PANORAMABILDER SELBST ERSTELLEN

Ihr wollt Euer eigenes Panorama mit Smartphone, Tablet oder Kamera erstellen? Wenn Ihr folgende Tipps beachtet, ist das kein Problem mehr.

Informationen in kürze:

Große leere Wände in der Wohnung sind nicht schön anzusehen und geben einem das Gefühl noch unfertig zu sein. Viel angenehmer ist es hingegen, wenn deine Räume mit Bildern geschmückt sind, die nicht nur Freude und Wärme, sondern auch Leben ausstrahlen. Neben den herkömmlichen Bildern im 16:9 oder 4:3 Format sind auch Panoramabilder sehr beliebt, da sie mit ihrer Größe sehr gut für besonders lange Wände und große Flächen geeignet sind. Vor allem in lange Fluren und große Wohnzimmern bringen Panoramen kräftig Leben hinein und decken kahle und langweilige Flächen wunderschön ab.

Doch wie erstellst du dir dein eigenes Panoramabild? Und was ist ein Panorama eigentlich? Wir zeigen dir in unserem Ratgeber, wie du deiner Wohnung ein besonderes Flair verschaffst und Besucher zum Staunen bringst.

Das Pan­ora­ma — Eine Zusam­men­set­zung aus ein­zel­nen Bildern

Bevor wir uns an die Erstel­lung von Pan­ora­men trau­en, schau­en wir uns das Pan­ora­ma selbst ein­mal an und klä­ren, um was es sich dabei eigent­lich han­delt. Pan­ora­men sind groß­flä­chi­ge Bil­der, die aus meh­re­ren Ein­zel­nen Tei­len zusam­men­ge­setzt sind. Dadurch ent­steht ein Blick über einen gro­ßen Bereich, der viel mehr Infor­ma­tio­nen bereit­hält als ein nor­ma­les Bild. Die­se Bil­der­art ist aller­dings kei­ne neu­mo­di­sche Erfin­dung einer Digi­tal­ka­me­ra, son­dern eine alte Art und Wei­se gro­ße Flä­chen dar­zu­stel­len. So wur­den schon frü­her Rund­bil­der und Pan­ora­men in der Kunst genutzt um Archi­tek­tur und Land­schaf­ten beein­dru­cken­der dar­zu­stel­len. Wäh­rend man Pan­ora­men am bes­ten mit einem wei­tem Win­kel erstellt, sind auch Bil­der mit einer Brenn­wei­te von 28mm denk­bar, auch wenn die­se Model­le nicht sehr gut für alle Pan­ora­men geeig­net sind. Wel­ches Objek­tiv und wel­che Kame­ra für die ver­schie­de­nen Pan­ora­men pas­sen, klä­ren wir in den nach­fol­gen­den Absätzen.

 

Unter­schied­li­che Pan­ora­ma-Arten und das Stitching-Verfahren

Pan­ora­ma ist nicht gleich Pan­ora­ma, den­noch set­zen vie­le auf eine ähn­li­che Tech­nik. Wäh­rend das klas­si­sche Bild aus weni­gen Ein­zel­bil­dern zusam­men­ge­setzt wird, erzeu­gen 360° Pan­ora­men einen kom­plet­ten Rund­um­blick. Somit erhal­ten Sie ein Bild, auf dem neben dem her­kömm­li­chen Blick auf der Höhe der Kame­ra auch noch der Him­mel und der Fuß­bo­den zu sehen ist. Eine wei­te­re Pan­ora­ma-Art ist eine Erwei­te­rung des her­kömm­li­chen Bil­des, denn es ver­traut auf einen unglaub­li­chen Detail­grad. Die­se Giga­pi­xel-Pan­ora­men fügst du aus vie­len Ein­zel­bil­dern zusam­men und erstellst somit ein Bild, auf dem sogar weit ent­fern­te Men­schen und Gegen­stän­de erkenn­bar sind.

Wäh­rend frü­her noch voll­wer­ti­ge Pan­ora­ma­ka­me­ras zur Ver­fü­gung stan­den, erfolgt die heu­ti­ge Zusam­men­set­zung eines Pan­ora­mas über das „Stitching“-Verfahren. Dabei setzt eine Soft­ware inner­halb des Smart­pho­nes oder auf dem PC die ein­zel­nen Bil­der an pas­sen­den Stel­len zusam­men und erstellt somit ein kom­plet­tes Bild. Das Stit­ching-Ver­fah­ren hat die Welt der Foto­gra­fie stark erleich­tert und ermög­licht mit dem Smart­pho­ne oder dem Tablet sogar schnel­le Pan­ora­men in weni­gen Sekunden.

