Vom Azubi zum Projektleiter
Autor:IsabelleDatum:02.05.2019
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Vom Azubi zum Projektleiter

Was man alles in der Projektphase so lernt

Habt ihr euch schon immer einmal gefragt, wie lange man bei OTTO arbeiten muss um Projektleiter zu werden?
Die Antwort ist ganz einfach: 3 Semester im dualen Studium bis zur Projektphase!
Denn hier konnten wir Dualis einmal unser eigenes Projekt auf die Beine stellen – inklusive Projektplanung, Positionen definieren und sogar den eigenen Kernzeiten.
Ihr wollt wissen wie das genau abläuft und was man aus diesen 3 Wochen Projektphase lernt?
Dann bleibt dran.

Der Start

Zugegeben, der erste Tag war schon etwas komisch.
Nach dem Kick Off Termin mit unserem Auftraggeber aus der Konzernstrategie, an dessen Projekt sich Unseres in gewisser Weise anlehnen sollte, waren wir völlig frei.
Keine Vorgaben wann wir die nächsten Wochen kommen und gehen sollten.
Kein Ort, an dem wir zwingend arbeiten mussten – OTTO? HSBA? Home Office?
Keine festen To Do’s oder erfahrenen Kollegen, die einen einweisen.
Das war am Anfang natürlich total neu.
Denn auch wenn man bei OTTO sehr viele Freiheiten beim Arbeiten und auch der Arbeitszeit hat – so komplett auf uns selbst gestellt, waren wir natürlich vorher noch nie.
Also ging es los mit einem allgemeinen „Ok, Stop, wie wollen wir das jetzt eigentlich angehen?“.
Erstaunlich schnell kamen wir jedoch ins Arbeiten, auch das Beschließen des Projektleiters war total konfliktlos und schnell.
Und was natürlich direkt definiert wurde: die Kernzeiten und der Arbeitsplatz.
Da wir sowohl aus Frühaufstehern als auch Langschläfern bestanden einigten wir uns auf einen MUSS Beginn des Tages um 09:30 Uhr mit einem Daily – wer vorher schon vor Ort war, arbeitete selbstständig an Aufgaben weiter, wer später kam, war aber spätestens dann dort.

Wie haben wir uns organisiert?

Und apropos Aufgaben: Wie haben wir eigentlich unsere To Do’s organisiert?
Auch das ist kein Hexenwerk. Es gibt bereits diverse agile Organisationstools mit denen man arbeiten kann wir entschieden uns für „Trello“.
Durch das Verschieben von kleinen Kärtchen, auf denen die To Do’s festgehalten werden, kann jedes Teammitglied immer sehen, wer wodran arbeitet und wer vielleicht eine weitere Aufgabe übernehmen könnte.

Gibt's auch Nachteile?


So weit, so gut.
Vor diesem Maß an Freiheit braucht ihr also keine Angst haben – mit der richtigen Kommunikation und einem Schuss Kaffee am Morgen zum Wach werden kriegt ihr euer eigenes Projekt super über die Bühne!
Was uns jedoch aufgefallen ist? Praxis und Theorie gehen wie so oft leider nicht immer Hand in Hand.
Je länger wir im Projekt arbeiteten, desto klarer wurde, dass die theoretischen Anforderungen des Berichtes – inklusive Modelle und Tabellen – nicht immer Überschneidungen zu den tatsächlichen Projektinhalten hatten.
Eine weitere Lektion also: Nicht jedes theoretische Modell war tatsächlich wertstiftend für das Projektergebnis, und auch nicht jedes inhaltliche Detail konnte tatsächlich im Bericht dargestellt werden.

Aber alles in allem?
Eine coole Erfahrung einmal von Grund auf ein Projekt zu strukturieren und dann auch durchzuführen! Und gelernt haben wir gleich zweierlei – die Theorie für die Bachelor Arbeit und die Organisation für unsere Arbeit bei OTTO.

  • Isabelle Rogat
    Isabelle Rogat

    Isabelle  Rogat

    Duale Studentin Business Administration
    Ob die Klatsch-Zeitschrift bei Oma, das Politik-Magazin im Managerbüro oder der Fashion-Blog auf dem Laptop der Studentin – wir alle sind neugierig auf die kleinen spannenden Geschichten, die unsere Mitmenschen so zu berichten haben. Genau deshalb möchte ich mit meinen neuen Beiträgen im Azubiblog andere begeistern können. Sei es mit den neuesten OTTO-News, den spannenden Ereignissen in meinem Duali-Alltag oder neuer Inspiration aus anderen Themen unseres bunten Hamburgs. Und über genau den Kanal neue Azubis erreichen und überzeugen zu können, der auch mich unter anderem zu OTTO geführt hat? Das wäre natürlich ein Traum. Also legt los zu stöbern, frei nach dem Motto der US-amerikanischen Schriftstellerin Margaret Fuller „Today a reader, tomorrow a leader“.

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