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Haus und Garten

Rasen ver­ti­ku­tie­ren: So machst du es richtig

Vertikutieren – der erste Schritt zu einem dichteren, gesünderen Rasen.

Dein Rasen sieht fle­ckig aus, Moos brei­tet sich aus oder das Gras wirkt trotz Bewäs­se­rung und Dün­gung matt und müde? Dann ist es höchs­te Zeit fürs Ver­ti­ku­tie­ren. Schon weni­ge Wochen nach der Behand­lung wirst du einen deut­li­chen Unter­schied fest­stel­len, ver­spro­chen — wenn du ein paar typi­sche Feh­ler ver­mei­dest. Hier erfährst du alles, was du wis­sen musst: vom rich­ti­gen Zeit­punkt über die Gerä­te­wahl bis zur Nach­sor­ge. 

Gesun­der Rasen von Grund auf

Ein gepfleg­ter Rasen ist der Traum vie­ler Gartenbesitzer*innen – doch selbst wer regel­mä­ßig mäht und düngt, kämpft irgend­wann mit Moos, kah­len Stel­len oder mat­tem, kraft­lo­sem Gras. Der Grund liegt oft unsicht­bar unter der Ober­flä­che: eine dich­te Schicht aus Filz, die Was­ser und Nähr­stof­fe am Ein­drin­gen hin­dert. Ver­ti­ku­tie­ren löst genau die­ses Pro­blem.  

Beim Ver­ti­ku­tie­ren wird mit rotie­ren­den Mes­sern oder Stahl­klin­gen die obers­te Rasen­schicht und der soge­nann­te Filz auf­ge­ris­sen – eine dich­te Lage aus abge­stor­be­nen Gras­hal­men, Moos und orga­ni­schem Mate­ri­al, die sich im Lau­fe der Zeit zwi­schen den Hal­men und dem Boden ansam­melt. Die­se Schicht blo­ckiert Was­ser, Luft und Nähr­stof­fe auf ihrem Weg zu den Wur­zeln. Ein Ver­ti­ku­tie­rer schafft in weni­gen Stun­den das, was weder Dün­ger noch Bewäs­se­rungs­sys­tem leis­ten kön­nen – er gibt dem Boden wie­der Raum zum Atmen. 

Wann soll­test du vertikutieren? 

Ver­ti­ku­tie­ren ist kein All­tags­job, aber einer, bei dem das Timing ent­schei­dend ist. Wenn du zur fal­schen Jah­res­zeit oder bei ungüns­ti­gen Bedin­gun­gen zum Ver­ti­ku­tie­rer greifst, ris­kierst du mehr Scha­den anzu­rich­ten als Nut­zen zu haben.  

Bevor du an den Ver­ti­ku­tie­rer denkst, lohnt ein genau­er Blick auf dei­nen Rasen. Das deut­lichs­te Warn­si­gnal ist Filz – die braun-graue Schicht aus abge­stor­be­nen Gras­hal­men und orga­ni­schem Mate­ri­al, die sich zwi­schen den Hal­men und dem Boden ansam­melt. Du erkennst ihn, wenn du mit dem Fin­ger durch das Gras fährst und eine wei­che, schwamm­ar­ti­ge Schicht spürst. 

Wei­te­re Zei­chen für Hand­lungs­be­darf: Moos brei­tet sich flä­chig aus, obwohl du regel­mä­ßig mähst. Das Gras wächst an man­chen Stel­len kaum noch, obwohl es an Nähr­stof­fen und Was­ser nicht man­gelt. Oder Regen­was­ser läuft nach einem Schau­er ein­fach ab, anstatt ein­zu­si­ckern – ein Hin­weis dar­auf, dass der Boden zu ver­dich­tet ist und der Filz wie eine Sperr­schicht wirkt. Wer die­se Signa­le erkennt, weiß: Der Rasen braucht Luft. 

Der Zeit­punkt macht den Unterschied 

Die bes­te Zeit fürs Ver­ti­ku­tie­ren ist das Früh­jahr – genau­er gesagt dann, wenn der Rasen nach dem Win­ter aktiv zu wach­sen beginnt. Das ist in der Regel zwi­schen Mit­te April und Ende Mai. Der Rasen soll­te min­des­tens zwei­mal gemäht wor­den sein, damit er kräf­tig genug ist, den Ein­griff zu ver­kraf­ten. Ver­ti­ku­tierst du zu früh, ist das Gras noch im Win­ter­schlaf und erholt sich nur müh­sam. 

