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Smartphones

Goog­le Pixel 11-Serie: Das ist neu an den Smartphones

Die neuen Pixel-Smartphones kommen in neuen Farben und mit leicht verändertem Design. Sonst halten sich die Neuerungen eher in Grenzen.

Bereits am Nach­mit­tag des 12. Augusts hat Goog­le den Vor­ver­kauf sei­ner neu­en Pixel 11 Rei­he gestar­tet – Stun­den vor der eigent­li­chen Prä­sen­ta­ti­on. Nach zahl­rei­chen Leaks in den Wochen vor dem Event steht nun fest, was die neu­en Gerä­te wirk­lich zu bie­ten haben. Und wie bereits ver­mu­tet, ist das Upgrade im Ver­gleich zur 10er-Rei­he eher dezent aus­ge­fal­len. Wegen der anhal­ten­den RAM-Kri­se muss­te Goog­le sogar Abstri­che machen. Was an den Smart­phones nun eigent­lich neu ist, erfährst du hier.

Goog­le Pixel 11: HiLight und leicht ver­än­der­tes Design

Die Pro-Model­le bekom­men die wohl größ­te Neue­rung spen­diert: HiLight. Dabei han­delt es sich um eine klei­ne Run­dung neben den Kame­ra­lin­sen, hin­ter der LEDs sit­zen. Die­se die­nen nicht mehr nur als Kame­ra-Blitz oder Taschen­lam­pe, son­dern kön­nen Auf­schluss über zwei Din­ge geben: Ob die inte­grier­te KI Gemi­ni gera­de aktiv ist, Daten ver­ar­bei­tet oder ant­wor­tet sowie ein Hin­weis, wer gera­de anruft, wenn das Tele­fon auf dem Dis­play liegt. Für letz­te­res kannst du indi­vi­du­el­le Far­ben für die wich­tigs­ten Kon­tak­te fest­le­gen. Zumin­dest bis­her ist HiLight aber nicht in der Lage mehr zu leis­ten. Ob und inwie­fern sich das noch ändern wird, steht lei­der in den Ster­nen. Wün­schens­wert wäre ein ähn­li­ches Kon­zept, wie Not­hing es mit sei­ner Glyph-Matrix ver­folgt, für die sogar die Com­mu­ni­ty eige­ne Anwen­dun­gen erstel­len kann.

Rund um HiLight gibt es aber auch direkt die zwei­te Neu­heit, die alle Pixel-Model­le betrifft, denn Goog­le ver­packt sei­ne Kame­ras sowie die LED-Run­dung in einen über­ar­bei­te­ten Kame­ra-Bump. Der besitzt nun ein durch­ge­hen­des Glas, das gekonnt in den Metall­rah­men dar­um läuft. Das sieht deut­lich schi­cker aus als noch beim Pixel 10, wo das Kame­ra-Licht neben dem Glas saß. Apro­pos schick: Goog­le hat mal eben eine kom­plett neue Farb­pa­let­te für das Pixel 11 ent­wi­ckelt. Das Pixel 11, Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL gibt es jetzt im Korall-Farb­ton „Can­yon“ in grü­nem „Oli­ve“, im hell­blau­en „Fog“ und erneut in „Obsi­di­an“, dies­mal aber mit mat­tem Finish. Wer die knal­li­gen Far­ben des Pixel 10 nicht moch­te, dürf­te hier end­lich fün­dig wer­den. Das Pixel 11 Pro Fold ist hin­ge­gen nur in „Oli­ve“ und „Obsi­di­an“ erhältlich.

Design des Pixel 11 Pro Fold: Kein Sprung wie bei Samsung

Dass sich aktu­el­le Smart­phones beim Design kaum noch ver­än­dern, ist nicht neu. Beim Goog­le Pixel 11 Pro Fold fällt das aber beson­ders auf. Das liegt schlicht­weg an der Kon­kur­renz, denn Sam­sung und Oppo haben mit ihren aktu­el­len Fold­ables hier gro­ße Sprün­ge gemacht. Bei bei­den ist die Ein­ker­bung im auf­ge­klapp­ten Zustand kaum noch sicht­bar, die Gerä­te sind den­noch extrem dünn. Das Pixel 11 Pro Fold spart sich sol­che Fort­schrit­te hin­ge­gen. Es ist noch immer ver­gleichs­wei­se dick. Und Goog­le hat das Schar­nier zwar über­ar­bei­tet, die Ein­ker­bung ist aber noch immer gut sicht- und wohl auch spür­bar. Immer­hin soll das Gerät etwas leich­ter gewor­den sein und Goog­le hat es geschafft, den Kame­ra-Bump schlan­ker zu gestal­ten, wodurch das Gerät ins­ge­samt eben doch ein klei­nes biss­chen dün­ner wird.

