Zwischen Air-Hockey und Telefonzellen: Unsere neuen Flächen!
Autor:AnnaDatum:15.03.2019
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Zwischen Air-Hockey und Telefonzellen: Unsere neuen Flächen!

Der Geruch von frisch gestrichenen Wänden, leere Schreibtische und Totenstille.
Als ich das erste Mal die neuen Flächen im Gebäude 10 betrat, war es fast ein bisschen gruselig. Alles war so leer, unbenutzt und steril. Zunächst irrte ich mehrere Minuten orientierungslos durch die Gänge. Doch dann sehe ich die ersten bekannten Gesichter und ich setzte mich an irgendeinen freien Schreibtisch dazu.
Denn einen festen Platz gibt es ja jetzt nicht mehr. „Desksharing“ heißt das Zauberwort. Als zunehmend mehr Kollegen auf die Fläche dazu kamen, strömt langsam angenehme Wärme auf das unbekannte Gebiet. Zunächst ein wenig Chaos: Nicht alle Bildschirme funktionierten gleich, doch schnell kamen ein paar Experten um die Ecke und lösten das Problem. 
Nach dem nun alles eingerichtet ist, schaue ich mich nochmal richtig um. Alles sieht sehr modern aus, insbesondere die Kaffeeküche überwältigt mich, da sie im Stile eines Waldes eingerichtet wurde. Aus Lautsprechern an der Decke ertönt ein leises Vogelzwitschern, was dem Ganzen eine wahnsinnig schöne Atmosphäre verleiht.
Grob gesagt, kann man das neue Flächenkonzept als Unterstützung zu noch mehr „Networking“ unter den OTTO-Mitarbeitern sehen. 
Es sind nun überall kleine, schallgeschützte Ecken zu finden, für sogenannte „After-Meeting-Meetings“. Diese bieten einen Ort für Themen, die vielleicht während des offiziellen Treffens keinen Platz mehr gefunden haben, aber doch trotzdem eine gewisse Relevanz mit sich tragen.
Und auch wer spontan den Kollegen aus der Nachbarabteilung trifft, findet nun überall ein ruhiges Örtchen, an dem der Austausch ganz ohne Raumbuchung stattfinden kann.
Mit der neuen Fläche sind aber natürlich ebenfalls neue Regeln dazu gekommen, um die Ziele jener auch umsetzen zu können. So gilt unter Anderem: Keine Reviermarkierung! Niemand darf mehr als einmal hintereinander am selben Platz sitzen. So wird sichergestellt, dass Alle die Idee und die Vorteile des „Desksharings“ auch wirklich nutzen können, - nämlich der kreative Austausch zwischen möglichst vielen verschiedenen Mitarbeitern und ein besserer Informationsfluss.
Eine weitere Regel lautet: Ruhe bewahren. Also Rücksicht auf die Kollegen nehmen. Lange Telefonate sollen nun in den Telefonzellen (ja, wie die Kästen von früher, nur ohne Münztelefon) geführt werden.
Nach zweiwöchigem „Ausprobieren“ und Arbeiten auf den neuen Flächen, gab es dann eine kurze Veranstaltung, auf der schon mal nach ersten Meinungen oder Verbesserungsvorschlägen gefragt wurde. Die Stimmen hierzu waren noch ein wenig verhalten und ein häufig vorkommendes Phänomen trat auf: Hauptsächlich die Mängel bzw. Probleme wurden angesprochen. Doch ich denke, dass dabei stets allen bewusst war, dass dies „Kritik auf hohem Niveau“ ist. Dies spiegelte sich dann auch in der abschließenden Meinungsabfrage wider. Denn dort gab es von fast allen, mich eingeschlossen, einen Daumen nach oben! 😊
Ich für meinen Teil kann also auf jeden Fall sagen, dass es mir hier wahnsinnig gut gefällt! Die Möglichkeiten zum Rückzug, sowie zum kreativen Austausch, finde ich wirklich klasse und ich habe sie an mir selbst bereits bemerken und für mich nutzen können.
Von nun an gehe ich tatsächlich mit einem noch größeren, inneren Grinsen auf meinen Arbeitsplatz zu!


  • Anna Moritz
    Anna Moritz

    Anna  Moritz

    Kauffrau im E-Commerce
    Da ich weder singen, noch malen kann, blieb mir als künstlerisches Talent tatsächlich ja nur noch das Schreiben übrig. Und das kann ich glücklicherweise tatsächlich ganz gut. Deshalb stand es für mich, als ich das erste Mal vom Azubiblog gehört hab, gar nicht zur Debatte, ob ich dort mitmache, oder nicht. Als Azubine zur Kauffrau im E-Commerce möchte ich euch, als eine der Glücklichen aus dem allerersten Jahrgang dieses Berufes, aus meinem Alltag berichten, euch mit meinen spannenden Erlebnissen bei Otto neugierig machen und vielleicht auch das ein oder andere Mal für ein Schmunzeln sorgen. In erster Linie soll das hier nämlich eins: Spaß machen! Und wer weiß, vielleicht kann ich hier durch das Berichten meiner Erfahrungen Menschen mit meiner Leidenschaft für Otto und meinen Beruf anstecken!

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