Gera­de beim ers­ten Kind ist für jun­ge Eltern vie­les neu – und die Unsi­cher­heit oft groß. Mit den pas­sen­den Baby-Gad­gets wird der All­tag deut­lich leich­ter. UPDATED zeigt, wel­che Gad­gets den Ein­stieg ins Fami­li­en­le­ben ein­fa­cher und siche­rer machen.

Baby­pho­nes: Immer ein Ohr fürs Baby

Wenn du mal nicht in Hör­wei­te dei­nes Babys bist, kann ein Baby­pho­ne die Ner­ven merk­lich ent­span­nen. Denn du hörst trotz der Ent­fer­nung zwi­schen euch sofort, wenn dein Baby weint oder aus einem ande­ren Grund dei­ne Auf­merk­sam­keit braucht.

Die Aus­wahl an Model­len ist groß. Es gibt Baby­pho­nes mit:

  • Mikro­fon zum Mit­hö­ren
  • zusätz­li­chem Moni­tor
  • Bewe­gungs­mel­der
  • Gegen­sprech­funk­ti­on

Für jeden Anspruch ist etwas dabei. Bewe­gungs­mel­der haben zum Bei­spiel den Vor­teil, dass du bereits auf Akti­vi­tä­ten im Kin­der­zim­mer auf­merk­sam gemacht wirst, bevor dein Baby über­haupt zu wei­nen beginnt. Eine Gegen­sprech­funk­ti­on ermög­licht es dir, mit dei­nem Kind zu spre­chen und es zu beru­hi­gen, schon bevor du bei ihm bist.

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Wor­auf ach­ten beim Kauf?

Man­che Fie­ber­ther­mo­me­ter eig­nen sich nur für Mes­sun­gen an bestimm­ten Kör­per­stel­len. Möch­test du mehr Fle­xi­bi­li­tät, ist ein mul­ti­funk­tio­nal ein­setz­ba­res Fie­ber­ther­mo­me­ter die bes­te Wahl. Außer­dem ist nicht jedes Fie­ber­ther­mo­me­ter für Babys ab Geburt nutz­bar. Ach­te unbe­dingt auf die Anga­ben des Her­stel­lers. Prak­tisch ist außer­dem, wenn sich die Anzei­ge des Ther­mo­me­ters auch im Dun­keln gut able­sen lässt und es leicht gerei­nigt wer­den kann. Eine Abschalt­au­to­ma­tik ver­län­gert die Akku­lauf­zeit. 

Reich­wei­te: Her­stel­ler geben in der Regel eine maxi­ma­le Reich­wei­te für ihre Gerä­te an. Hier­mit ist immer die Reich­wei­te unter opti­ma­len Bedin­gun­gen gemeint. Befin­den sich bei­spiels­wei­se mas­si­ve Wän­de zwi­schen Sen­de- und Emp­fangs­ein­heit des Baby­pho­nes, kann das die Funk­reich­wei­te deut­lich ein­schrän­ken.

Funk­tech­nik: Baby­pho­ne fun­ken ent­we­der ana­log oder digi­tal. Bei­des hat Vor- und Nach­tei­le. Ana­lo­ge Baby­pho­ne sind meist güns­ti­ger und ver­fü­gen über eine höhe­re Reich­wei­te bei gleich­zei­tig gerin­ger Strah­len­be­las­tung. Dafür sind die Gerä­te stö­rungs­an­fäl­li­ger und über­tra­gen sehr lei­se Geräu­sche nur ein­ge­schränkt.

Digi­ta­le Baby­pho­ne über­tra­gen jedes noch so klei­ne Geräusch in guter Ton­qua­li­tät. Sie bie­ten meist meh­re­re Zusatz­funk­tio­nen und sind weni­ger anfäl­lig für Stör­ge­räu­sche. Da die Baby-Gad­gets dau­er­haft sen­den, ist die Strah­len­be­las­tung für die Umge­bung deut­lich höher als bei ana­lo­gen Baby­pho­nes. Der Preis fällt in der Regel eben­falls höher aus.

