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Gamer­oom offi­zi­ell gestar­tet: Face­book will Steam angreifen

Facebook Gameroom: Zum Start noch eine überschaubare Anzahl an Titeln, aber das soll sich bald ändern.

Mit sei­nem neu­en Ange­bot Gamer­oom, in dem Face­book alle Spie­le an einem Platz ver­sam­melt hat, will das sozia­le Netz­werk anschei­nend den Spie­le-Rie­sen Steam angrei­fen. Face­book hat sei­nen Gamer­oom jetzt offi­zi­ell gestartet.

Nach­dem Face­book beim mobi­len Spie­len iOS und Android den Vor­tritt las­sen muss­te, ver­sucht der Kon­zern jetzt dem Spie­len per Face­book und PC einen kräf­ti­gen Schub zu ver­pas­sen. Dazu hat Face­book heu­te sei­ne Win­dows-Spie­le-Platt­form Gamer­oom offi­zi­ell gestar­tet, berich­tet Tech­Crunch. Die App steht zum Her­un­ter­la­den für Nut­zer von Win­dows 7 und bes­ser bereit. Momen­tan gibt’s aber nur ver­hält­nis­mä­ßig älte­re Titel im Pro­gramm, wie etwa “Angry Birds” oder “Bro­ken King­dom”. Doch das soll sich ändern.

Face­book will Gamer­oom-Spie­le­ti­tel stark ausbauen

Face­books Ziel ist es näm­lich, dass Sie spä­ter ein­mal eine viel­zahl ange­pass­ter Spie­le oder sogar exklu­si­ve Gamer­oom-Titel auf ihrem Smart­pho­ne spie­len kön­nen, ohne dabei durch Neu­ig­kei­ten aus Face­book abge­lenkt zu wer­den. Es geht in ers­ter Linie um die so genann­ten “Casu­al Games”, also um Gele­gen­heits­spie­le für Zwi­schen­durch. Dabei dürf­te Gamer­oom in gro­ßer Kon­kur­renz zur Steam-Platt­form des US-Her­stel­lers Val­ve ste­hen. Steam hat aktu­ell über 125 Mil­lio­nen akti­ve Nutzer.

Es dürf­te jetzt Auf­ga­be und Ziel von Face­book sein, die Spie­le­ent­wick­ler davon zu über­zeu­gen, dass das sozia­le Netz­werk sei­ne gigan­ti­sche Reich­wei­te fürs Spie­len ein­set­zen wird. Für die­ses Publi­kum soll es sich loh­nen, neue Titel zu pro­gram­mie­ren. Aber auch die Spie­ler wol­len für die neu­en Titel auf der sozia­len Platt­form erst ein­mal gewon­nen wer­den. Soll­te das klap­pen, schät­zen Exper­ten die Chan­cen für Face­book groß ein: Das Unter­neh­men könn­te 30 Pro­zent der Zah­lun­gen in den Spie­len ein­strei­chen, Nut­zer könn­ten enger an Face­book gebun­den wer­den und Wer­bung könn­te natür­lich eben­falls in Gamer­oom gezeigt wer­den. Zusätz­lich könn­ten die Spiel­in­hal­te per Face­book Live aus­ge­strahlt werden.

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