Nicht nur Menschen, die Hunde und Kinder haben, wissen: Ein sauberer Boden bleibt selten lange sauber. In meinem Haushalt leben zwei Menschen und ein riesiger Hund, daher ist die Bodenreinigung eine never ending story. Ständig Eimer holen, Wasser einfüllen, Mopp auswringen – das nervt. Der Philips OneUp will genau das ändern. Er verspricht, Böden hygienisch, schnell und kabellos zu reinigen, und zwar ganz ohne Eimer oder lästiges Auswringen. Ich habe den smarten Wischmopp im Alltag mit einem großen Hund getestet. Hier erfährst du, wie er sich in der Praxis schlägt, wo seine Stärken liegen und wo noch Luft nach oben ist.
Der Philips OneUp ist ein elektrischer, kabelloser Wischmopp mit integrierter Wasserzufuhr und Schmutzwasserabsaugung. Seine OneUp-Technologie sorgt dafür, dass frisches Wasser auf den Boden gelangt, während das verschmutzte Wasser gleichzeitig wieder eingesaugt wird. Dadurch wird nicht dasselbe schmutzige Wasser über den Boden geschoben – ein großer Unterschied zu herkömmlichen Mopps.
Er verfügt über:
- einen USB-C-Akku mit bis zu 70 Minuten Laufzeit,
- zwei Feuchtigkeitsstufen, um die Wassermenge an den Boden anzupassen,
- ein 360°-Gelenk für schwer erreichbare Stellen,
- und maschinenwaschbare Pads, die mehrfach verwendet werden können.
Zielgruppe sind vor allem Haushalte, die eine schnelle, hygienische Lösung für die tägliche Bodenreinigung suchen, also ideal für Familien mit Kindern oder Haustieren.
Schon beim Auspacken fällt auf: Der Philips OneUp wirkt hochwertig und modern. Das Design ist schlicht und in neutralen Farben gehalten. Die Materialien fühlen sich stabil an. Nichts klappert, nichts wirkt billig.
Die Montage ist simpel: Zwei Hauptteile und das Wischpad müssen nur zusammengesteckt und mit einer kleinen Schraube fixiert werden. Ich hatte gerade keinen Schraubendreher zur Hand, also habe ich es ohne ausprobiert – und es hielt trotzdem wunderbar.
Anschließend den Frischwasserbehälter auffüllen, die kleine Reinigungsflasche einsetzen, das Pad befestigen und schon ist der OneUp einsatzbereit. Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Knopf, was das Ganze sehr nutzer*innenfreundlich macht.
Was mir gleich auffiel: Der Griff liegt ergonomisch in der Hand, das Gerät lässt sich mühelos führen, ist dabei allerdings nicht ganz so leicht (ca. 3,2 Kilogramm). Das 360°-Gelenk ermöglicht, auch unter Sofas, Tischen oder Schränken zu wischen. Das ist ein echter Vorteil gegenüber klassischen Mopps oder sperrigen Saugwischern.


Das Herzstück des Geräts ist, wie der Name bereits vermuten lässt, die OneUp-Technologie. Sie trennt Frisch- und Schmutzwasser und sorgt dafür, dass beim Wischen immer nur sauberes Wasser auf den Boden gelangt. Der Schmutz wird sofort wieder eingesaugt. So bleibt der Boden hygienisch rein, ohne Bakterien oder Grauschleier.
In meinem Alltagstest mit Hundepfoten, Futterkrümeln, Wasserspritzern und dem “ganz normalen Dreck” on top hat sich das System bewährt. Besonders auf den Fliesen im Eingangsbereich war das Ergebnis beeindruckend: kein Nachwischen nötig, keine Schlieren, keine Rückstände.
Der OneUp bietet zwei Feuchtigkeitsstufen:
- Die niedrige Stufe eignet sich für empfindliche Böden wie Kork oder versiegeltes Holz.
- Die hohe Stufe ist ideal für hartnäckige Verschmutzungen auf Fliesen oder Steinböden.
Ich war anfangs skeptisch, ob der Wischmopp auch auf meinem Korkboden funktioniert bzw. ob er ihn beschädigen könnte. Doch selbst das klappte einwandfrei. Das Pad blieb feucht genug zum Reinigen, aber nicht so nass, dass der Boden Schaden nehmen könnte.
Mit einer vollen Ladung schafft der Philips OneUp laut Hersteller bis zu 70 Minuten, was in meinem Test locker für das gesamte Untergeschoss mit rund 100 Quadratmetern ausreichte. Die LED-Ladeanzeige zeigt den Akkustand über kleine Balken an. Das Gerät hat also keine minutengenaue Anzeige. Das ist aber völlig ausreichend. Geladen wird über USB‑C, was angenehm flexibel ist.
Ein kleiner Tipp: Der Akku sollte regelmäßig geladen und nicht vollständig entladen gelagert werden, damit er lange hält.