Ein zwei­ter Ter­min im Herbst ist eben­falls sinn­voll – meist im Sep­tem­ber oder frü­hen Okto­ber. Zu die­sem Zeit­punkt wach­sen Grä­ser noch aktiv, kön­nen also schnell rege­ne­rie­ren, bevor der Win­ter ein­setzt. Ver­mei­de es hin­ge­gen, im Hoch­som­mer oder wäh­rend lan­ger Tro­cken­pe­ri­oden zu ver­ti­ku­tie­ren: Hit­zestress und mecha­ni­scher Ein­griff zusam­men sind zu viel für den Rasen. Wer in Süd­deutsch­land mit wär­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren lebt, kann den Früh­jahrs­ter­min etwas vor­zie­hen; im Nor­den oder in höher gele­ge­nen Lagen lie­ber etwas war­ten. 

Aeri­fi­zie­ren – sinn­vol­le Ergän­zung zum Vertikutieren 

Aeri­fi­zie­ren und Ver­ti­ku­tie­ren wer­den oft in einem Atem­zug genannt – dabei sind es zwei ver­schie­de­ne Maß­nah­men, die sich ide­al ergän­zen. Beim Aeri­fi­zie­ren wer­den mit einem spe­zi­el­len Gerät klei­ne Löcher in den Rasen gesto­chen, die Luft, Was­ser und Nähr­stof­fe direkt zu den Wur­zeln lei­ten. Im Gegen­satz zum Ver­ti­ku­tie­ren wird dabei kein Mate­ri­al aus dem Boden her­aus­ge­för­dert – der Fokus liegt auf der Locke­rung ver­dich­te­ter Böden. 

Beson­ders sinn­voll ist das Aeri­fi­zie­ren auf Rasen­flä­chen, die stark bean­sprucht wer­den – etwa im Bereich von Spiel­flä­chen oder viel began­ge­nen Wegen. Auch schwe­re, leh­mi­ge Böden pro­fi­tie­ren beson­ders davon. Als Faust­re­gel gilt: Ver­ti­ku­tie­ren bekämpft den Filz, Aeri­fi­zie­ren bekämpft die Ver­dich­tung. Wer bei­des kom­bi­niert, gibt sei­nem Rasen die bes­te Grund­la­ge für dich­tes, gesun­des Wachs­tum. 

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Das brauchst du: Gerä­te und Werk­zeug im Überblick 

Bevor du los­legst, lohnt ein kur­zer Blick auf die Aus­rüs­tung. Für ein gutes Ergeb­nis brauchst du nicht viel – aber die rich­ti­gen Gerä­te machen den Unter­schied zwi­schen einem stres­si­gen Nach­mit­tag und einer Rou­ti­ne­auf­ga­be, die schnell von der Hand geht. 

Der Ver­ti­ku­tie­rer – das Herzstück 

Das wich­tigs­te Gerät ist der Ver­ti­ku­tie­rer selbst. Die belieb­tes­ten Ver­ti­ku­tie­rer fin­dest du übri­gens hierDu hast die Wahl zwi­schen drei Typen: Elek­tro­ver­ti­ku­tie­rer sind die güns­tigs­te und lei­ses­te Opti­on und eig­nen sich gut für Rasen­flä­chen bis etwa 300 Qua­drat­me­ter. Akku­ver­ti­ku­tie­rer bie­ten mehr Bewe­gungs­frei­heit und sind ide­al, wenn kei­ne Steck­do­se in der Nähe ist. Ben­zin­be­trie­be­ne Gerä­te sind die stärks­te Vari­an­te – sinn­voll für gro­ße Flä­chen oder sehr stark ver­filz­te Rasen. 

Rasen­mä­her – unver­zicht­ba­re Vorbereitung 

Vor dem Ver­ti­ku­tie­ren muss der Rasen auf die rich­ti­ge Höhe von 3 bis 4 Zen­ti­me­ter gekürzt wer­den. Ein guter Rasen­mä­her – ob mit Kabel, Akku oder als Mäh­ro­bo­ter – ist also unver­zicht­bar. 