Strah­lungs­emis­si­on: Bei der Wahl des Baby­pho­nes soll­test du dar­auf ach­ten, dass das Gerät mög­lichst wenig Strah­lung abgibt. Ver­fügt das Gad­get über eine Mög­lich­keit, die Reich­wei­ten­kon­trol­le manu­ell abzu­schal­ten und viel­leicht sogar einen soge­nann­ten Eco-Modus, ist das posi­tiv, denn bei­des ver­rin­gert die Strah­len­emis­si­on.

Elek­tri­sche Milch­pum­pe vs. Hand­milch­pum­pe: Mut­ter­milch auf Vor­rat

Eine Milch­pum­pe bringt gleich meh­re­re Vor­tei­le mit sich, die bei­den größ­ten: Dein Baby bekommt gesun­de Mut­ter­milch – und Mama mehr Frei­raum, weil auch Papa oder eine ande­re Ver­trau­ens­per­son den Nach­wuchs bei Bedarf füt­tern kann. Es gibt zwei Arten von Milch­pum­pen: (manu­el­le) Hand­milch­pum­pen und elek­tri­sche Milch­pum­pen. Bei­de Vari­an­ten haben ihre Vor­zü­ge.

Pas­send dazu

Manu­el­le Milch­pum­pen sind in der Anschaf­fung meist deut­lich güns­ti­ger als elek­tri­sche. Um das zum Abpum­pen der Mut­ter­milch benö­tig­te Vaku­um zu erzeu­gen, musst du aller­dings dau­er­haft per Griff bezie­hungs­wei­se Hebel von Hand pum­pen. Das macht den gesam­ten Vor­gang lang­wie­rig und vor allem kraft­auf­wen­dig.

Eine elek­tri­sche Milch­pum­pe ver­fügt über einen klei­nen inte­grier­ten Motor, der das Pum­pen für dich über­nimmt. Das Abpum­pen geht dadurch schnel­ler und ist ohne Kraft­auf­wand mög­lich. Dafür sind elek­tri­sche Milch­pum­pen teu­rer als manu­el­le Model­le.

Wie funk­tio­niert ein Dampf­ste­ri­li­sa­tor?

Es gibt zwei Arten von Dampf­ste­ri­li­sa­to­ren, auch Vapo­ri­sa­to­ren genannt: elek­tri­sche und Model­le für die Mikro­wel­le. Im Grun­de funk­tio­nie­ren bei­de Ver­sio­nen gleich. In das Was­ser­be­cken wird Was­ser ein­ge­füllt, danach wer­den Fläsch­chen und Co. in einem Korb in den Ste­ri­li­sa­tor gestellt. Dann wird der Deckel des Geräts geschlos­sen. Das Was­ser ver­dampft beim Erhit­zen, wobei der hei­ße Dampf die Gegen­stän­de ste­ri­li­siert.

Elek­tri­sche Dampf­ste­ri­li­sa­to­ren erhit­zen das Was­ser mit­hil­fe einer ein­ge­bau­ten Heiz­plat­te. Ste­ri­li­sa­to­ren für die Mikro­wel­le wer­den, wie der Name schon sagt, hier­für in die Mikro­wel­le gestellt.

Dampf­ste­ri­li­sa­tor für keim­freie Fläsch­chen

Dampf­ste­ri­li­sa­to­ren hel­fen dir, Fläsch­chen, Schnul­ler und mehr von Kei­men zu befrei­en. Da das Immun­sys­tem und der Magen-Darm-Trakt sehr klei­ner Babys noch nicht so stark sind wie bei Erwach­se­nen, schützt du dein Kind so vor Infek­tio­nen. Zwar kannst du Fläsch­chen und mehr auch im hei­ßen Was­ser­bad ste­ri­li­sie­ren – das dau­ert aber deut­lich län­ger und ist auf­wen­di­ger.

Wor­auf ach­ten beim Kauf?

