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Goog­le Trans­la­te: GNMT wird jetzt noch schlauer

Verbesserter Übersetzer: Mit Google Translate und dem neuen System GNMT klappt die Verständigung zwischen unterschiedlichen Sprachen nun noch besser.

Im Sep­tem­ber hat Goog­le eine ver­bes­ser­te Ver­si­on sei­nes Über­set­zungs­diens­tes Trans­la­te vor­ge­stellt. Das Sys­tem Goog­le Neural Machi­ne Trans­la­ti­on (GNMT) bedient sich künst­li­cher Intel­li­genz, um Wör­ter und Sät­ze von einer Spra­che in eine ande­re zu über­set­zen. Dank einer Erwei­te­rung, der Metho­de Zero-Shot Trans­la­ti­on, ist das Sys­tem nun noch schlauer.

Bevor Goog­le für sei­nen Über­set­zer neu­ro­na­le Netz­wer­ke ver­wen­de­te, hat die­ser ein­zel­ne Wör­ter über­setzt und anschlie­ßend mit einem sta­tis­ti­schen Modell in Zusam­men­hang gebracht, um einen gan­zen sinn­vol­len Satz zu fin­den. Nicht immer waren die Ergeb­nis­se für den Nut­zer zufrie­den­stel­lend. Im Sep­tem­ber stell­te das Unter­neh­men aus Moun­tain View des­halb ein neu­es Sys­tem vor: Goog­le Neural Machi­ne Trans­la­ti­on, kurz GNMT.

Mit die­ser Metho­de sind qua­li­ta­tiv bes­se­re Über­set­zun­gen mög­lich, da die neu­ro­na­len Netz­wer­ke Sät­ze im Gan­zen in eine ande­re Spra­che über­tra­gen. Durch künst­li­che Intel­li­genz wird das maschi­nel­le Ler­nen verbessert.

GNMT lernt mit der Metho­de Zero-Shot noch schneller

Dank GNMT soll Goog­le Trans­la­te um bis zu 85 Pro­zent genau­er gewor­den sein, schreibt Entwickler.de. Mit einer neu­en Erwei­te­rung hat der Such­ma­schi­nen-Rie­se sei­nen Über­set­zungs­dienst nun noch wei­ter ver­bes­sert: Die Metho­de Zero-Shot Trans­la­ti­on sorgt dafür, dass das Sys­tem sogar sinn­voll zwi­schen Spra­chen über­setzt, für die es noch kei­ne Trai­nings­bei­spie­le für die direk­te Über­set­zung “erlernt” hat. Wenn also der Goog­le Trans­la­tor mit Bei­spie­len zwi­schen Eng­lisch und Japa­nisch und Eng­lisch und Korea­nisch trai­niert wur­de, war er danach auch in der Lage, Sät­ze zwi­schen Japa­nisch und Korea­nisch zu übersetzen.

Durch Zero-Shot Trans­la­ti­on soll ein ein­zel­nes Sys­tem Über­set­zun­gen von einer Spra­che in vie­le ande­re anfer­ti­gen kön­nen. Mög­lich wird das durch einen zusätz­li­chen Token am Anfang der Satz­ein­ga­be, durch den die gefor­der­te Ziel­spra­che spe­zi­fi­ziert wird. Ohne Zero-Shot müss­te das GNMT-Sys­tem durch aus­ufern­des Trai­ning für alle 103 vom Goog­le Über­set­zer unter­stütz­ten Spra­chen ver­füg­bar gemacht wer­den, was eine ziem­li­che Her­aus­for­de­rung gewe­sen wäre.

Wei­te­re Details zu die­ser Art von Trans­fer Lear­ning bei Goog­le Trans­la­te erfah­ren Sie im Goog­le-Rese­arch-Blog.

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