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Smartphones

Das Vivo V9 erkennt, ob du aufs Dis­play schaust

Das Vivo V9 besitzt wie das iPhone X eine Notch am oberen Bildschirmrand.

Mit dem Vivo V9 hat der chi­ne­si­sche Smart­pho­ne-Her­stel­ler am 22. März 2018 ein neu­es Mit­tel­klas­se-Pha­blet vor­ge­stellt, das beson­ders mit KI-Funk­tio­nen und den ver­bau­ten Kame­ras punk­ten soll. Gera­de die Sel­fie-Kame­ra auf der Vor­der­sei­te beherrscht eini­ge Tricks.

Mit dem Snap­dra­gon 626-Chip­satz, 4 GB RAM und 64 GB Spei­cher wirkt das Daten­blatt des Vivo V9 zunächst wenig spek­ta­ku­lär. Für mehr Auf­merk­sam­keit sorgt da schon eher das 6,3‑Zoll-Display im 19:9‑Format, das eben­so wie der Bild­schirm des iPho­ne X mit einer Notch am obe­ren Rand daher­kommt. Im Gegen­satz zum Apple-Modell besitzt das Vivo-Smart­pho­ne aller­dings auch am unte­ren Ende der Vor­der­sei­te noch einen schma­len Display-Rand.

Gesichts- und Szenenerkennung

Die Front­ka­me­ra in der Notch des Vivo V9 ist mit 24 Mega­pi­xeln über­aus hoch­auf­lö­send gera­ten. Mit ihr sol­len aber nicht nur schar­fe Sel­fies mög­lich sein. Blickt der Nut­zer auf die Vor­der­sei­te des Smart­pho­nes, soll das Modul dies regis­trie­ren, den Nut­zer erken­nen und das Smart­pho­ne ent­sper­ren. Wer von der Gesichts­er­ken­nung kei­nen Gebrauch machen möch­te, kann aber auch wei­ter­hin zum Fin­ger­ab­druck­sen­sor auf der Rück­sei­te greifen.

Sowohl die Front­ka­me­ra als auch die Dual-Kame­ra auf Gehäu­se­rück­sei­te des Vivo V9 besit­zen GSMAre­na zufol­ge aber auch eini­ge KI-Funk­tio­nen. Die­se sol­len bei­spiels­wei­se für bes­se­re Por­trät­auf­nah­men sor­gen, aber auch Details in der Sze­ne­rie vor der Kame­ra erken­nen kön­nen. Das “AI Face Beauty”-Feature kön­ne so zum Bei­spiel Geschlecht, Alter, Haut­far­be, Tex­tur und Umge­bungs­licht erken­nen und aus­wer­ten, um anschlie­ßend opti­ma­le Kame­ra-Ein­stel­lun­gen zu treffen.

Mit aktu­el­ler Software

Wie das iPho­ne X und das iPho­ne 8 Plus soll das Vivo V9 auch Beleuch­tungs­ef­fek­te im Stil von App­les Por­trät­licht anbie­ten. Das heißt, dass Nut­zer nach der Auf­nah­me eines Por­träts nach­träg­lich aus ver­schie­de­nen Beleuch­tungs­ef­fek­ten wie Stu­dio­licht oder natür­li­chem Licht aus­wäh­len können.

Vivo instal­liert auf dem V9 Android 8.1 Oreo vor, jedoch ist die­se Vari­an­te des Betriebs­sys­tems umfas­send vom Her­stel­ler ange­passt wor­den. Wann und ob das Vivo V9 auch in Deutsch­land erschei­nen wird, ist zur­zeit nicht bekannt. Auch ein Start­preis wur­de noch nicht genannt.

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