Living the American Dream
Autor:KajaDatum:30.10.2018
Bewerten: 8

Living the American Dream

Summer School an der Georgia Tech

Im Juli 2018 erhielt ich durch die Fulbright Kommission die Möglichkeit, an einer „Summer School“ am Georgia Institute of Technology in Atlanta teilzunehmen. 3 Wochen gefüllt mit Fast Food, Uni, spannenden Unternehmen, schwüler Hitze und vielen Erlebnissen, die ich mit Sicherheit so schnell nicht vergessen werde.

Nach einem relativ umfangreichen Bewerbungsverfahren Anfang des Jahres inklusive eines zwei-teiligen englischen Motivationsschreibens und zwei Referenzschreiben, erhielt ich im März die Zusage von Fulbright, dass ich einen der dreißig begehrten Plätze für das Programm erhalten hatte. Fulbright bietet viele verschiedene Programme an, um den kulturellen Austausch zwischen den USA und anderen Ländern zu fördern. An meinem Programm konnten beispielsweise nur deutsche Studenten dualer Studiengänge teilnehmen. Nach einem Vorbereitungstreffen Anfang Juni in Berlin mit allen Teilnehmern, wo man uns auf das Leben und Studieren an einem amerikanischen College vorbereitete, ging es einen Monat später nach Frankfurt, um von dort mit der gesamten Gruppe nach Atlanta zu fliegen. Es wurde schnell deutlich, dass es Fulbright gelungen war eine sehr diverse Gruppe zusammen zu stellen, die trotzdem erstaunlich gut harmonierte. Viele der Teilnehmer sind in den drei Wochen zu guten Freunden geworden.

Zeit für Jetlag blieb nicht, denn nachdem wir Sonntag am frühen Nachmittag gelandet waren und klassisch amerikanisch mit Pizza empfangen wurden, ging es am Montag um 8.00 Uhr bereits direkt mit der ersten Vorlesung „Business Case Studies“ los. Da die Gruppe sich aus BWL- und Ingenieursstudenten zusammen setzte, waren unsere Vorlesungen recht allgemein gehalten. Zu dem ersten bereits erwähnten Kurs kamen noch „Leadership“, „Service Learning“, im Zuge dessen wir diverse Sozialprojekte durchführten und „Entrepreneurship“. Zwei der Kurse hatten wir gemeinsam mit chinesischen Studenten, was gleichermaßen faszinierend und frustrierend war. Es war spannend etwas über die chinesische Kultur zu erfahren, doch da sich die Arbeitsweise sehr von der deutschen unterscheidet, war es während Gruppenarbeiten nicht immer einfach, sich auf eine gemeinsame Lösung zu einigen. Obwohl wir von Montag um 8.30 Uhr bis Donnerstag um 16.15 Uhr saßen, blieb auch noch etwas Zeit für andere Dinge.

Die_Gruppe_in_den_USA

Wir besuchten zum Beispiel ein Baseball Game – wirklich keine besonders spannende Sportart - der Atlanta Braves und ein Soccer Game von Atlanta United in einem riesigen Stadion mit 80 000 anderen begeisterten Fußball Fans. Außerdem statteten wir dem Coca-Cola Museum einen Besuch ab, da die Marke in Atlanta ihren Ursprung hat. An einem der Wochenenden fuhren wir in den Norden Georgias, um in Schwimmreifen ganz gemütlich einen Fluss hinunter zu treiben. Die perfekte Abkühlung bei schwülen 30 Grad!
Ein Bestandteil unserer Kurse war außerdem der Besuch verschiedener Unternehmen wie Delta Airlines, Porsche oder der Atlanta Tech Village, einem Co-Working Space für Start-Ups. Es war wirklich interessant etwas über die Arbeitskultur in den USA zu erfahren und tatsächlich habe ich auch viele Aspekte des Kulturwandels 4.0 bei OTTO wiedererkennen können.

Die drei Wochen in Atlanta sind definitiv wie im Flug vergangen und ich nehme viele Erkenntnisse aus der Zeit dort mit. Sei es, dass Amerikaner in den Südstaaten tatsächlich Fast Food verrückt sind oder dass ein Studium in den USA zwar unbezahlbar ist, das Campusleben dafür aber auch eine ganze Menge bietet: jede erdenkliche Fast Food Kette und das passende Sportangebot, um die Kilos wieder abzutrainieren und natürlich legendäre Verbindungspartys. Falls ihr irgendwann einmal die Möglichkeit haben solltet, euch für ein Fulbright Stipendium zu bewerben, nutzt die Chance. Ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen.

  • Kaja  Beutin
    Kaja  Beutin

    Kaja   Beutin

    Duale Studentin Business Administration
    Direkt zu Beginn meines dualen Studiums habe ich mich entschlossen, für den OTTO-Azubiblog zu schreiben. Als ich noch zur Schule gegangen bin, habe ich den Blog selbst gelesen und fand es unglaublich spannend, mehr über die Ausbildung zu erfahren. Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und hoffe, ebenfalls interessierte Schüler erreichen zu können. Gleichzeitig bedeutet das Bloggen für mich aber auch, dass ich mich mit Teilen meiner Ausbildung oder Events noch einmal intensiver auseinandersetze, wenn ich darüber berichte.

Schreibe uns gern einen Kommentar zu diesem Beitrag

Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten

2713 + 9
Bewertung:

OTTO BLOGS

Blogroll

 

FOLGE UNS AUF

Instagram
Snapchat

© Otto (GmbH & Co KG), 22179 HAMBURG