Laub­blä­ser oder Rasen­har­ke – für die Nacharbeit 

Nach dem Ver­ti­ku­tie­ren liegt eine Men­ge Mate­ri­al auf der Flä­che: Filz, Moos, tote Gras­res­te. Eine Rasen­har­ke reicht für klei­ne­re Flä­chen völ­lig aus. Wer grö­ße­re Berei­che effi­zi­ent bear­bei­ten möch­te, greift zum Laub­blä­ser oder Laub­sauger – das spart Zeit und schont den Rücken. 

Rasen­lüf­ter und Aeri­fi­zie­rer – die sinn­vol­le Ergänzung 

Wer sei­nen Rasen beson­ders inten­siv pfle­gen möch­te, greift ergän­zend zum Rasen­lüf­ter oder Aeri­fi­zie­rer. Die­se Gerä­te ste­chen klei­ne Löcher in den Boden und ver­bes­sern so die Belüf­tung und Was­ser­durch­läs­sig­keit – ide­al als Ergän­zung zum Ver­ti­ku­tie­ren oder für Rasen­flä­chen, die zwar ver­dich­tet, aber noch nicht stark ver­filzt sind. Elek­tri­sche Model­le arbei­ten dabei deut­lich effi­zi­en­ter als rein mecha­ni­sche Hand­ge­rä­te. 

Streu­wa­gen – für Nach­saat und Düngung 

Wer nach dem Ver­ti­ku­tie­ren nach­sät oder düngt – und das emp­fiehlt sich in den meis­ten Fäl­len – arbei­tet mit einem Streu­wa­gen deut­lich gleich­mä­ßi­ger als von Hand. Gera­de bei grö­ße­ren Rasen­flä­chen zahlt sich das Gerät schnell aus. Model­le mit elek­tri­scher Unter­stüt­zung sor­gen dafür, dass Saat­gut und Dün­ger gleich­mä­ßig und in der rich­ti­gen Men­ge aus­ge­bracht wer­den – ohne Lücken und ohne Über­do­sie­rung. 

Vor­be­rei­tung: Unter­grund und Gerät sinn­voll abstimmen 

Ein gutes Ergeb­nis beim Ver­ti­ku­tie­ren beginnt lan­ge bevor du das Gerät anwirfst. Wer Boden, Rasen und Gerät auf­ein­an­der abstimmt, spart sich Ärger und Nach­ar­beit. Das klingt nach viel Auf­wand, ist aber in der Pra­xis schnell gemacht. 

Grund­sätz­lich gibt es drei Typen von Ver­ti­ku­tie­rern: Elek­tro­ge­rä­te sind preis­wert, lei­se und gut geeig­net für Gar­ten­flä­chen bis rund 300 Qua­drat­me­ter. Sie brau­chen ein Kabel, was die Bewe­gungs­frei­heit etwas ein­schränkt. Akku­ge­rä­te bie­ten mehr Fle­xi­bi­li­tät und sind ide­al für mit­tel­gro­ße Gär­ten ohne Steck­do­se in der Nähe. Ben­zin­be­trie­be­ne Ver­ti­ku­tie­rer sind die stärks­te Opti­on und eig­nen sich für gro­ße Flä­chen oder stark ver­filz­te Rasen – sie sind aber lau­ter und pfle­ge­inten­si­ver. 

Min­des­tens genau­so wich­tig wie die Gerä­te­wahl ist die Ein­stel­lung der Schnitt­tie­fe. Als Faust­re­gel gilt: Die Mes­ser soll­ten nur weni­ge Mil­li­me­ter in den Boden ein­drin­gen – cir­ca drei bis fünf Mil­li­me­ter sind meis­tens rich­tig. Greifst du zu tief, beschä­digst du die Gras­wur­zeln und der Rasen braucht Wochen, um sich zu erho­len. Zu flach hin­ge­gen kommt der Ver­ti­ku­tie­rer gar nicht erst an den Filz. Tes­te die Ein­stel­lung auf einem klei­nen, unauf­fäl­li­gen Bereich, bevor du die gesam­te Flä­che bear­bei­test. 

