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Honor Magic 8 Pro: Das Smart­phone, das es zu schla­gen gilt

Schick ist das Honor Magic 8 Pro sowieso, aber eben keineswegs ein Blender. Genauer ist es eines der besten Smartphones auf dem Markt.

Geht es um Super­la­ti­ven, soll­ten Tes­ter*innen in der Regel eher zurück­hal­tend sein. Zu schnell geht die Objek­ti­vi­tät in Über­schwäng­lich­keit unter. Beim Honor Magic 8 Pro fällt mir die Zurück­hal­tung aller­dings schwe­rer als jemals zuvor. Das Gerät hat ein­fach alles, was ein aktu­el­les Smart­phone bie­ten kann. Das führt dazu, dass es der Maß­stab für das Jahr 2026 ist. Jetzt ist das Jahr aber noch sehr jung und vie­le neue Smart­phones ste­hen noch aus. War­um es den­noch schwer wird für Sam­sung, Apple und Co. das Magic 8 Pro zu über­trump­fen, zeigt der Praxistest.

Design und Mate­ria­li­en: Gera­de in Gold ein Augenschmaus

Schon von außen beginnt der posi­ti­ve Ein­druck des Smart­phones. Das Honor Magic 8 Pro kommt als Test­ge­rät näm­lich in „Sun­ri­se Gold“ an. Wer einen eher schlich­ten Gold­ton erwar­tet, der irrt sich. Honor spricht von einem „flie­ßen­den“ Design, was es durch­aus gut trifft. Licht spie­gelt sich auf der Rück­sei­te näm­lich wel­len­för­mig, was einen sehr schö­nen und vor allem edlen Effekt erzeugt. Dazu passt die eben­falls gol­den gestal­te­te Ein­fas­sung für die Kame­ra sowie der gleich­far­bi­ge Rah­men. Nach Pre­mi­um fühlt sich das Magic 8 Pro auch an, ein Blen­der ist es kei­nes­falls. Damit das auch so bleibt, ist das Smart­phone nach IP69K gegen so ziem­lich alle nor­mal auf­tre­ten­den Ein­flüs­se wie Spritz­was­ser, Was­ser und Staub bes­tens geschützt.

Dis­play: Wett­streit mit der Sonne

Bei gutem Wet­ter drau­ßen kon­kur­riert das Smart­phone mit der Son­ne. Nicht, weil es bei star­ker Ein­strah­lung schwer zu erken­nen wäre – genau im Gegen­teil. Sat­te 4.000 Nits schafft das 6,71 Zoll gro­ße Dis­play als typi­schen HDR-Wert. Bei Bedarf kann es punk­tu­ell sogar bis zu 6.000 Nits errei­chen. Das ist so hell, dass es in dunk­ler Umge­bung die inte­grier­te Taschen­lam­pen­funk­ti­on obso­let macht. Damit es nicht blen­det, regelt das Smart­phone abends im Bett statt­des­sen auf bis zu 1 Nit her­un­ter. Durch die varia­ble Bild­wie­der­hol­ra­te von bis zu 120 Hertz ist jede Bewe­gung auf dem Dis­play abso­lut flüs­sig. Der Her­stel­ler setzt außer­dem eini­ge KI-Funk­tio­nen ein, um den Bild­schirm so augen­scho­nend wie mög­lich zu machen. Dazu gehört ein spe­zi­el­ler Nacht­mo­dus, ein Defo­kus­sie­rungs-Fea­ture und noch eini­ges mehr. Erstaun­li­cher­wei­se macht das durch­aus einen Unter­schied, gera­de bei län­ge­rer Nut­zung am Stück, fühl­ten sich mei­ne Augen weni­ger ange­strengt an.

Leis­tung: Mehr als genug, dank schnells­tem Chip

Honor macht beim The­ma Leis­tung kei­nes­wegs Abstri­che, son­dern packt alles aus, was aktu­ell mög­lich ist. Der Snapd­ra­gon 8 Eli­te Gen 5 ist der schnells­te Chip­satz auf dem Markt und sorgt im Magic 8 Pro für so viel Leis­tung, dass es nur schwer mög­lich ist die Reser­ven aus­zu­rei­zen. Das Gerät läuft jeder­zeit abso­lut flüs­sig, steckt jede auf­wän­di­ge Anwen­dung locker weg und macht bei Gam­ing auch dank des Adre­no 840-Chips eine her­vor­ra­gen­de Figur. Weil Honor 12 GB Arbeits­spei­cher ver­baut, ent­steht auch kein Fla­schen­hals. Anstatt sich inter­nen Spei­cher übri­gens sehr teu­er bezah­len zu las­sen, sind ein­fach 512 GB der Stan­dard im Gerät.

