Zur Startseite
Mein Profil. Hier einloggen oder registrieren.
Passwort vergessen?
Bei der Übertragung der Daten ist ein Fehler aufgetreten.
Die E-Mail-Adresse oder das Passwort stimmen nicht mit den bei uns hinterlegten Daten überein. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben und versuchen Sie es erneut. Bei Problemen wende dich bitte an bewerbersupport@otto.de.
Social Login? LinkedInLinkedInXingXing
Neu hier? Jetzt registrieren und alle Services rund um die Bewerbung nutzen.

Interview

Jan-Ole ist Projektleiter von zwei Projektteams im E-Commerce. Seine Teams und er arbeiten nach dem Scrum-Framework. Erfahre mehr über agiles Arbeiten im Interview.

Die Teams arbeiten sehr strukturiert & engagiert nach dem Scrum-Framework und haben dabei jede Menge Spaß durch abwechslungsreiche und spannende Tätigkeiten.
Die Teams arbeiten sehr strukturiert & engagiert nach dem Scrum-Framework und haben dabei jede Menge Spaß durch abwechslungsreiche und spannende Tätigkeiten.

Erzähl‘ uns ein bisschen was von dir.

Gestartet bin ich 2002 mit einer Ausbildung zum IT-System-Elektroniker bei der Deutschen Telekom AG. Anschließend war ich in verschiedenen Tätigkeiten im (Geschäftskunden-) Vertrieb tätig und habe von 2007 – 2010 berufsbegleitend BWL studiert. Nach 3 Jahren als Projektleiter in der Unternehmenssteuerung (klassisches Projektmanagement) bin ich zurück nach Hamburg und zu OTTO gekommen. Ich war sehr gespannt auf das agile Projektmanagement - habe ich mich aber sofort verliebt und liebe es bis heute. Ich bin fest der Überzeugung, dass wir viele Aspekte und Werte aus den agilen Projekten ins ganze Unternehmen verteilen und etablieren müssen, um langfristig erfolgreich zu sein.

In welcher Abteilung bist du und wie ist dein Team?

Ich bin als agiler Projektleiter im E-Commerce tätig. Das Team ist für das Tracking von otto.de zuständig und ermöglicht damit Datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Das Team arbeitet nach dem Kanban Framework, wir haben aber auch einige Scrum typische Meetings, wie die Retro oder das Daily Stand-up Meeting übernommen. Wir arbeiten sehr fokussiert an den spannenden und abwechslungsreifen Aufgaben und haben dabei eine Menge Spaß.

Was zeichnet agiles Arbeiten aus? Wie implementiert ihr das in eure Projekte?

Ein großer Unterschied zum klassischen Projektmanagement ist zum einem das Framework – in diesem Fall benutzen wir Kanban und einige Aspekte von Scrum. Bei agilen Projekten sind in der Regel Termine und Kosten fix und die Anforderungen sind variabel. Agilität zeichnet sich auch dadurch aus, dass wir nicht vorher monatelang einen ausformulierten Plan entwerfen (Stichwort Grobkonzept und Feinkonzept) der bei der Umsetzung oft schon wieder veraltet ist. Im Agilen Kontext setzen wir uns ein Ziel, welches wir erreichen wollen und nehmen uns Aufgaben für einen Sprint (2 Wochen) vor. Wir fangen also wesentlich früher an produktiv zu werden und können durch das Feedback unserer Stakeholder sehr schnell lernen und Fehler frühzeitig erkennen und gegensteuern. Die direkte und frühe Einbindung aller Beteiligten ist eine weitere Besonderheit der agilen Methoden. Zum Abschluss eines Sprints (alle 2 Wochen) nehmen wir uns als Team 1,5 Stunden Zeit und sprechen in der sogenannten „Retrospektive“ darüber was gut und schlecht gelaufen ist im letzten Sprint und was wir daraus lernen können für den nächsten Sprint. Dadurch verbessert sich die Teamleistung stetig in kleinen Schritten und Konflikte im Team werden frühzeitig erkannt. Der zusätzliche Vorteil von Kanban besteht darin, dass dort keine Vorausplanung für 2 Wochen stattfindet und neue Stories jederzeit in der Inbox landen können. Damit ist eine höhere Flexibilität und Reaktion auf neue Erkenntnisse möglich. Das Vorgehen eignet sich auch besonders für Serviceorientierte Teams, die sehr schnell auf Anforderungen reagieren möchten.

Beschreib gerne ein konkretes Beispiel.

Konkret bedeutet das, dass wir sogenannte Userstories schreiben. In einer Userstory werden neben den fachlichen- auch technische Anforderungen festgehalten. Beispielsweise könnte eine User Story so formuliert werden: „Als Webanalyst möchte ich die Nutzungshäufigkeit eines bestimmten Features auf otto.de auswerten können, damit wir das Feature datengetrieben weiterentwickeln können. “ Eine neue Anforderung wird vom Business Designer, gemeinsam mit ausgewählten Stakeholdern konzipiert. Anschließend wird die Story dem Entwicklerteam vorgestellt und Analysiert, wie dies technisch umsetzbar ist. Die Umsetzung erfolgt innerhalb des 2-wöchigen Sprints durch das Entwicklerteam und wird am Ende vom Business Designer abgenommen. Durch den regelmäßigen Austausch mit den Stakeholdern ist die zeitnahe Rückmeldung ebenfalls sichergestellt. Da alle Teams bei OTTO völlig unabhängig voneinander Artefakte live stellen, kann das Feature sofort nach der Abnahme live gehen – jeden Tag. :-)

Folge uns auf

Facebook
Twitter
Xing
LinkedIn
Azubi Blog
YouTube
Dev Blog
Snapchat
Instagram