 

Das Pan­ora­ma mit Smart­pho­ne oder Tablet erstellen

Panorama erstellen mit Smartphone oder Tablet

© javar­man / Fotolia.com. Pan­ora­men selbst erstel­len mit dem Tablet

Nie war es ein­fa­cher, schnel­le und sogar hoch­wer­ti­ge Pan­ora­mas zu erstel­len, die danach in Win­des­ei­le auf Face­book, Twit­ter oder Insta­gram lan­den kön­nen. Moder­ne Smart­pho­nes und Tablets bie­ten hoch­wer­ti­ge und hoch­auf­lö­sen­de Kame­ras, mit denen du wun­der­schö­ne Bil­der erstel­len kannst. Zahl­rei­che Her­stel­ler inte­grie­ren bereits werks­sei­tig pas­sen­de Apps, mit denen du dei­ne Pan­ora­men erstel­len kannst. Soll­te dafür kein Modus zur Ver­fü­gung ste­hen, so wirst du schnell im Store von Goog­le, Apple oder Micro­soft fün­dig. Die bes­ten Apps für die jewei­li­gen Sys­te­me stel­len wir dir im nächs­ten Abschnitt ein­mal etwas genau­er vor. Damit du beim Knip­sen des Pan­ora­mas nicht ver­wa­ckelst, emp­feh­len wir dir ein klei­nes Sta­tiv mit einem Kugel­kopf, auf dem du dein Smart­pho­ne plat­zie­ren kannst. Soll­test du eine ruhi­ge Hand haben, ist zusätz­li­ches Zube­hör jedoch nicht unbe­dingt nötig.

Beach­tet beim Erstel­len von Pan­ora­men auf dem Smart­pho­ne oder dem Tablet unbe­dingt, dass die Bil­der nicht an die Qua­li­tät einer Spie­gel­re­flex­ka­me­ra her­an­rei­chen. Soll­tet ihr einen Druck wün­schen, sodass Ihr das Pan­ora­ma an eurer Wand Zuhau­se plat­zie­ren könnt, emp­fiehlt es sich auf eine hoch­wer­ti­ge­re Kame­ra mit einem grö­ße­ren Sen­sor zurückzugreifen.

 

Die bes­ten Apps für das Erstel­len von Panoramabildern

Android — Pan­ora­ma 360: Mit der App „Pan­ora­ma 360“ könnt ihr eure eige­nen Pan­ora­men schnell und ohne gro­ße Schwie­rig­kei­ten erstel­len. Ihr wählt die App aus, bewegt euer Smart­pho­ne in der ange­zeig­ten Rich­tung und die App setzt die ein­zel­nen Bil­der zu einem fer­ti­gen gro­ßen Bild zusam­men. Dank einer direk­ten Ver­knüp­fung mit Twit­ter und Face­book ist das neue Bild im Hand­um­dre­hen auf eurem Kanal. Schnell, ein­fach und übersichtlich.

Apple – 360 Pan­ora­ma: Ledig­lich die ver­tausch­ten Wör­ter wei­sen auf eine ande­re App hin, die ihr für euer iPod, das iPho­ne oder das iPad erhal­tet. Spe­zi­ell auf die Hard­ware von Apple abge­stimmt, zeigt sich die­se App als beson­ders per­for­mant und leicht zu bedie­nen. Wäh­rend du dein neu­es Pan­ora­ma erstellst, rech­net die App im Hin­ter­grund bereits sämt­li­che Bild­da­ten zusam­men und gibt dir somit das End­ergeb­nis schnel­ler aus. Mehr als 2000 posi­ti­ve Bewer­tun­gen zeich­nen die­se App als eine der bes­ten im App Store aus.

Win­dows Pho­ne – Pho­to­syn­th: Natür­lich darf auch die Micro­softapp nicht feh­len und so prä­sen­tiert das Unter­neh­men für sein Win­dows Pho­ne eine umfang­rei­che und sehr ein­fach zu bedie­nen­de App. Im End­ef­fekt macht sie das glei­che, wie die bei­den Pro­gram­me für Android oder iOS. Der Vor­teil bei Pho­to­syn­th: Es ist egal, ob ihr das Smart­pho­ne nach links, rechts oder nach oben schwenkt, die App setzt ohne Pro­ble­me sämt­li­che Bild­in­for­ma­tio­nen zusam­men. Unse­rer Mei­nung nach ist Pho­to­syn­th eine sehr schnel­le und ein­fa­che App für Win­dows und defi­ni­tiv eine Emp­feh­lung wert.