Zur Vor­be­rei­tung gehört außer­dem: Den Rasen zwei bis drei Tage vor­her nicht bewäs­sern, damit der Boden leicht ange­trock­net ist. Das Gras soll­te auf etwa drei bis vier Zen­ti­me­ter gemäht sein – nicht kür­zer, denn zu kurz gemäht ist der Rasen anfäl­li­ger für den Ein­griff. Ent­fer­ne gro­ße Stei­ne oder Äste von der Flä­che, damit die Mes­ser nicht beschä­digt wer­den. 

Ver­ti­ku­tie­ren leicht gemacht – so klappt es Schritt für Schritt 

Jetzt geht es ans Ein­ge­mach­te. Der eigent­li­che Ver­ti­ku­tier­vor­gang ist weni­ger kom­pli­ziert als vie­le den­ken – ent­schei­dend sind die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge und ein paar Punk­te, auf die Anfänger*innen oft nicht ach­ten. 

Schritt 1: Rasen mähen. Kür­ze den Rasen auf 3 bis 4 Zen­ti­me­ter. Nicht kür­zer – das wür­de den Rasen unnö­tig stres­sen. 

Schritt 2: Boden prü­fen. Drück mit dem Fin­ger in die Erde: Sie soll­te sich leicht feucht, aber nicht nass anfüh­len. Ist der Boden klatsch­nass, lie­ber noch einen Tag war­ten. 

Schritt 3: Ver­ti­ku­tie­ren. Füh­re das Gerät in gera­den Bah­nen über die Flä­che, ähn­lich wie beim Mähen. Arbei­te zunächst in Längs­rich­tung, dann – für ein noch bes­se­res Ergeb­nis – noch ein­mal quer dazu. Nach dem ers­ten Durch­gang sieht der Rasen erst ein­mal schlimm aus: Er wirft viel Mate­ri­al aus und sieht gerupft aus. Das ist nor­mal und kein Grund zur Beun­ru­hi­gung. 

Schritt 4: Aus­ge­brach­tes Mate­ri­al ent­fer­nen. Das Ver­ti­ku­tie­ren för­dert gro­ße Men­gen Filz, Moos und totes Pflan­zen­ma­te­ri­al zu Tage. Har­ke alles gründ­lich auf und ent­sor­ge es im Kom­post oder in der Bio­ton­ne – nicht auf der Rasen­flä­che lie­gen las­sen. 

Schritt 5: Nach­saat und Dün­gung (falls nötig). Wenn du kah­le Stel­len siehst, ist jetzt der bes­te Zeit­punkt für eine Nach­saat. Brin­ge anschlie­ßend einen Rasen­start­dün­ger aus, der die Rege­ne­ra­ti­on unter­stützt. 

Was kann beim Ver­ti­ku­tie­ren schief­ge­hen? 

Der häu­figs­te Feh­ler: zu tief ver­ti­ku­tie­ren. Wenn die Mes­ser zu weit in den Boden ein­drin­gen, wer­den Gras­wur­zeln beschä­digt und der Rasen erholt sich nur sehr lang­sam. Lie­ber etwas vor­sich­ti­ger star­ten und die Tie­fe bei Bedarf anpas­sen. 

Feh­ler Num­mer zwei: Ver­ti­ku­tie­ren bei nas­sem Boden. Wenn der Unter­grund zu feucht ist, ver­klum­pen Erde und Filz, die Mes­ser ver­stop­fen und das Ergeb­nis ist ent­täu­schend. Außer­dem ver­dich­tet der schwe­re Ver­ti­ku­tie­rer den nas­sen Boden – genau das Gegen­teil von dem, was du errei­chen willst. 

Feh­ler Num­mer drei: das aus­ge­brach­te Mate­ri­al lie­gen las­sen. Vie­le unter­schät­zen, wie viel Mate­ri­al der Ver­ti­ku­tie­rer aus dem Boden för­dert. Wenn du es nicht ent­fernst, bil­det es eine neue Sperr­schicht – und der gan­ze Auf­wand war umsonst. Pla­ne also genü­gend Zeit zum Har­ken ein. 

Feh­ler Num­mer vier: zu früh oder zu spät im Jahr ver­ti­ku­tie­ren. Ein Rasen, der noch im Win­ter­schlaf ist oder der bereits unter Hit­zestress lei­det, erholt sich nur sehr müh­sam. Hal­te dich an die emp­foh­le­nen Zeit­fens­ter im Früh­jahr und Herbst. 

