Start-Up seit 1949 -
OTTOs Vergangenheit. Und Zukunft.

Alles begann 1949 – mit einem Katalog und ein paar Schuhen. Werner Otto schrieb deutsche Nachkriegsgeschichte. Heute schreibt OTTO die Geschichte weiter.

Die Zukunft
 

OTTO ist auf dem Weg: In den nächsten Jahren wird der weitere Ausbau des Geschäftsmodells in Richtung Plattform im Fokus der Unternehmensstrategie stehen. Das heißt: Wir öffnen uns für noch mehr Partner, werden noch mehr Produkte auf der OTTO-Plattform anbieten, wollen Kundinnen und Kunden in jedem Bereich ihres Lebens begleiten.

Im Hintergrund dieser Entwicklung steht auch der fortschreitende Kulturwandel: Neue Geschäftsideen und Konzepte live am Kunden zu testen, anstatt sie lange theoretisch zu konzipieren, wird eines der Kernelemente der „lernenden Organisation“ sein, zu der OTTO sich fortlaufend entwickelt. Ein erstes handfestes Beispiel dafür: OTTO NOW. Das neue Start-Up-Geschäftsmodell, das auf „Mieten statt Kaufen“ setzt, ist innerhalb weniger Monate Realität geworden und hat seitdem die Zukunftsfähigkeit der Sharing Economy bewiesen.

Voice Commerce, Augmented Reality und Künstliche Intelligenz: Der technologische Wandel ist bei OTTO fest in der Organisation verankert. Datenanalysten, Reporting Designer, Entwickler und Produktmanager arbeiten nicht nur in unseren BI- und Online-Marketing-Teams, sondern in verschiedenen Funktionen innerhalb der Organisation. Ihr Ziel ist klar: Technologie nutzen, um OTTOs Kunden, Partnern oder Mitarbeitern den digitalen Alltag etwas klarer machen. Oder kurz: gemeinsam die digitale Zukunft gestalten.

2001-heute
Die Transformation
 

OTTO erkennt früh: Das Internet ist mehr als ein neuer Vertriebskanal – es wälzt Wirtschaft und Gesellschaft radikal um. Schritt für Schritt verändert sich auch OTTO und nutzt die Chancen der digitalen Welt: 2007 sind schon 500.000 Artikel im Netz zu haben, ein Jahr später übersteigt der Online-Umsatz erstmals den der traditionellen Vertriebskanäle: mehr als 50 Prozent des Jahresumsatzes kommen von otto.de.

Auch in Sachen Kommunikation tut sich etwas: Ab 2009 ist OTTO auch bei Facebook und Twitter zu finden. Damals waren die Netze in Deutschland noch in der Startphase. Über die sozialen Kanäle verbreitet der Onlinehändler Marketingmotive und News, bietet als eines der ersten Unternehmen aber auch echten Kundenservice an. Heute sind die sozialen Medien ein völlig selbstverständlicher Kontaktkanal zum OTTO-Service.

Dazu passt ein neuer Ansatz im Marketing. Mit TwoforFashion geht 2008 der erste OTTO-Blog an den Start. Der Ansatz: interessante Artikel und Inhalte statt platter Werbung. Das Konzept funktioniert, bis heute. In insgesamt fünf Blogs und mehreren YouTube-Formaten macht OTTO erfolgreiches Content Marketing.

Unterdessen entwickelt sich auch die Shop-Technologie rasant weiter: OTTO programmiert 2013 in-house eine eigene Shop-Software, um flexibel auf die Anforderungen der digitalen Welt zu reagieren. Der erste pixelige WAP-Shop hat sich bereits auf dem Smartphone-Bildschirm neu erfunden, ab 2014 ist otto.de sogar voll und ganz responsive und für jeden Bildschirm optimiert: PC, Tablet, Smartphone, App. 2017 kamen schon mehr als die Hälfte aller Visits auf otto.de über Smartphones.

1991-2000
Die Evolution
 

Während „dieses Internet“ noch eine obskure Spielerei für Technik-Nerds ist, startet OTTO mit ersten digitalen Angeboten: 1995 geht otto.de an den Start, zusammen mit Shopping-Angeboten auf CD-ROM. Mit vollanimierten Presentern und multimedialen Features leistet OTTO echte Pionierarbeit auf dem PC.

Selbst auf den ersten WAP-fähigen Handys ist OTTO 2000 präsent, als von Smartphones noch niemand reden will. Schnell wird klar: Die „Neuen Medien“, wie sie damals nicht nur intern genannt werden, sind nicht nur eine Spielerei, nicht nur ein Extra-Service. Sie haben das Potenzial zu einem echten Musterwechsel, zu neuen Geschäftsmodellen. Schon 1997 machen Bestellungen über das Internet rund sieben Prozent des Gesamtumsatzes aus, das sind rund 450 Millionen D-Mark. Tendenz: stark steigend.

1980-1990
Der Weltkonzern
 

Das Fundament der Otto Group, des internationalen Handels- und Dienstleistungskonzern, legt die zweite Generation der Ottos: 1981 übernimmt Werners Sohn Michael den Vorstandsvorsitz, baut Geschäfte in Frankreich, Österreich und Italien auf und beteiligt sich an SportScheck und vielen anderen Unternehmen. 

Mitte der 1980er-Jahre ist es offiziell: Otto ist der größte Versandhändler der Welt. Dr. Michael Otto verankert einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und der Umwelt fest in der Unternehmensstrategie - bis heute gilt diese Maßgabe, Michael Otto und sein Unternehmen, das er mittlerweile aus dem Aufsichtsrat begleitet, setzen sich nach wie vor für Umweltschutz ein und fördern gesellschaftliche Projekte.

1960-1979
Die Expansion
 

1969 zieht das Unternehmen nach einer Zwischenstation in Hamburg Hamm um, nach Hamburg Bramfeld, wo es noch heute seinen Hauptsitz hat. Der Umzug in die neue Konzernzentrale steht sinnbildlich für das Tempo, in dem Werner Ottos Versandhandel expandiert – von neuen Services wie der telefonischen Bestellhotline, die Otto ab 1963 von anderen Anbietern abheben, bis zur Einführung der ersten elektronischen Datenverarbeitung, die viele Prozesse automatisiert.

Parallel stellt Werner Otto sein Unternehmen mehr und mehr als Gruppe auf, gründet 1969 die Hanseatic Bank zur Abwicklung des unternehmenseigenen Zahlungsverkehrs und 1972 den Hermes Versand-Service – eine eigene Paketlogistik für Otto. Der Umsatz nimmt unterdessen Anfang der 70er-Jahre die Eine-Milliarde-Mark-Grenze, 1978 ist die Milliarde schon verdreifacht.

1949-1959
Die Anfänge
 

Start-Up seit 1949 – nach dem Krieg glaubt Werner Otto an sein persönliches Wirtschaftswunder und eröffnet den Werner Otto Versandhandel in Hamburg-Schnelsen. Legendär: der erste Katalog von 1950 mit 28 Paar Schuhen auf 14 Seiten. Von zu Hause aus bestellen, und das sogar auf Rechnung? Ein Erfolgsmodell.

Das Geschäft läuft so gut, dass das Otto-Team das Angebot auf Hartwaren erweitert. Ab 1956 gibt’s auch Fahrräder und Elektrogeräte auf Bestellung. Das Business wächst in atemberaubenden Tempo, auf 100 Millionen D-Mark Umsatz im Jahr 1958.

 
 
Auszeichnungen

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