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WWDC 23: Gro­ßes Mac­Book Air und zwei neue Macs

Auch Mac Studio bekommt 2023 ein Hardware-Update spendiert.

Das War­ten auf die WWDC hat sich auch in die­sem Jahr wie­der gelohnt: Apple hat ein Feu­er­werk an Neu­hei­ten gezün­det, die weit über neue Ver­sio­nen der haus­ei­ge­nen Betriebs­sys­te­me hin­aus­ge­hen. Den Start mach­te gleich die Mac-Spar­te, wo es drei neue Gerä­te zu sehen gab. Hier fin­dest du alle Infos zu Mac­Book Air 15“, Mac Stu­dio und Mac Pro. 

Mac­Book Air 15“: In die Brei­te gewachsen

Zuletzt über­flü­gel­te das Mac­Book Pro, trotz höhe­ren Prei­sen, das Mac­Book Air in den Ver­käu­fen. Grund dafür dürf­te sein, dass vie­len Nutzer*innen das rela­tiv klei­ne 13-Zoll-Dis­play nicht groß genug war. Das dach­te sich wohl zumin­dest Apple und stell­te auf der dies­jäh­ri­gen WWDC eine neue Vari­an­te in 15,3 Zoll vor. Mit einer Bild­schirm­dia­go­na­le von 38,91 Zen­ti­me­tern bei einer Auf­lö­sung von 2.880 x 1.864 Pixeln (224 ppi) ist es das bis­her größ­te Air. 

Tech­nisch ist es zu sei­nem klei­ne­ren Bru­der aller­dings nahe­zu iden­tisch. Das bedeu­tet: Im Inne­ren sorgt ein M2-Chip­satz für ordent­lich Leis­tung, dem wahl­wei­se 8, 16 oder 24 GB gemein­sa­mer Arbeits­spei­cher zur Sei­te ste­hen. Sogar die Bat­te­rie­lauf­zeit bleibt gleich, wobei Apple dafür tat­säch­lich einen Strom­spei­cher mit einer etwas höhe­ren Kapa­zi­tät ein­bau­en muss: 66,5 statt 52,6 Watt­stun­den sor­gen auch im gro­ßen Air für bis zu 15 Stun­den Sur­fen oder 18 Stun­den Medienwiedergabe.

Wäh­rend es, trotz grö­ße­rem Gehäu­se, wei­ter­hin bei nur zwei Thun­der­bol­t/USB-4-Anschlüs­sen und einem Kopf­hö­rer­an­schluss bleibt, bringt Apple immer­hin zwei wei­te­re Laut­spre­cher im Gerät unter, die als Tief­tö­ner für etwas mehr Druck beim Sound sor­gen sol­len. 

Der Preis? Los geht es in der güns­tigs­ten Kon­fi­gu­ra­ti­on bei 1.599 Euro. Zum Ver­gleich: Das kos­tet sonst ein Mac­Book Pro in 13,3 Zoll. Packst du alles an SSD- und Arbeits­spei­cher in das Air, was Apple anbie­tet, dann lan­dest du knapp unter 3.000 Euro. Bestel­lun­gen nimmt Apple schon jetzt ent­ge­gen, ab 13.06. ist das neue Mac­Book Air im Han­del erhältlich.

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Mac Stu­dio: Chip­satz-Update für den kom­pak­ten Rechner

Der Mac Stu­dio ist gewis­ser­ma­ßen der Stan­dard-Rech­ner der Mac-Rei­he. Er steht somit über dem deut­lich güns­ti­ge­ren Ein­stei­ger-Mac Mini. Bei der WWDC 23 hat Apple ein Update für den Mac Stu­dio vor­ge­stellt. Kamen im ver­gan­ge­nen Jahr noch die bei­den Hoch­leis­tungs-Chip­sät­ze M1 Max und M1 Ultra dar­in zum Ein­satz, hebt Apple sie nun in die M2-Gene­ra­ti­on. Das bedeu­tet in ers­ter Linie mehr Rechen­leis­tung. Apple spricht beim M2 Max etwa von einem Leis­tungs­zu­wachs von 25 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­gän­ger. Beim neu­en M2 Ultra, der erst­mals im Mac Stu­dio zum Ein­satz kommt, sind es 20 Pro­zent bei der CPU, wobei vor allem die höhe­re Gra­fik­leis­tung von 30 Pro­zent ins Gewicht fal­len dürf­te. 

Eben­falls beson­ders und eine Pre­mie­re beim Mac Stu­dio: Der M2 Ultra unter­stützt bis zu 192 GB gemein­sa­men Arbeits­spei­cher. Beim Vor­gän­ger waren es noch maxi­mal 128 GB. Der inter­ne Spei­cher bleibt mit Optio­nen von 512 GB bis hin zu acht TB aller­dings iden­tisch. Auch die Zahl der Anschlüs­se bleibt gleich, wobei der neue Mac Stu­dio jetzt maxi­mal acht 4K-Dis­plays und drei 8K-Moni­to­re unter­stützt. Außer­dem gibt es klei­ne­re Updates auf das neue Blue­tooth 5.3 und WLAN 6E.

Preis­lich geht es beim Mac Stu­dio mit M1 Max ab 2.399 Euro los. Für das Modell mit M2 Ultra sind min­des­tens 4.799 Euro fäl­lig. Erhält­lich ist der Mac Stu­dio eben­falls ab 13.06., vor­be­stel­len lässt er sich schon jetzt.

Mac Pro: Apple hält an sei­nem Pro­fi-Gerät fest

Mit dem Mac Pro brach­te Apple 2019 ein Power­house für pro­fes­sio­nel­le Anwender*innen auf den Markt. Mit sei­nem Intel-Xeon-W-Pro­zes­sor und bis zu zwei Rade­on-Pro-W6800X-GPUs mit jeweils 64 GB GDDR-6-Gra­fik­spei­cher. All das schmeißt Apple 2023 über Bord. Künf­tig gibt es den Mac Pro nur noch mit dem M2 Ultra und viel zunächst unge­nutz­tem Platz im rie­si­gen Gehäu­se. Dank sechs frei­en PCIe-Steck­plät­zen lässt sich der aber auf Wunsch mit zusätz­li­cher Hard­ware füllen.

Doch auch so ver­spricht Apple deut­lich mehr Leis­tung als bis­her. Bei rea­len Anwen­dun­gen soll der Chip­satz drei­mal so schnell wie der bis­her schnells­te Intel-Mac-Pro sein. Das liegt wohl auch am gemein­sa­men Spei­cher von bis zu 192 GB. Als Anschlüs­se ste­hen nun übri­gens stets acht Thun­der­bolt-4-Ports, drei USB-A-Anschlüs­se und zwei HDMI-Anschlüs­se bereit. Zusätz­lich gibt es einen Kopf­hö­rer­an­schluss. Willst du hin­ge­gen exter­ne Laut­spre­cher anschlie­ßen, brauchst du dafür eine Sound­kar­te. Zum Glück hat Apple dafür ordent­lich Platz im Gehäu­se gelassen.

Den Mac Pro im unan­ge­tas­te­ten Design gibt es als Tower oder als Rack. Die Prei­se begin­nen bei 8.299 respek­ti­ve 8.999 Euro. Willst du den Tower auf Rol­len haben, rech­ne lie­ber 500 Euro dazu.

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