Nach­sor­ge: So bleibt der Rasen dau­er­haft dicht und gesund 

Das Ver­ti­ku­tie­ren ist der ers­te Schritt – aber nur wenn du danach rich­tig pflegst, wirst du lang­fris­tig einen dich­ten, wider­stands­fä­hi­gen Rasen haben. Die Wochen nach dem Ver­ti­ku­tie­ren sind ent­schei­dend für die Rege­ne­ra­ti­on. 

Wann und wie düngst du nach dem Vertikutieren? 

Direkt im Anschluss ans Ver­ti­ku­tie­ren ist der Rasen beson­ders auf­nah­me­be­reit. Brin­ge am bes­ten inner­halb von ein bis zwei Tagen einen stick­stoff­be­ton­ten Rasen­start­dün­ger aus – er ver­sorgt die Gras­hal­me mit genau den Nähr­stof­fen, die sie für einen schnel­len Neu­aus­trieb brau­chen. Kein Lang­zeit­dün­ger in die­ser Pha­se, denn der Rasen soll erst ein­mal Kraft sam­meln, nicht gescho­ben wer­den. 

Bewäs­se­re den Rasen in den ers­ten ein bis zwei Wochen regel­mä­ßig, am bes­ten mor­gens – so hat das Was­ser Zeit ein­zu­zie­hen, bevor die Mit­tags­son­ne es ver­duns­ten lässt. Ver­mei­de gro­ße Belas­tun­gen: kein Betre­ten, kein Mähen in den ers­ten sie­ben bis zehn Tagen. 

Hast du nach dem Ver­ti­ku­tie­ren eine Nach­saat vor­ge­nom­men, gib dem Saat­gut min­des­tens drei bis vier Wochen, bevor du das ers­te Mal mähst. So haben die Keim­lin­ge genü­gend Zeit, sich zu eta­blie­ren. Rund sechs Wochen nach der Behand­lung soll­te dein Rasen wie­der dicht und grün sein – und du wirst sehen, dass sich die Mühe gelohnt hat. 

Häu­fi­ge Fra­gen rund ums Vertikutieren 

In der Regel reicht ein bis zwei Mal pro Jahr. Ein­mal im Früh­jahr, ein­mal im Herbst – wer bei­des macht, hat den bes­ten Effekt. Gär­ten mit star­ker Filz­bil­dung oder viel Moos kön­nen anfangs auch von einem drit­ten Durch­gang pro­fi­tie­ren. 

Ja, und es ist sogar der idea­le Zeit­punkt: Die Bear­bei­tung öff­net den Boden und gibt Saat­gut bes­se­ren Boden­kon­takt. Brin­ge die Nach­saat unmit­tel­bar nach dem Har­ken aus und bewäs­se­re gleich­mä­ßig. 

Höchst­wahr­schein­lich nicht. Ein frisch ver­ti­ku­tier­ter Rasen sieht immer erst ein­mal rup­fig aus – die gro­ße Men­ge her­aus­ge­for­der­tes Mate­ri­al ist ganz nor­mal. Gib dem Rasen zwei bis vier Wochen, und er wird sich deut­lich erho­len. Nur wenn gro­ße Berei­che nach sechs Wochen immer noch kahl sind, lohnt es sich, noch­mals nach­zu­sä­en. 

Wer ver­ti­ku­tiert, gibt sei­nem Rasen eine ech­te Chance 

Ver­ti­ku­tie­ren ist eine der wir­kungs­volls­ten Maß­nah­men, die du dei­nem Rasen gön­nen kannst – vor­aus­ge­setzt, du machst es zum rich­ti­gen Zeit­punkt, mit dem rich­ti­gen Gerät und folgst dem Ein­griff mit kon­se­quen­ter Pfle­ge. Klingt nach Auf­wand, ist aber ein­mal ver­stan­den gar nicht kom­pli­ziert. Die Beloh­nung: ein dich­ter, gesun­der Rasen, der Moos und kah­len Stel­len lang­fris­tig kei­nen Platz mehr lässt. Star­te am bes­ten im nächs­ten Früh­jahr – dein Rasen wird es dir dan­ken. 

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