich nicht mehr auf einer Büh­ne, son­dern in einem stark reflek­tie­ren­den Bade­zim­mer spie­len. Ein schwie­ri­ges Bei­spiel ist „My Hero“ von den Foo Figh­ters. Bei weni­ger gelun­ge­nen Atmos-Abmi­schun­gen ste­hen Stim­me und Lead-Gitar­re sehr weit vorn, wäh­rend Rhyth­mus­gi­tar­re und Schlag­zeug an Druck ver­lie­ren. Der Ace Ultra kann den Mix nicht neu erfin­den, stellt ihn für mich aber brei­ter und nach­voll­zieh­ba­rer dar als die Air­Pods Max 2. Mehr vom Schlag­zeug bleibt hör­bar und die Instru­men­te lau­fen weni­ger zu einem gro­ßen Klang­brei zusammen.

Bei elek­tro­ni­scher Musik, etwa von Kias­mos oder Bono­bo, funk­tio­niert der 3D-Effekt noch bes­ser. Rich­tig beein­dru­ckend wird es bei Fil­men. In Ver­bin­dung mit einer kom­pa­ti­blen Sonos-Sound­bar und True Cine­ma ent­steht eine erstaun­lich räum­li­che Kulis­se. Effek­te bewe­gen sich nach­voll­zieh­bar durch den vir­tu­el­len Raum und Stim­men blei­ben klar ver­an­kert. Da die Über­tra­gung inner­halb des Sonos-Sys­tems über WLAN statt als gewöhn­li­cher Blue­tooth-Stream erfolgt, wirkt der Sound in mei­nem Test beson­ders sau­ber und immersiv.

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ANC und Awa­re-Modus: Sehr stark, aber nicht in jeder Dis­zi­plin Klassenbester

Das akti­ve Noi­se Can­cel­ling war bereits beim Ace ordent­lich, der Ultra legt noch ein­mal zu – nicht zuletzt dank zehn Mikro­fo­nen am Ace Ultra gegen­über acht beim Vor­gän­ger. Bis zu zwei­fach stär­ke­re Geräusch­un­ter­drü­ckung ver­spricht Sonos. Gleich­mä­ßi­ge Geräu­sche und tie­fe­res Brum­men ver­schwin­den sehr zuver­läs­sig. Auch Tas­ta­tur­an­schlä­ge wer­den deut­lich redu­ziert. Die Air­Pods Max 2 blen­den die­ses Tip­pen in mei­nem direk­ten Ver­gleich noch etwas kon­se­quen­ter aus, groß ist der Abstand aber nicht. Im Büro, unter­wegs oder beim kon­zen­trier­ten Arbei­ten lie­fert der Sonos damit genau die Ruhe, die ich von einem Pre­mi­um-Kopf­hö­rer erwarte.

Noch kla­rer fällt die Ver­bes­se­rung beim Awa­re-Modus aus. Der nor­ma­le Ace wirk­te hier leicht robo­tisch und etwas dumpf. Beim Ultra klin­gen Umge­bungs­ge­räu­sche offe­ner, und auch die eige­ne Stim­me wird natür­li­cher über­tra­gen. An die Trans­pa­renz und räum­li­che Brei­te der Air­Pods Max 2 kommt er nicht ganz her­an. Zeit­gleich ist ein leich­tes Grund­rau­schen im Awa­re-Modus hör­bar, was aber nur in ruhi­ge­ren Umge­bun­gen wirk­lich merk­bar auf­fällt. Der Sonos ver­zich­tet zudem auf eine stu­fen­lo­se Mischung aus Trans­pa­renz und Geräusch­un­ter­drü­ckung. Zur Wahl ste­hen ANC, Awa­re oder kom­plett deak­ti­vier­te Effek­te. Das ist weni­ger fle­xi­bel, im All­tag aber gut nutzbar.

Sonos-App, Wire­less Los­sless und die zwei Sei­ten des Ökosystems

Beim Sonos Ace Ultra zeigt sich beson­ders deut­lich, wie groß­ar­tig ein Öko­sys­tem sein kann, wenn alles funk­tio­niert, und wie frus­trie­rend es wird, wenn die Soft­ware nicht mit­spielt. Blue­tooth und Los­sless Audio über USB‑C lie­fen in mei­nem Test zuver­läs­sig. Wie­der mit dabei ist natür­lich auch die ver­lust­freie Wie­der­ga­be über Blue­tooth via Qual­comms aptX aus der Sonos-App her­aus. Dafür müs­sen die ver­wen­de­ten Musik­diens­te in der App ver­knüpft sein. Einen ein­deu­ti­gen Los­sless-Indi­ka­tor habe ich wäh­rend der Wie­der­ga­be ver­misst, obwohl Sonos eine sol­che Kenn­zeich­nung bei sei­nen Laut­spre­chern grund­sätz­lich kennt.