 

Das Pan­ora­ma mit der Kompaktkamera 

Kom­pakt­ka­me­ras sind mitt­ler­wei­le eben­falls klei­ne Smart­pho­nes und ver­fü­gen über star­ke Rechen­ker­ne, aber auch eine sehr intel­li­gen­te Soft­ware. Was du bei dei­nem Smart­pho­ne oder dem Tablet sepa­rat her­un­ter­la­den musst, bekommst du mit einer guten Kom­pakt­ka­me­ra häu­fig gleich mit­ge­lie­fert. Ach­te dabei jedoch auf die Soft­ware, die der Her­stel­ler instal­liert, denn man­che Kom­pakt­ka­me­ras bie­ten nur sehr ein­fa­che Soft­ware für das Erstel­len von Pan­ora­men. Suchst du eine mög­lichst güns­ti­ge Kame­ra für dei­ne Pan­ora­men, ach­te dar­auf, dass die Kame­ra die Ein­zel­bil­der sau­ber und ohne vie­le Ver­zer­run­gen zusam­men­setzt. Eini­ge Model­le beherr­schen das sehr gut, ande­re wie­der­um haben dabei eini­ge Schwie­rig­kei­ten. Oft­mals erkennt ihr im Pan­ora­ma-Modus an der Sei­te einen klei­nen Strei­fen vom vor­ran­ge­gan­gen Bild, sodass die Erstel­lung etwas ein­fa­cher wird. Emp­feh­lens­wert ist es bei den Kom­pak­ten, ein Sta­tiv oder einen fes­ten Unter­grund zu nut­zen, um das Pan­ora­ma nach euren Wün­schen zu erstel­len. Her­stel­ler wie bei­spiels­wei­se Sam­sung oder Sony stat­ten Ihre Kame­ras mit einer star­ken Soft­ware aus, die ein Pan­ora­ma in weni­gen Sekun­den erstellt. Dafür bewegt ihr die Kame­ra in die gewünsch­te Rich­tung ohne meh­re­re Ein­zel­bil­der zu erstel­len und die Kame­ra setzt wäh­rend­des­sen das Pan­ora­ma zusam­men, genau wie bei den Apps für das Smartphone.

 

Das Pan­ora­ma mit der Spie­gel­re­flex­ka­me­ras für bes­te Qualität

Möch­test du dei­ne Pan­ora­men nicht nur auf Face­book oder Insta­gram pos­ten, son­dern viel lie­ber aus­dru­cken und in der Woh­nung ver­tei­len, führt dich dein Weg zur Spie­gel­re­flex­ka­me­ra. Auf­grund der hohen Auf­lö­sung sowie des gro­ßen Sen­sors und der damit ver­bun­de­nen Bild­qua­li­tät eig­nen sich fast aus­schließ­lich Bil­der von einer DSLR zum Aus­dru­cken. Je nach­dem, wel­che Qua­li­tät du anstrebst, soll­te auch die Kame­ra mög­lichst hoch­wer­tig sein und gute Bil­der erstel­len. Auf­nah­men bei Nacht mit hohen ISO-Wer­ten ermög­li­chen Voll­for­mat­ka­me­ras mit dem typi­schen 35mm Sen­sor am bes­ten. Klei­ne­re Model­le mit dem bekann­ten APC-Sen­sor sind aber eben­so hoch­wer­tig, auch wenn die­se die maxi­ma­le Grö­ße des Drucks etwas limi­tie­ren. Das liegt ins­be­son­de­re an der gerin­ge­ren Auf­lö­sung, die euch eine DSLR mit APC-Sen­sor bie­tet. Etwas klei­ner, aber auf der Höhe einer Spie­gel­re­flex­ka­me­ra mit APC, sind auch die Model­le von Fuji sowie Olym­pus. Bei­de Her­stel­ler ver­trau­en auf einen noch klei­ne­ren Sen­sor, der auf­grund tech­ni­scher Raf­fi­nes­sen aber eine gleich­wer­ti­ge Qua­li­tät, wie eine semi­pro­fes­sio­nel­le Spie­gel­re­flex­ka­me­ra bietet.

