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Apple Leak: Infor­ma­tio­nen zu bis­her unbe­kann­tem Apple-TV-Gerät aufgetaucht

Informationen zu bisher unbekanntem Apple-TV-Gerät aufgetaucht

Noch vor dem Start des Apple TV 4K plan­te Apple offen­sicht­lich eine Vari­an­te des Geräts mit lang­sa­me­rem Haupt­pro­zes­sor. Die­se Hard­ware ist aller­dings nie erschie­nen. Die jetzt auf­ge­tauch­ten Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten aber nicht nur inter­es­san­te Details zu die­ser bis­her unbe­kann­ten Ausführung.

Laut iOS-Hacker Ste­ve Troughton-Smith, der sich durch die Infos des Leaks des iOS‑9.3.-Bootloaders iBoot gewühlt hat, scheint der US-Kon­zern zwi­schen der vier­ten Genera­ti­on des Apple-TVs und der 4K-Vari­an­te eine wei­te­re Ver­si­on geplant zu haben. So soll­te zwi­schen Herbst 2015 und 2017 eine Vari­an­te mit A9X-Haupt­pro­zes­sor auf dem Markt erscheinen.

Leak ver­rät: Eigent­lich war ein wei­te­res Apple-TV-Device geplant

Brach­te zwar der A9X eine nahe­zu dop­pel­te Gra­fik­leis­tung und rund 80 Pro­zent mehr Leis­tung gegen­über der A8X-Ver­si­on, so ent­schied sich Apple trotz­dem gegen die Zwi­schen­ge­nera­ti­on eines Apple-TVs mit die­sem Chip. War­um der Kon­zern auf eine Ver­öf­fent­li­chung ver­zich­te­te, ist unklar.

So ging das Unter­neh­men direkt vom A8-Chip im Apple TV 4 zum A10X Fusi­on über und leg­te dadurch in punk­to Leis­tung noch ein­mal eine ordent­li­che Schip­pe drauf: Die­ser Chip ver­sorgt nicht nur den Apple TV 4K, son­dern auch das iPad Pro der zwei­ten Genera­ti­on und das 2017 erschie­ne­ne, 10,5 Zoll gro­ße iPad Pro.

 

Wei­te­re span­nen­de Details im iBoot-Quellcode

Im Leak lie­ßen sich nicht nur die Infor­ma­tio­nen über eine nicht ver­öf­fent­lich­te Apple-TV-Vari­an­te fin­den, son­dern auch wei­te­re Hin­wei­se auf Gerä­te, die erst vor kur­zem erschie­nen sind.

Dar­un­ter sind sogar Hin­wei­se auf den Home­Pod, der erst Ende letz­ter Woche auf den Markt gekom­men ist. Dass Apple also weit im Vor­aus plant, macht vor allem fol­gen­der Umstand deut­lich: Der Code ent­hält Bestand­tei­le von frü­he­ren iOS-Ver­sio­nen, die sich noch weit vor März 2016 datie­ren las­sen, dem Erschei­nungs­zeit­raum von iOS 9.3.

Apple ließ letz­te Woche offi­zi­ell ver­lau­ten, dass der Leak kei­ne sicher­heits­re­le­van­ten Infor­ma­tio­nen beinhal­te, da die Sicher­heit nicht von der Ver­trau­lich­keit des Quell­codes abhängt, son­dern „von vie­len Schich­ten an Hard­ware- und Soft­ware-Schutz­vor­keh­run­gen“, so ein Spre­cher des Unternehmens.

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