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Pome­ra: E‑Ink-Schreib­ma­schi­ne mit falt­ba­rer Tas­ta­tur vorgestellt

Die Pomera-Schreibmschine bietet eine faltbare Tastatur.

Die­se Schreib­ma­schi­ne kön­nen Nut­zer zusam­men­fal­ten: Das japa­ni­sche Unter­neh­men King Jin hat mit Pome­ra ein win­zi­ges Schreib­ge­rät mit E‑Ink-Tech­no­lo­gie vor­ge­stellt, das trotz sei­ner gerin­gen Grö­ße beque­mes Tip­pen ermög­li­chen soll.

Über die Platt­form Kick­star­ter sucht King Jin der­zeit nach Unter­stüt­zern, um die Pro­duk­ti­on der Mini-Schreib­ma­schi­ne für die USA star­ten zu kön­nen. Auf der Web­sei­te zu dem Gad­get hat das Unter­neh­men unter ande­rem ein Video und vie­le Bil­der ver­öf­fent­licht, die demons­trie­ren, wie das Zusam­men­fal­ten funk­tio­niert. Wie der Pro­to­typ von Pome­ra zeigt, besteht die Tas­ta­tur aus drei Ele­men­ten, die unter dem Dis­play zusam­men­ge­klappt wer­den können.

6 Zoll mit E‑Ink

Der Bild­schirm von Pome­ra misst in der Dia­go­na­le 6 Zoll und nutzt E‑Ink-Tech­no­lo­gie. Das soll laut Her­stel­ler nicht nur den Ener­gie­spei­cher der Schreib­ma­schi­ne ent­las­ten, son­dern auch die Augen beim Tip­pen scho­nen. Das Gerät wird mit zwei han­dels­üb­li­chen AA-Bat­te­rien betrie­ben, die bis zu 20 Stun­den Lauf­zeit am Stück ermög­li­chen sol­len. Um Daten zur Wei­ter­be­ar­bei­tung auf ein ande­res Gerät zu über­tra­gen, kön­nen Besit­zer wahl­wei­se einen QR-Code oder eine microSD-Kar­te verwenden.

Es ist das ers­te Mal, dass King Jin eines sei­ner Pro­duk­te auch in den USA anbie­ten will. Für den dor­ti­gen Markt nennt der Her­stel­ler das Gerät schlicht “Pome­ra”, das laut The Ver­ge die Pro­dukt­be­zeich­nung “DM30” trägt. Offen­bar gibt es die DM-Rei­he mit ähn­li­chen Gerä­ten bereits seit 2008 – zum zehn­jäh­ri­gen Geburts­tag will der Her­stel­ler auch ein Gad­get außer­halb Japans anbie­ten. Ein Nach­teil: Die Tas­ta­tur nutzt das japa­ni­sche Lay­out, beim Schrei­ben ist also etwas Umge­wöh­nung erforderlich.

Preis für Pome­ra zum Release: 500 Dollar

Wer das Pro­jekt auf Kick­star­ter unter­stüt­zen will, muss umge­rech­net min­des­tens 295 Dol­lar bei­tra­gen. Rund drei Wochen vor Kam­pa­gne­nen­de ist das Finan­zie­rungs­ziels von umge­rech­net knapp 76.630 Euro noch nicht in Sicht. Mit­te Juni wird bekannt sein, ob King Jin das Ziel erreicht und die E‑Ink-Schreib­ma­schi­ne Pome­ra tat­säch­lich für die USA pro­du­ziert wird. Der Ein­füh­rungs­preis soll dann bei knapp 500 Dol­lar liegen.

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