Kame­ras: Ein Para­dies für Nachtfotografie

Es braucht schon beson­de­re Funk­tio­nen, damit sich eine Smart­phone-Kame­ra heu­te vom Rest abhe­ben kann. Honor wirbt in die­sem Punkt vor allem mit Nacht­fo­to­gra­fie. „Ultra Night“-Kameras sol­len das sein. Da lag es für mich im Test nahe, das aus­gie­big zu tes­ten. Erstaun­li­cher­wei­se ist das beim Magic 8 Pro kein Mar­ke­ting-Bla­bla, son­dern beein­dru­cken­de Rea­li­tät. Bil­der bei Nacht bekom­me ich in die­ser Qua­li­tät und Klar­heit sonst aus kei­nem ande­ren Smart­phone her­aus. Beson­ders beein­dru­ckend ist, dass selbst Fotos mit 10-fachem Zoom (digi­tal) noch her­vor­ra­gen­de Schär­fe und Details her­vor­brin­gen. Ein Blick auf das Daten­blatt erklärt auch war­um: denn die Tele­fo­to-Kame­ra bie­tet eine Auf­lö­sung von 200 Mega­pi­xeln. Das hilft in die­sem Sze­na­rio deut­lich. Der 3,7‑fache, maxi­ma­le opti­sche Zoom ist ohne­hin über jeden Zwei­fel erha­ben. Bil­der aus der 50-MP-Haupt­ka­me­ra sehen eben­falls fan­tas­tisch aus. Das gilt natür­lich auch für den Ein­satz am Tag. Farb­treue, Schär­fe, Detail­reich­tum: alles auf abso­lu­tem Top-Niveau – was auch für die 50-MP-Front­ka­me­ra gilt.

Mit der 50-Mega­pi­xel-Weit­win­kel­ka­me­ra las­sen sich nicht nur schö­ne Pan­ora­men auf­neh­men, son­dern eben auch knack­schar­fe Makro-Auf­nah­men. Immer mit dabei ist ein wenig KI-Unter­stüt­zung, die beim Honor einen sehr guten Job macht. Das gilt vor allem auch für den Super-Zoom, also die 100-fache Ver­grö­ße­rung. Hier macht die KI aus Pixel­brei ein schar­fes, über­zeu­gend rea­li­täts­nah aus­de­tail­lier­tes Bild.

Die Lobes­hym­nen bei Fotos las­sen sich auch auf Vide­os sin­gen. 4K-Auf­lö­sung gibt es hier bei bis zu 120 fps. Damit nichts ver­wa­ckelt, ist eine Bild­sta­bi­li­sie­rung ein­ge­baut, die so man­che Action-Cam im Regen ste­hen lässt.

Akku: Sehr aus­dau­ernd und schnell geladen

Könn­te sich Honor hier bereits die Smart­phone-Kro­ne auf­set­zen, legt das Unter­neh­men beim Akku noch ordent­lich einen drauf. Gan­ze 6.270 Mil­li­am­pere­stun­den Maxi­mal­ka­pa­zi­tät ste­cken in dem Gerät. Zum Ver­gleich: ein Sam­sung Gala­xy S25 Ultra kommt auf 5.000 mAh, ein iPho­ne 17 Pro Max auf 5.088 mAh. Bei nor­ma­ler Nut­zung hält das Magic 8 Pro also gut und ger­ne zwei Tage durch. Mit pas­sen­dem Lade­ge­rät ist es dann aber auch schnell wie­der auf­ge­la­den. Bis zu 100 Watt unter­stützt es dabei per Kabel. Kabel­los sind es, eben­falls her­vor­ra­gen­de, 80 Watt.

Magi­cOS 10: Ein­fa­cher Umstieg von iOS

Soll­test du von Apple kom­men und mit dem Umstieg auf ein Honor Magic 8 Pro lieb­äu­geln, dürf­te dir das beson­ders leicht fal­len. Die Ober­flä­che Magi­cOS 10 rückt Android optisch deut­lich an das App­les iOS her­an. Im Ver­gleich zu die­sem, ist es aber voll­ge­stopft mit prak­ti­schen KI-Funk­tio­nen, die an nahe­zu jeder Ecke auf ihren Ein­satz war­ten. In vie­len Fäl­len sind die auch sehr prak­tisch, etwa bei der Foto­be­ar­bei­tung, durch die ein­fach zu errei­chen­de Sei­ten­leis­te oder in Form von Sicher­heits­funk­tio­nen zur Erken­nung von KI-Fakes. Prak­tisch: Wer von Apple kommt und Gerä­te wie sein Mac­Book oder sei­ne Apple Watch wei­ter­nut­zen möch­te oder ein­fach per Air­Drop was mit einem Apple-Gerät tei­len will, kann das (mit Ein­schrän­kun­gen) auch mit Magi­cOS 10. Ein­zi­ges Man­ko des Sys­tems ist sei­ne Bloat­wa­re. Honor nimmt es sich her­aus, bereits eini­ge eige­ne Apps zu instal­lie­ren. Die las­sen sich aber zum Glück auch wie­der löschen.

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