Im Alltag mit einem großen Hund (60 Kilo, viel Fell) ist die Bodenpflege eine Daueraufgabe. Besonders im Eingangsbereich sah der Boden oft aus, als hätte ich gerade eine Gruppe von Wander*innen empfangen.
Hier konnte der Philips OneUp wirklich überzeugen. Schon nach wenigen Zügen waren Pfotenabdrücke, Staub und Haare verschwunden. Auch eingetrocknete Wasserflecken vom Napf oder Schlammreste ließ er mühelos verschwinden.
Das Beste daran: Durch die einfache Handhabung wische ich jetzt tatsächlich öfter. Früher war das Putzen eher eine lästige Aufgabe, jetzt erledige ich es nebenbei, weil es so schnell geht. Kein Eimer, kein Chaos – einfach Wasser nachfüllen, Gerät anschalten, los geht’s.
Die Bedienung des OneUp ist intuitiv. Frisch- und Abwassertank lassen sich durch leichten Zug entnehmen, ausleeren und durch leichten Druck wieder einsetzen.
Das Wischpad lässt sich ebenfalls leicht abnehmen. Ich wasche es regelmäßig bei 40 Grad in der Maschine. Hier muss ich sagen, dass es bereits nach der ersten Reinigung in der Maschine etwas zerfranst, aussah. Es reinigt aber weiterhin zuverlässig. Philips empfiehlt, das Pad alle sechs Monate zu ersetzen. Die UVP für ein Ersatzpad liegt bei 24,99 Euro, im Doppelpack bei 49,99 Euro.
Bei großen Flächen muss man das Wasser gelegentlich nachfüllen, da der Tank nicht riesig ist. Dafür ist er leicht zugänglich und schnell wieder befüllt. Damit der OneUp lange zuverlässig arbeitet, solltest du nach jedem Einsatz beide Tanks leeren und mit klarem Wasser ausspülen. Das Gerät selbst sollte trocken gelagert werden.
Den Akku am besten regelmäßig aufladen, damit die Kapazität erhalten bleibt.
Einmal pro Woche wische ich auch das Gehäuse und die Düse mit einem feuchten Tuch ab, um Ablagerungen zu vermeiden. Der Wartungsaufwand ist insgesamt gering, was den OneUp besonders alltagstauglich macht.


Im direkten Vergleich mit einem klassischen Wischmopp fällt schnell auf, wo die Vorteile liegen:
- Zeitersparnis: Kein Eimer, kein Auswringen, keine Pausen.
- Hygiene: Kein Wischen mit schmutzigem Wasser.
- Komfort: Kabellos, leicht, flexibel.
- Ergebnis: Gleichmäßige Feuchtigkeit, streifenfreie Böden.
Nachteile gibt es natürlich auch: Der Preis ist mit rund 180 Euro (je nach Angebot) kein Schnäppchen, und wer große Flächen reinigt, muss öfter nachfüllen. Dafür spart man auf Dauer Wasser, Reinigungsmittel und vor allem Zeit.
Vorteile:
- Hygienische Reinigung mit Frischwasser
- Entfernt Haare, hartnäckigen Schmutz und Staub effektiv
- Kabellos und leicht zu bedienen
- Ergonomisches Design und 360°-Gelenk
- Leicht zu reinigen (Pads & Tanks)
- Spart Zeit und Wasser
Nachteile:
- Anschaffungspreis im oberen Segment
- Kleiner Wassertank für sehr große Flächen
- Ersatzpads vergleichsweise teuer
- Reinigungskonzentrat vergleichsweise teuer
- Relativ schwer
Er eignet sich für fast alle Hartböden wie Fliesen, Laminat, Kork und versiegeltes Parkett, nur unbehandeltes Holz sollte gemieden werden.
Der Akku läuft bis zu 70 Minuten und wird einfach über USB‑C mit einem Standard-Netzteil geladen.
Sie gibt frisches Wasser ab und saugt gleichzeitig Schmutzwasser auf. Das heißt du musst nie mit verunreinigtem Wasser wischen.
Nach jeder Nutzung sollten die Tanks ausgespült und das Pad bei 40 Grad gewaschen und gut getrocknet werden.
Sie informieren über Akkustand und Feuchtigkeitsstufe.
Meist hilft es, den Tank neu einzusetzen, die Düse zu reinigen oder das Gerät kurz neu zu starten.
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