Stel­le dir vor dem Kauf fol­gen­de Fra­gen: Ist das Fas­sungs­ver­mö­gen des Ste­ri­li­sa­tors aus­rei­chend für dei­ne Bedürf­nis­se? Wie lan­ge dau­ert die Ste­ri­li­sa­ti­on? Bei elek­tri­schen Dampf­ste­ri­li­sa­to­ren soll­te eine Abschalt­au­to­ma­tik ver­baut sein. Willst du dir einen Ste­ri­li­sa­tor für die Mikro­wel­le zule­gen, soll­test du genau prü­fen, ob das Gad­get in dein Küchen­ge­rät hin­ein­passt, also die Innen­ma­ße dei­ner Mikro­wel­le mit den Außen­ma­ßen des Ste­ri­li­sa­tors ver­glei­chen.

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Baby­nah­rungs­zu­be­rei­ter: Am bes­ten mul­ti­funk­tio­nal

Geht es für dein Baby los mit der Bei­kost, hast du die Wahl: Fer­ti­gen Baby­brei kau­fen oder selbst kochen? Ent­schei­dest du dich für Zwei­te­res, ist ein Baby­nah­rungs­zu­be­rei­ter zwar nicht zwin­gend not­wen­dig, kann dir den All­tag aber deut­lich erleich­tern.

Wor­auf ach­ten beim Kauf?

Beim Kauf eines Baby­nah­rungs­zu­be­rei­ters gilt es, ver­schie­de­ne Aspek­te zu beach­ten.

Wie viel passt in das Gerät? Das betrifft sowohl das Gesamt­vo­lu­men als auch das Vor­han­den­sein ver­schie­de­ner Dämp­fein­sät­ze, mit denen du meh­re­re Lebens­mit­tel gleich­zei­tig dämp­fen kannst.

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Lässt sich das Gad­get nach der Baby­zeit wei­ter­nut­zen? Die Bei­kost­zeit ist schnel­ler vor­bei, als du viel­leicht denkst. Lässt sich der Nah­rungs­zu­be­rei­ter danach als Dampf­ga­rer mit Extras wei­ter­nut­zen, macht das die Anschaf­fung dop­pelt sinn­voll.

Wel­che Funk­tio­nen bie­tet der Baby­nah­rungs­zu­be­rei­ter? Es gibt Gerä­te, die nicht nur dämp­fen, son­dern auch pürie­ren, auf­tau­en, erwär­men, warm­hal­ten und ste­ri­li­sie­ren kön­nen.

Wie schnell arbei­tet das Gerät? Wenn das Baby hung­rig ist, zählt jede Minu­te. Arbei­tet der Baby­nah­rungs­zu­be­rei­ter schnell, ist das ein Plus­punkt.

Baby­wip­pe: Bewe­gungs­frei­heit für die Eltern, Nähe und Spaß für die Klei­nen

Liegt dein Baby sicher in der Baby­wip­pe, kannst du dich auch mal kurz ande­ren Din­gen zuwen­den – dem Nach­wuchs kann nichts pas­sie­ren. Die Klei­nen wie­der­um freu­en sich über das lus­ti­ge Wip­pen. Zusätz­li­che Fea­tures, wie Musik, Spiel­ele­men­te und mehr, erhö­hen den Unter­hal­tungs­fak­tor für dein Baby.

Wor­auf ach­ten beim Kauf?

Beim Kauf soll­test du auf Prüf­zei­chen des TÜV bezie­hungs­wei­se das GS-Sie­gel ach­ten. Tes­te außer­dem, ob die Wip­pe sta­bil steht. Ein siche­res Gurt­sys­tem ist eben­falls wich­tig, damit dein Baby nicht aus der Scha­le fal­len kann. Die Lie­ge­scha­le soll­te sich dem Rücken dei­nes Babys mög­lichst ergo­no­misch anpas­sen und den Kopf gut stüt­zen. Eben­falls inter­es­sant: Lässt sich der Bezug abneh­men und waschen? Kann die Baby­wip­pe zusam­men­ge­klappt oder auf ande­re Art platz­spa­rend ver­staut wer­den? Ist die Ver­ar­bei­tung über­zeu­gend?

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Heiz­strah­ler hal­ten den Nach­wuchs beim Wickeln warm

Neu­ge­bo­re­ne kön­nen ihre Kör­per­tem­pe­ra­tur noch nicht gut regu­lie­ren und küh­len des­halb beim Wickeln, Umzie­hen und Waschen schnell aus. Hier kann ein Heiz­strah­ler am Wickel­tisch hel­fen, denn er sorgt für geziel­te Wär­me, ohne dass du das gan­ze Zim­mer stark hei­zen musst. Die meis­ten Heiz­strah­ler arbei­ten mit Infra­rot­strah­lung.