Klang­lich lohnt sich die WLAN-Wie­der­ga­be. Die Sepa­ra­ti­on wird noch kla­rer, fei­ne Details tre­ten deut­li­cher her­vor und kom­ple­xe Pas­sa­gen behal­ten ihre Struk­tur. Das ist einer die­ser sel­te­nen Momen­te, in denen ein Kopf­hö­rer mich beim Hören spon­tan zum Lächeln bringt. Der Ace Ultra schafft das nicht mit einem über­trie­be­nen Effekt, son­dern mit sau­ber her­aus­ge­ar­bei­te­ten Ebe­nen und einem sehr unmit­tel­ba­ren Klang.

TV-Audio-Swap gehört eben­falls zu den gro­ßen Stär­ken. Die ers­te Ein­rich­tung war mit mei­ner Soft­ware etwas fri­cke­lig. Sobald die Ver­bin­dung stand, genüg­te aber ein län­ge­rer Druck auf die Con­tent-Key-Tas­te, um den Fern­seh­ton naht­los von der Sonos-Sound­bar auf den Kopf­hö­rer zu holen. Ein wei­te­rer lan­ger Druck schick­te ihn zurück. Eine spür­ba­re Latenz fiel mir nicht auf. Der Vor­teil gegen­über vie­len Kon­kur­renz­lö­sun­gen: Die Sound­bar dient als zen­tra­le Quel­le. Dadurch funk­tio­niert der Wech­sel nicht nur mit einer ein­zel­nen Strea­ming­box, son­dern auch mit ande­ren am Fern­se­her ange­schlos­se­nen Gerä­ten, etwa einer Konsole.

Weni­ger erfreu­lich ver­lief mein Ver­such mit Head­pho­ne-Lin­king. Die Funk­ti­on befin­det sich zum Test­zeit­punkt im Ear­ly Access und woll­te in mei­nem Netz­werk nicht zuver­läs­sig star­ten. Feh­ler­mel­dun­gen, Abbrü­che und meh­re­re Zurück­set­zun­gen sorg­ten für Frust. Nach einem Update ließ sich aus der App zeit­wei­se gar kei­ne Wie­der­ga­be mehr star­ten, wäh­rend Blue­tooth wei­ter­hin funk­tio­nier­te. Ob mein Netz­werk einen Anteil dar­an hat­te oder die Sonos-App selbst, lässt sich aus die­sem Test nicht ein­deu­tig ablei­ten. Sicher ist nur: Wer mit einer Öko­sys­tem-Funk­ti­on wirbt, muss bei der Zuver­läs­sig­keit nach­le­gen. Wenn alles läuft, ist die Erfah­rung bei­na­he magisch. Wenn nicht, bleibt nur viel Zeit mit Feh­ler­su­che zu ver­brin­gen. Wie erwähnt, ist die Funk­ti­on noch im Ear­ly Access und ich gehe davon aus, dass Sonos hier mit Soft­ware-und Firm­ware-Updates nach­steu­ern wird.

Akku­lauf­zeit: Genug Reser­ve für meh­re­re lan­ge Tage

Sonos gibt für den Ace Ultra bis zu 35 Stun­den Wie­der­ga­be mit akti­vier­tem ANC und Blue­tooth an. Das sind fünf Stun­den mehr als beim Ace. Drei Minu­ten am Lade­ka­bel sol­len bis zu drei Stun­den zusätz­li­che Wie­der­ga­be ermög­li­chen. Damit ist der Ultra gut für lan­ge Arbeits­ta­ge, Rei­sen und aus­ge­dehn­te Film­aben­de auf­ge­stellt. Im Ver­gleich zu den Air­Pods Max 2, die mit rund 20 Stun­den deut­lich frü­her nach einer Steck­do­se ver­lan­gen, besitzt der Sonos einen kla­ren prak­ti­schen Vor­teil. Wie immer hän­gen die tat­säch­li­chen Wer­te von Laut­stär­ke, Ver­bin­dungs­art und akti­vier­ten Funk­tio­nen ab, die Her­stel­ler­an­ga­be lie­fert aber einen kom­for­ta­blen Rah­men. Und dank EU-Vor­ga­be ist der Akku bei den Sonos Ace Ultra jetzt auch austauschbar.

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