© 2026 UPDATED
Smartphones

Honor Magic V6: Schi­cker, schnel­ler, ausdauernder

Verdammt schick: Das Honor Magic V6 sieht in Gold wirklich sehr edel aus. Für den Autor ist es nicht zuletzt deshalb eines der schönsten Foldables auf dem Markt.

Lan­ge hat sich Honor mit dem Magic V6 nicht Zeit gelas­sen. Nicht mal ein Jahr hat es gedau­ert, ehe der Nach­fol­ger des V5 auf den Markt kam. Der Zeit­punkt war wei­se gewählt: Noch vor Sam­sung und Goog­le. Und die müs­sen sich auch bei­de sehr warm anzie­hen, denn obwohl bereits der Vor­gän­ger einen rich­tig guten Ein­druck gemacht hat, legt das V6 in nahe­zu jedem Punkt noch eine Schip­pe drauf. Im Pra­xis­test zeigt sich das Gerät des­halb nicht nur als Kon­kur­renz, son­dern als Benchmark.

Design und Ver­ar­bei­tung: Edel mit schi­cker Textur

Optisch anspre­chen­de Smart­phones kann Honor sowie­so. Das haben etwa schon der Vor­gän­ger, das Honor Magic V5, und das aktu­el­le Flagg­schiff Honor Magic 8 Pro bewie­sen. Das neue Foldable ist da kei­ne Aus­nah­me – genau im Gegen­teil. Das Test­ge­rät schlug bei uns in schi­ckem Gold-Ton auf. Und der hat es mit sei­nem mat­ten Finish an den Rän­dern in sich. Damit es nicht zu lang­wei­lig wird, ver­passt das Unter­neh­men der Rück­sei­te und der Außen­sei­te des Schar­niers eine Waben-Tex­tur. Die fügt sich sehr schön ins Gesamt­bild ein.

Die Ver­ar­bei­tung ist über jeden Zwei­fel erha­ben, die ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en füh­len sich in der Hand gut an. Ein­zig ein wenig mehr Halt hät­te dem Magic V6 nicht gescha­det, denn zuguns­ten der Optik ist es doch etwas rut­schig. Aber damit ist das Gerät auf dem Markt nicht wirk­lich allein. Außer­dem lässt sich die­ser klei­ne Makel recht ein­fach durch die mit­ge­lie­fer­te Hül­le lösen. Die schützt nicht nur Rück­sei­te, Rah­men und Schar­nier, son­dern liegt dank Leder-Imi­tat auch siche­rer in der Hand. Die schi­cke Gold-Rück­sei­te wird so aber durch einen bei­gen Rücken ersetzt. Prak­tisch an der Hül­le ist zudem, dass der Ring um die Kame­ra ein fle­xi­bler Stand­fuß ist, der auf- und zuge­klappt funktioniert.

Nicht leicht bei einem Foldable, aber Honor hat ganz neben­bei auch noch das IP-Rating ver­bes­sert. Es kommt nun auf IP68 bezie­hungs­wei­se auf IP69. Damit ist das Gerät noch bes­ser gegen das Ein­drin­gen von Fest­stof­fen geschützt, jetzt sogar voll­stän­dig gegen Staub.

Dis­plays: Honor macht den Falz flacher

Wirk­lich viel geän­dert hat sich im Ver­gleich zum Vor­gän­ger nicht. Das Innen­dis­play ist noch immer 7,95 Zoll groß und löst mit ordent­li­chen 2.352 x 2.172 Pixeln auf. Das sorgt erneut für ein knack­schar­fes Bild auf rela­tiv gro­ßer Flä­che. Den Falz hat Honor noch etwas fla­cher hin­be­kom­men. Vor allem beim dar­über­strei­chen wird das sehr deut­lich. War die Ein­ker­bung beim Magic V5 doch noch recht deut­lich zu spü­ren, fällt sie hier kaum noch auf. Optisch ist der Falz zwar wei­ter­hin zu sehen, aber eben auch weni­ger auffällig.

Doch nicht nur am Innen­dis­play hat Honor gear­bei­tet, auch das äuße­re hat Ver­bes­se­run­gen bekom­men. So ist es im Ver­gleich zum Vor­gän­ger ein klei­nes Stück gewach­sen, kommt jetzt auf 6,52 statt 6,43 Zoll. Auch die Auf­lö­sung ist mit 2.420 x 1080 Pixeln nun höher. Tat­säch­lich ist es somit noch ein klei­nes biss­chen bes­ser nutz­bar, als es schon das Außen­dis­play beim V5 war. Das liegt vor allem auch dar­an, dass Honor die maxi­ma­le Hel­lig­keit erhöht. In der Spit­ze kommt es jetzt auf 2.000 Nits (200 mehr als beim V5) und sogar auf bis zu 6.000 Nits bei HDR. Gera­de jetzt im Som­mer macht sich das posi­tiv bemerkbar.