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Wor­auf ach­ten beim Kauf?

In der Regel hast du die Wahl zwi­schen Model­len zur Wand­mon­ta­ge und Heiz­strah­lern mit Stand­fuß. Bevor du dich für ein Modell ent­schei­dest, denk dar­an: Der Min­dest­ab­stand zwi­schen Baby und Heiz­strah­ler soll­te 80 bis 100 Zen­ti­me­ter betra­gen.

Fol­gen­de Eigen­schaf­ten sind eben­falls wich­tig:

  • Abschalt­au­to­ma­tik
  • Split­ter­schutz (bzgl. der Heiz­röh­ren)
  • Kipp­schutz (bei Stand­mo­del­len)
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • ver­schie­de­ne Wär­me­stu­fen

Fie­ber­ther­mo­me­ter: Infra­rot, digi­tal oder ana­log

Ein Fie­ber­ther­mo­me­ter gehört zu den wich­tigs­ten Baby-Gad­gets, immer­hin gehen Infek­te bei Kin­dern oft mit erhöh­ter Tem­pe­ra­tur ein­her. Es gibt drei Arten von Fie­ber­ther­mo­me­tern:

Ana­lo­ge Fie­ber­ther­mo­me­ter bestehen aus einem Glas­kör­per, der mit einer Flüs­sig­keit gefüllt ist. Vor allem frü­her waren sol­che Ther­mo­me­ter gebräuch­lich. Vor­teil­haft ist, dass sie kei­ne Bat­te­ri­en benö­ti­gen. Nach­teil: Das Fie­ber­mes­sen dau­ert meh­re­re Minu­ten.

Infra­rot-Fie­ber­ther­mo­me­ter arbei­ten mit Infra­rot­strah­lung und ermög­li­chen eine berüh­rungs­lo­se, schnel­le Mes­sung. Die Genau­ig­keit der Mess­ergeb­nis­se hängt aller­dings stark von der kor­rek­ten Nut­zung ab.

Digi­ta­le Fie­ber­ther­mo­me­ter nut­zen einen elek­tro­ni­schen Sen­sor zur Mes­sung der Kör­per­tem­pe­ra­tur. Mes­sun­gen sind in weni­gen Sekun­den mög­lich.

Wor­auf ach­ten beim Kauf?

Man­che Fie­ber­ther­mo­me­ter eig­nen sich nur für Mes­sun­gen an bestimm­ten Kör­per­stel­len. Möch­test du mehr Fle­xi­bi­li­tät, ist ein mul­ti­funk­tio­nal ein­setz­ba­res Fie­ber­ther­mo­me­ter die bes­te Wahl. Außer­dem ist nicht jedes Fie­ber­ther­mo­me­ter für Babys ab Geburt nutz­bar. Ach­te unbe­dingt auf die Anga­ben des Her­stel­lers. Prak­tisch ist außer­dem, wenn sich die Anzei­ge des Ther­mo­me­ters auch im Dun­keln gut able­sen lässt und es leicht gerei­nigt wer­den kann. Eine Abschalt­au­to­ma­tik ver­län­gert die Akku­lauf­zeit. 

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Klei­ne Tech­nik, gro­ße Hil­fe

Baby-Gad­gets kön­nen den All­tag mit Säug­ling und Klein­kind leich­ter und zum Teil sogar deut­lich siche­rer machen. Fie­ber­ther­mo­me­ter, Baby­pho­ne, Heiz­strah­ler und mehr gehö­ren heut­zu­ta­ge für vie­le jun­gen Eltern zur fes­ten Grund­aus­stat­tung. Beson­ders prak­tisch sind Gad­gets, die sich über das Baby­al­ter hin­aus ver­wen­den las­sen, wie etwa Baby­nah­rungs­zu­be­rei­ter, die spä­ter als Dampf­ga­rer wei­ter­ge­nutzt wer­den kön­nen.

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