Eine etwas ande­re Art der Pan­ora­men­er­stel­lung bie­tet dir Sony mit sei­nen schnel­len Model­len. Da die SLT-Model­le von Sony kei­nen klapp­ba­ren, son­dern einen licht­durch­läs­si­gen Spie­gel besit­zen, sind sie nahe­zu voll­au­to­ma­tisch für ein Pan­ora­ma ein­setz­bar. Wie eine Kom­pakt­ka­me­ra kannst du das SLT-Modell schwen­ken und somit ein schnel­les Pan­ora­ma erstel­len, das sogar für einen Druck geeig­net ist. Dank moder­ner Bild­sta­bi­li­sa­to­ren benö­tigst du dafür nicht ein­mal ein Sta­tiv oder einen ande­ren fes­ten Unter­grund. Für 360° Pan­ora­men sind aber auch die­se Model­le nicht, bzw. nur stark ein­ge­schränkt zu gebrauchen.

 

Die rich­ti­gen Ein­stel­lun­gen bei der Spiegelreflexkamera

Bevor du dich an dein selbst erstell­tes Pan­ora­ma mit der Spie­gel­re­flex her­an­wagst, soll­test du unbe­dingt auf die Ein­stel­lun­gen ach­ten. Für ein pro­fes­sio­nel­les und hoch­wer­ti­ges Pan­ora­ma ist es erfor­der­lich, die Kame­ra im M‑Modus, also dem manu­el­len Modus zu betrei­ben. Lege eine fes­te Brenn­wei­te, aber auch eine fes­te Blen­de sowie Ver­schluss­zeit fest. Der ISO-Wert soll­te nicht zu hoch sein, damit es nicht zu star­kem Rau­schen kommt. Das kann vor allem bei einem gro­ßen Druck sehr unschön und stö­rend sein. Ein wich­ti­ger Punkt ist zusätz­lich der Weiß­ab­gleich, den ihr kei­nes­falls im Auto­ma­tik­mo­dus belas­sen soll­tet. Auf­grund unter­schied­li­cher Far­ben kann es beim Auto­ma­tik­mo­dus schnell zu star­ken Farb­un­ter­schie­den kom­men. Zusätz­lich musst du auf die kor­rek­te Belich­tung und die Schär­fe ach­ten, da unter­schied­li­che Fokus­punk­te eben­falls zu einem stark ver­zerr­ten und unschö­nen End­ergeb­nis füh­ren kön­nen. Es ist sinn­voll kurz vor dem Erstel­len des Pan­ora­mas auf einen fes­ten Punkt zu fokus­sie­ren und danach den Auto­fo­kus auf Manu­ell zu stel­len. Dadurch bleibt der Fokus beim dre­hen oder Bewe­gen der Kame­ra kon­stant und es ent­ste­hen kei­ne Schär­fe­un­ter­schie­de. Um die Hel­lig­keit auf allen Bil­dern mög­lichst iden­tisch zu hal­ten, ist es rat­sam, vor­her ein paar Test­fo­tos zu schie­ßen. Knipst mit der Kame­ra ein­mal in eine hel­le und ein­mal in eine dunk­le Regi­on. Ent­schei­de dich dann für einen mög­lichst ein­heit­li­chen ISO-Wert sowie eine pas­sen­de Ver­schluss­zeit. Die­sen Vor­gang musst du bei einem 360° Pan­ora­ma beson­ders beach­ten, da hier die Hel­lig­keits­un­ter­schie­de am stärks­ten sind.

 

360°- Pan­ora­ma mit dem Fish-Eye Objektiv

Rund­bil­der oder 360°-Panoramen haben eine Beson­der­heit: sie zei­gen alles, nicht nur rings­her­um, son­dern auch den Him­mel und die Erde. Das ergibt nicht nur ein künst­le­ri­sches Gesamt­kon­zept, son­dern auch inter­es­san­te neue Sicht­wei­sen. Da du bei die­sen Bil­dern stark unter­schied­li­che Licht- sowie Farb­stu­fen hast, ist es hier­bei beson­ders wich­tig, auf die kor­rek­ten Ein­stel­lun­gen zu ach­ten. Sei dabei beson­ders bei der Ver­schluss­zeit aber auch beim Weiß­ab­gleich akri­bisch. Um den Fokus­punkt per­fekt zu set­zen, nut­ze erst einen Fix­punkt mit dem Auto­fo­kus und wechs­le danach in den manu­el­len Modus, um kei­ne unge­woll­ten ver­schwom­me­nen Berei­che zu erzeu­gen. Mit der Spie­gel­re­flex­ka­me­ra machst du die schöns­ten 360° Pan­ora­men mit­tels eines Fish-Eye-Objek­tivs. Die­ses bie­tet zumeist einen gro­ßen Weit­win­kel, wodurch du weni­ger Fotos erstel­len musst. Anstatt 10 und mehr Bil­dern bei einer Brenn­wei­te von 18 oder mehr, benö­tigst du mit einem Fish-Eye oft­mals nur sechs bis acht Bilder.

