Unter der Pro­dukt­rei­he „Swift“ bie­tet Acer kom­pak­te und leich­te Note­books an, die sich dadurch in ers­ter Linie für den Ein­satz unter­wegs eig­nen. Regel­mä­ßi­ge Tech­nik-Updates gehö­ren schon seit Jah­ren dazu. Auch 2020 ver­bes­sert das Unter­neh­men die Rei­he wie­der. Das Acer Swift 3 sind damit wie­der auf Höhe der Zeit. Beson­ders inter­es­sant dürf­te aber das neue Swift 3X sein. Hier bekommst du alle Infos zu den Notebooks.

Acer Swift 3X: Neu­es Modell mit schlan­kem Gehäuse

In die­sem Jahr bringt Acer mit dem Swift 3X ein völ­lig neu­es Modell auf den Markt. Das Note­book soll die Rei­he um ein beson­ders dün­nes und leich­tes Gerät erwei­tern, das den­noch ein ver­gleichs­wei­se gro­ßes Dis­play bie­tet. Tat­säch­lich scheint es mit einem Gewicht ab 1,37 Kilo­gramm nicht all­zu schwer zu sein. Im zuge­klapp­ten Zustand fällt es bei einer Höhe von rund 1,8 Zen­ti­me­ter auch rela­tiv schmal aus.

An ein Mac­Book Pro oder gar das Leno­vo Think­Pad X1 Nano kommt es aber nicht her­an. Der Look erin­nert übri­gens stark an das Swift 3, von dem es abstammt. Es hebt sich aller­dings durch die bei­den Far­ben „Safa­ri Gold“ und „Steam Blue“ sowie einem Gelenk in Blau-Grün davon ab.

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Pro­zes­sor und Gra­fik: Intels Evo-Platt­form als Basis

Mit „Evo“ legt Intel Spe­zi­fi­ka­tio­nen fest, die eine kom­pak­te Bau­wei­se mit einer hohen Leis­tung ver­bin­den sol­len. Die pas­sen­de Tech­nik lie­fert das Unter­neh­men gleich mit. Dazu gehö­ren die neu­en Tiger-Lake-Pro­zes­so­ren. Mit einer sol­chen CPU der elf­ten Genera­ti­on ist auch das Acer Swift 3X aus­ge­stat­tet. Wel­che das genau ist, kannst du dir aus­su­chen. Acer bie­tet das Gerät schließ­lich in unter­schied­li­chen Kon­fi­gu­ra­tio­nen an.

Noch inter­es­san­ter ist, dass die neue Iris Xe Max als eigen­stän­di­ge Gra­fik­kar­te mit an Bord ist. Der Chip­satz soll gewis­se Leis­tungs­vor­tei­le im Ver­gleich zu einem in den Pro­zes­sor inte­grier­ter Gra­fik­ein­heit bie­ten. Ers­te Bench­marks zei­gen jedoch, dass du kei­ne gro­ßen Sprün­ge erwar­ten soll­test. Offen­bar spielt die Iris Xe Max in einer Liga mit den Note­book-Gra­fik­kar­ten AMD Rade­on RX 550X und der Nvi­dia GeFor­ce MX 350. Zum Arbei­ten und für vie­le Enter­tain­ment-Auf­ga­ben reicht das aber völ­lig aus. Gaming dürf­te damit aber natür­lich schwie­rig sein.

Wei­te­re Tech­nik: Gro­ßes Dis­play, leis­tungs­star­ker Akku

Kom­pak­te Note­books sind meist mit einem Dis­play in 13 Zoll aus­ge­stat­tet. Das Acer Swift 3X geht hier einen etwas ande­ren Weg. Der Bild­schirm misst 14 Zoll, ist also etwas grö­ßer als bei vie­len ande­ren Note­books die­ser Klas­se. Bei der Auf­lö­sung ist Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) das Maxi­mum. Das Dis­play reicht oben und an den Sei­ten bis rela­tiv weit an den Rand. Acer spricht von einer Screen-to-Body-Ratio von 84 Prozent.

Wie bereits erwähnt, sind die Swift-Note­books für den Ein­satz unter­wegs gemacht. Das unter­streicht Acer mit einem 58,7 Watt­stun­den fas­sen­den Akku. Der soll eine Nut­zung von bis zu 17,5 Stun­den am Stück ermög­li­chen. Je nach Hard­ware und Auf­ga­ben sinkt der Wert natür­lich deut­lich. Über den Schnell­lader soll das Note­book aber in 30 Minu­ten wie­der Saft für vier Stun­den Arbeit haben.