Noch eine Sache, die es her­vor­zu­he­ben gilt, sind Honors Bemü­hun­gen beim The­ma Augen­ge­sund­heit. An Bord sind auch beim V6 wie­der eini­ge prak­ti­sche Funk­tio­nen, um die Augen zu scho­nen. Dazu gehört die Mög­lich­keit die Anzei­ge indi­vi­du­ell auf dich ein­zu­stel­len, etwa wenn du beson­ders emp­find­lich auf Kon­tras­te reagierst oder Far­ben schlecht unter­schei­den kannst. Dazu kom­men Blau­licht­fil­ter, ein spe­zi­el­ler Nacht-Modus, simu­lier­te Defo­kus­sie­rung und ein Dimm-Modus, der die Fre­quenz des Bild­schirm­flim­mers ver­än­dert. Aus Erfah­rung mit dem V5 brin­gen all die­se Din­ge auch tat­säch­lich eine Ent­las­tung für die Augen – und kön­nen sogar Kopf­schmer­zen vorbeugen.

Leis­tung: Neu­er Pro­zes­sor für mehr Power beim Multitasking

Den Chip­satz hat Honor mit dem V6 auf den aktu­el­len Stand geho­ben. Der neue Snapd­ra­gon 8 Eli­te Gen 5 macht dabei vor allem beim Mul­ti­tas­king auf dem Innen­dis­play eine bes­se­re Figur. Die Bedie­nung ist somit noch flüs­si­ger als beim V5. Dazu kommt eine auf­ge­bohr­te GPU, die Adre­no 840. Mit ihr gewin­nen etwa Spie­le noch an zusätz­li­chen Frames. Der Sprung ist nicht gigan­tisch, aber doch merk­bar. Mehr Leis­tung ergibt ohne­hin Sinn, weil Honor zahl­rei­che KI-Funk­tio­nen in Magi­cOS inte­griert. Die Ober­flä­che basiert auf Android 16 und sieht nicht nur gut aus, son­dern bie­tet auch sehr vie­le Funk­tio­nen. Der Wech­sel zwi­schen denen fällt auch dank 16 GB Arbeits­spei­cher recht flott aus. Ins­ge­samt ist das Magic V6 sehr schnell, wie von einem ech­ten Flagg­schiff zu erwar­ten. Damit nicht genug, ist Honor auch beim Spei­cher groß­zü­gig: Im Magic V6 gibt es immer 512 GB Platz.

Pas­send dazu 
Jetzt kaufen 

Kame­ras: Fla­che Bau­wei­se ist kein Hindernis

Fold­ables müs­sen im zusam­men­ge­klapp­ten Zustand mög­lichst dünn sein. Das bedeu­tet, dass pro Hälf­te nicht mehr viel Tie­fe übrig bleibt, um Tech­nik unter­zu­brin­gen. Nicht sel­ten lei­den dar­un­ter die Kame­ras der Gerä­te. Schon das Magic V5 hat aber für ein Foldable sehr gute Bil­der gemacht. Das V6 zeigt sich in die­sem Punkt auch wie­der stark. Fotos sind knack­scharf, auf Wunsch mit schö­nem Bokeh. Die Kame­ra fängt etwas mehr Licht ein, was zu mehr Details in dunk­le­ren Berei­chen und gene­rell zu schö­ne­ren Fotos bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen führt. Beim digi­ta­len Zoom schärft eine KI nach, was brauch­ba­re Ergeb­nis­se her­vor­bringt. Trotz Foldable-Prin­zip hast du mit dem V6 also immer eine wirk­lich star­ke Point-and-Shoot-Kame­ra in der Hosen­ta­sche dabei.

Akku: Der gro­ße Star der Show

Noch eine Ein­schrän­kung, die durch die fla­che Bau­wei­se von Fold­ables ent­steht: gro­ße Akkus sind hier meist nicht mög­lich. Genau hier liegt auch seit jeher das größ­te Pro­blem der Gerä­te, denn sie sind nicht son­der­lich aus­dau­ernd. Beim Magic V5 hat der Strom­spei­cher für rund einen Tag gereicht. Das V6 legt aber noch eine gan­ze Schip­pe drauf. Waren es im Vor­gän­ger noch 5.820 Mil­li­am­pere­stun­den, bringt Honor im neu­en Foldable einen Akku mit sat­ten 6.660 Mil­li­am­pere­stun­den unter. Der hält mal eben meh­re­re Stun­den län­ger durch – und lädt auch noch schnel­ler. 66 Watt zieht das V6 kabel­los, 80 Watt per USB‑C.

Disclaimer Die OTTO (GmbH & Co KG) übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der auf updated.de zur Verfügung gestellten Informationen und Empfehlungen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die offiziellen Herstellervorgaben vorrangig vor allen anderen Informationen und Empfehlungen zu beachten sind und nur diese eine sichere und ordnungsgemäße Nutzung der jeweiligen Kaufgegenstände gewährleisten können.

Time to share:  Falls dir dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns!