Erstis an der HSBA – Meine Eindrücke nach 2 Wochen an der UNI
Autor:Kaja Datum:25.01.2017
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Erstis an der HSBA – Meine Eindrücke nach 2 Wochen an der UNI

Die Zeit, die rast! Gefühlt haben wir BWL Dualis des 2016er Jahrgang gerade erst unser duales Studium bei OTTO begonnen und doch sind es schon fast vier Monate, die seit unserem Start im Oktober vergangen sind. Bis Anfang Januar waren wir in unserer ersten Abteilung eingesetzt.

Vor Weihnachten haben wir uns von unseren ersten Abteilungen verabschiedet und den Arbeitsalltag vorübergehend gegen das Studentendasein eingetauscht. Seit zwei Wochen sind wir jetzt an der HSBA und das reicht tatsächlich schon, um zumindest einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie der Alltag eines BWL Dualis an der HSBA so aussieht.

Die HSBA ist ziemlich zentral am Jungfernstieg, relativ unscheinbar hinter dem Hamburger Rathaus gelegen. Im Vergleich zu einer staatlichen Uni werden unsere Stundenpläne für uns festgelegt und wir werden in festen Klassenverbänden unterrichtet. Mit allem Drum und Dran – es gibt sogar ein Klassenbuch! Viele finden das System super, anderen ist das ganze für eine Uni zu "verschult". Pauschal kann man da glaube ich nicht viel zu sagen. Es hat aller
dings durchaus Vorteile, dass wir nur mit 27 Leuten zusammen in einer Klasse sind und auch alle Kurse gemeinsam haben.

Das neue HSBA Gebäude direkt beim Rathaus.

So kann man sich vergleichsweise zu einer Vorlesung mit 400 Studenten wirklich gut kennenlernen und ich persönlich finde es wirklich gut, dass alles nicht so anonym ist wie an einer großen Uni.

Im ersten Semester haben wir vor allem ein paar Basics zum Thema BWL. Wir haben Mathe (das schließt an der Oberstufenstoff an), Microeconomics (auf englisch), Business Englisch, Bilanzierung und Buchführung und Wirtschaftsrecht. Dabei wird in allen Veranstaltungen mit einem Skript gearbeitet und es gibt Übungsaufgaben, die allerdings größtenteils zuhause bearbeitet werden müssen. Für eine Übersicht der gesamten Studieninhalte, schaut euch hier einmal um.

Was die Länge der Semester betrifft, so sind diese deutlich kürzer als an anderen Unis. Statt 4 monatigen Semestern, haben wir gerade einmal acht Wochen für den gleichen inhaltlichen Umfang Zeit. Das bedeutet einerseits, dass wir mehr Uni haben (freie  Tage oder bis mittags schlafen sind der absolute Ausnahmefall). Andererseits  heißt es, dass Vorlesungen auch mehr oder weniger umfangreich nachgearbeitet werden müssen. Das hängt aber wirklich von jedem persönlich ab. Wenn man meistens um 13  Uhr oder 15 Uhr Schluss hat, bleibt wirklich trotzdem noch eine Menge Zeit.

Hobbys müssen also nicht aufgegeben werden und auch Freunde kann man nach wie vor ganz normal sehen. Es  bedarf aber in der Tat auch einer Portion Zeitmanagement und Organisationsgeschickt, um alles gut unter einen Hut zu bekommen.

Ich jedenfalls bin gespannt was die nächsten zwei Monate in der Uni noch bringen, bevor es dann für uns bis einschließlich Juni wieder zurück zu OTTO in unsere nächste Abteilung geht

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