Bezüg­lich mög­li­cher Ver­bin­dun­gen ist das Acer Swift 3X gut aus­ge­stat­tet. An Bord ist ein Wi-Fi-6-Emp­fän­ger (802.11ax), der schnel­les Inter­net auf das Note­book bringt. Anschlüs­se für HDMI, USB 3.2 Gen 2, Thun­der­bolt 4 (USB‑C) und Kopf­hö­rer sind eben­falls vor­han­den. Net­tes Extra: Über den ver­bau­ten Fin­ger­ab­druck-Sen­sor kannst du das Note­book schnell entsperren.

Release und Preis: Schon unter 1.000 Euro zu haben

Laut Acer soll das Swift 3X in der güns­tigs­ten Kon­fi­gu­ra­ti­on 899 Euro kos­ten. Willst du die best­mög­li­che Tech­nik im Note­book haben, musst du wohl mehr als 1.000 Euro aus­ge­ben. Auch den ange­peil­ten Ver­kaufs­start hat das Unter­neh­men schon genannt. Dem­nach soll es im Dezem­ber 2020 erscheinen.

Acer Swift 5: Auch hier eine „Evo“lution bei der Technik

Acer setzt auch beim neu­en Swift 5 auf die Evo-Platt­form von Intel. Das bedeu­tet, dass hier eben­falls ein Pro­zes­sor der elf­ten Genera­ti­on zum Ein­satz kommt. Statt einer dedi­zier­ten Xe Max kommt hier aller­dings eine in den Pro­zes­sor inte­grier­te Xe G7 zum Ein­satz. Alter­na­tiv bie­tet Acer eine Nvi­dia GeFor­ce MX350 an. Das Dis­play ist 14 Zoll groß und löst in Full HD auf. Es lässt sich auch per Touch bedie­nen und ist mit einem anti­mi­kro­biel­len Glas aus­ge­stat­tet. Das soll ver­hin­dern, dass sich dar­auf Bak­te­ri­en sammeln.

Bei der Screen-to-Body-Ratio ist das Swift 5 dem 3X mit 86,4 Pro­zent über­le­gen. Glei­ches gilt für das Gewicht, denn das beträgt hier nur rund ein Kilo­gramm. Mit 1,5 Zen­ti­me­ter ist es außer­dem etwas dün­ner. Der Akku mit 56 Watt­stun­den soll hier bis zu 17 Stun­den hal­ten, also etwa weni­ger lang als im 3X. Die Schnell­la­de­funk­ti­on bleibt gleich. Das gilt auch für das flot­te Wi-Fi 6, die Anschlüs­se und den Fingerabdruck-Scanner.

Erhält­lich ist das neue Acer Swift 5 ab sofort für einen Start­preis von 1.099 Euro. Die stärks­te Vari­an­te mit mehr Arbeits­spei­cher und dedi­zier­ter Gra­fik­kar­te kos­tet 1.499 Euro.

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Das wohl kleins­te Update bekommt das Acer Swift 3 spen­diert. Auch das ori­en­tiert sich an der neu­en Evo-Platt­form und ist ab sofort mit einem Intel-Pro­zes­sor der elf­ten Genera­ti­on erhält­lich. Dazu hast du die Wahl zwi­schen inte­grier­ter Xe-Gra­fik, einer GeFor­ce MX350 oder ein­fa­cher Intel-UHD-Gra­fik. Alter­na­tiv gibt es das Swift 3 auch mit AMD-Technik.

Ver­füg­bar ist die aller­dings nur in der 14-Zoll-Vari­an­te. Das Note­book steht näm­lich mit zwei Dis­plays bereit: einem in 13,5 Zoll und 3:2‑Format mit einer Auf­lö­sung von 2.256 x 1.504 Pixeln und einem in 14 Zoll und 16:9‑Format mit Full HD. Schnel­les WLAN, Anschlüs­se für Thun­der­bolt 4, HDMI, USB 3.2 Gen 2 und ein Fin­ger­ab­druck­sen­sor sind auch hier zu finden.

Das Acer Swift 3 ist ab sofort für einen Ein­stiegs­preis von 699 Euro zu haben. Mit best­mög­li­cher Tech­nik musst du rund 1.199 Euro dafür ausgeben.