In den ver­gan­ge­nen Jah­ren ori­en­tier­ten sich die Set­tings des Ego-Shoo­ters “Call of Duty” eher an Zukunfts­vi­sio­nen – doch 2017 scheint der Klas­si­ker ent­we­der in der Gegen­wart oder sogar in der Ver­gan­gen­heit ange­sie­delt zu sein. Das legen Hin­wei­se des ver­ant­wort­li­chen Ent­wick­ler­stu­di­os Sled­ge­ham­mer Games nahe.

Ein Weih­nachts-Tweet von Micha­el Cond­rey, einem der Grün­der von Sled­ge­ham­mer Games, heiz­te die Spe­ku­la­tio­nen erst an. Auf dem Bild ist ein Colt M1911 zu sehen, der den Auf­druck “Call of Duty” trägt. Die­se Pis­to­le gehört seit 1911 zur Aus­rüs­tung der US-Streit­kräf­te. 1985 wur­de sie zwar aus­ge­mus­tert, aber auch heu­te noch von Mit­glie­dern eini­ger Spe­zi­al­ein­hei­ten der Armee und der Poli­zei geführt.

Call of Duty in Viet­nam?

Inso­fern ist es durch­aus denk­bar, dass bei­spiels­wei­se erneut der Zwei­te Welt­krieg oder – noch wahr­schein­li­cher – der Viet­nam­krieg zum Schau­platz des neu­en Able­gers wer­den. Schließ­lich hat auch der Kon­kur­renz-Shoo­ter “Battle­field 1” im ver­gan­ge­nen Jahr mit dem Ers­ten Welt­krieg erfolg­reich eine Epi­so­de der Ver­gan­gen­heit the­ma­ti­siert. Zudem tauch­ten schon 2016 Gerüch­te auf, wonach an einem Spiel gear­bei­tet wer­de, das wäh­rend des Viet­nam­krie­ges spielt, berich­tet gamerant.com.

Ein wei­te­rer Tweet zum Jah­res­wech­sel mit einem kur­zen Video nähr­te die­se Spe­ku­la­tio­nen wei­ter. Dort wer­den in einem eher alter­tüm­li­chen Uhr­werk, das in die Zeit des Viet­nam­krie­ges zwi­schen 1955 und 1975 pas­sen wür­de, die Zah­len für das Jahr 2017 kre­iert. Zu weit her­ge­holt? Wohl nicht. Schließ­lich wur­de “Call of Duty: Infi­ni­te War­fa­re”, des­sen Sze­na­rio im Welt­raum spielt, 2016 vom ver­ant­wort­li­chen Ent­wick­ler­stu­dio Infi­ni­ty Ward mit dem Tweet eines Astro­nau­ten ange­kün­digt.

Bis­her hül­len sich die Ent­wick­ler zum neu­en “Call of Duty”-Ableger noch in Schwei­gen und ver­wei­ger­ten jeg­li­chen Kom­men­tar auf Twit­ter zu den Spe­ku­la­tio­nen der Fans. Ver­mut­lich wird erst im Früh­jahr eine offi­zi­el­le Stel­lung­nah­me fol­gen – so war es zumin­dest in den ver­gan­ge­nen Jah­ren.