 

Schar­fe Bil­der ohne par­al­la­xen Effekt

Zwar ist das Erstel­len eines 360° Pan­ora­mas nicht sehr schwer, doch wenn du es pro­fes­sio­nell machen möch­test, gibt es eine Beson­der­heit, die du nicht außer Acht las­sen darfst. Beim Dre­hen der Kame­ra auf dem Sta­tiv ent­steht beim Foto­gra­fie­ren der par­al­la­xe Effekt. Dabei ver­schie­ben sich vor­de­re und etwas wei­ter hin­te­re Objek­te beim Dre­hen der Kame­ra, wodurch das Pan­ora­ma beim Zusam­men­fü­gen am Com­pu­ter star­ke qua­li­ta­ti­ve Män­gel davon­tra­gen kann. Du selbst kannst die­sen par­al­la­xen Effekt nach­wei­sen, indem du einen Fin­ger vor dein Gesicht setzt und einen ande­ren Fin­ger eini­ge Zen­ti­me­ter dahin­ter plat­zierst. Nun dre­he den Kopf von rechts nach links und du wirst fest­stel­len, dass sich bei­de Fin­ger gegen­sei­tig ver­schie­ben. Dem par­al­la­xen Effekt setzt du mit einem Nodal­punkt­ad­ap­ter ein schnel­les Ende. Die­se Vor­rich­tung sorgt dafür, dass kei­ne Ver­schie­bung statt­fin­det und das Bild auch nach dem Zusam­men­fü­gen scharf und frei von Bild­feh­lern ist.

 

Pan­ora­men mit der rich­ti­gen Soft­ware am Com­pu­ter erstellen

Ob du dein Pan­ora­ma von der Kame­ra zusam­men­fü­gen lässt oder am Com­pu­ter selbst Hand anlegst, bleibt dir selbst über­las­sen. Auf­grund der nicht ganz per­fek­ten Soft­ware zahl­rei­cher Kame­ras, wirst du jedoch nie­mals das per­fek­te Pan­ora­ma mit der Kame­ra erschaf­fen. Hier­für benö­tigst du zusätz­li­che Soft­ware, mit der du die ein­zel­nen Bil­der zusam­men­fü­gen kannst. Für den Mac sind PTGui und KRPANO sehr beliebt, wäh­rend du auf einem Win­dows PC Ado­be Pho­to­shop oder Ligh­troom ver­wen­den kannst. Alle Pro­gram­me sind für die pro­fes­sio­nel­le Bild­be­ar­bei­tung aus­ge­legt. Dadurch kannst du selbst kleins­te Ebe­nen und ein­zel­ne Pixel nach­be­ar­bei­ten, was die ein­fa­che­re Kame­ra­soft­ware nicht leis­ten kann.

 

Von Apps bis Spie­gel­re­flex­ka­me­ras — Ein Pan­ora­ma, um sie alle zu begeistern

Wir haben dir nun unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten vor­ge­stellt, um ein eige­nes Pan­ora­ma zu erstel­len. Der ein­fachs­te Weg ist die Nut­zung einer App über das Smart­pho­ne. Aber auch wenn die Bil­der auf dem Com­pu­ter und dem Smart­pho­ne gut aus­se­hen, eig­nen sie sich oft­mals nur zum Hoch­la­den auf Face­book oder Insta­gram. Eben­so ver­hält es sich mit Pan­ora­men von Kom­pakt­ka­me­ras, wobei hier schon ein Druck als Post­kar­te mach­bar ist. Die hohe Auf­lö­sung sowie die bild­ver­bes­sern­den Maß­nah­men zahl­rei­cher Kame­ras sor­gen dafür, dass du schnel­le und schö­ne Kar­ten erstel­len kannst. Soll dein neu­es Pan­ora­ma jedoch per­fekt sein und sei­nen Platz als Pos­ter an der Wand fin­den, dann ist eine Spie­gel­re­flex­ka­me­ra samt des not­wen­di­gen Zube­hörs nötig. Die hohe Auf­lö­sung und der enor­me Detail­grad sor­gen für wun­der­schö­ne Auf­nah­men, die aus­ge­druckt als flä­chen­de­cken­der Wand­schmuck die­nen können.