Kame­ras: Vor allem bei den Pro-Model­len besser

Auf dem Papier scheint sich bei den Kame­ras erst­mal wenig ver­än­dert zu haben. Auf­lö­sung, Blen­den und Sicht­fel­der blei­ben nahe­zu iden­tisch. Doch Goog­le hat vor allem bei den Pro-Model­len die Sen­so­ren etwas ver­än­dert. Die Fol­ge sol­len noch bes­se­re Fotos sein. Zudem schafft das Teleobjek­tiv im Pro jetzt einen digi­ta­len „Pro-Zoom“ mit bis zu 120-facher Ver­grö­ße­rung. Beim Pixel 10 Pro war es noch 100-fach. Beim nor­ma­len Pixel 11 reicht die, von Goo­ge­le als „Super-Zoom“ bezeich­ne­te, digi­ta­le Ver­grö­ße­rung auf bis zu 30-fach her­an. Dank höhe­rer Licht­emp­find­lich­keit der Tele­ob­jek­ti­ve sol­len vor allem Moti­ve bei schwa­chen Licht­ver­hält­nis­sen pro­fi­tie­ren. Gleich­zei­tig dürf­te der neue Ten­sor G6 die Bil­der noch schnel­ler und zuver­läs­si­ger verbessern.

Ten­sor G6: Schnel­ler und effizienter

Mit der neu­en Gene­ra­ti­on hält auch ein neu­er Chip­satz Ein­zug in die Smart­phones. Der Ten­sor G6 ent­stand im 2 Nano­me­ter-Ver­fah­ren bei TSMC und soll vor allem mehr Effi­zi­enz bie­ten, um die Akku­lauf­zeit der Smart­phones zu erhö­hen. Genau das scheint auch der Fall zu sein, denn Goog­le gibt die Lauf­zeit mit 30 Stun­den an. Das sind sechs Stun­den mehr als beim Vor­gän­ger-Modell, bei gleich­blei­ben­der Akku-Kapa­zi­tät. Zumin­dest das Stan­dard-Modell lädt auch noch schnel­ler, näm­lich jetzt mit bis zu 25 Watt kabellos.

Nicht nur bei der Effi­zi­enz gibt es Fort­schrit­te, auch bei der Leis­tung. Laut Goog­le soll sie bei all­täg­li­chen Anwen­dun­gen um 25 Pro­zent höher lie­gen, Apps sol­len rund 15 Pro­zent schnel­ler laden. Gleich­zei­tig steigt die KI-Rechen­leis­tung stark an. 50 Pro­zent mehr Power soll es in die­sem Bereich geben. Die ver­schie­de­nen zum Ein­satz kom­men­den Gemi­ni-Model­le dürf­ten auf dem Gerät also deut­lich schnel­ler lau­fen. Mit dem neu­en Titan M3-Sicher­heits­chip ver­spricht Goog­le außer­dem noch mehr Schutz für dei­ne sen­si­blen Daten.

Scha­de ist hin­ge­gen, dass Goog­le wohl auch Abstri­che machen muss. Grund dafür ist die anhal­ten­de Spei­cher­kri­se, die Her­stel­ler in aller Welt hart trifft. Bei den Pro-Model­len schrumpft der Arbeits­spei­cher des­halb von den immer 16 GB bei den Vor­gän­ger­mo­del­len auf nun­mehr 12 GB bei der kleins­ten Spei­cher­va­ri­an­te. Mehr Arbeits­spei­cher kos­tet also immer einen Auf­preis, denn den gibt es erst ab 512 GB inter­nen Speicher.

Prei­se und Vari­an­ten: Goog­le streicht 128 GB Speicher

Mit der Zeit sind man­che Spei­cher-Vari­an­ten ein­fach nicht mehr prak­ti­ka­bel. Wie auch ein Blick auf die Kon­kur­renz zeigt, ist das mitt­ler­wei­le bei 128 GB der Fall. Goog­le streicht die­se Ver­si­on also kom­plett aus dem Sor­ti­ment. Die Goog­le Pixel 11 Rei­he fängt somit geschlos­sen bei 256 GB an. Güns­ti­ger wird die­se Vari­an­te aber nicht, wodurch der Ein­stiegs­preis steigt. Das Pixel 11 kos­tet min­des­tens 999 Euro, das Pro 1.199 Euro. Willst du das Goog­le Pixel 11 Pro Fold haben, musst du 1.999 Euro auf den Tisch legen. Mehr Spei­cher kos­tet bei allen Model­len min­des­tens 130 Euro Aufpreis.

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