Autor:JessicaDatum:21.03.2019
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OTTO Starter Days 2018

Ein Erfahrungsbericht

Im letzten Jahr habe ich meine Ausbildung bei OTTO begonnen, die seit vielen Jahren mit drei Starter Days eingeleitet wird. Bereits vor dem Beginn meiner Ausbildung habe ich mir die Starter Day-Filme auf Youtube angesehen und war total begeistert. Trotz der Vorfreude, selbst ein Teil davon zu werden, war ich natürlich auch aufgeregt und stellte mir vor allem die Frage, was ich anziehen sollte, um einen guten ersten Eindruck zu vermitteln. Zwar hatte ich bereits vom Kulturwandel bei OTTO gehört, wollte aber trotzdem nicht total underdressed erscheinen. So probierte ich am Abend vorher verschiedene Outfits an und fragte meine Familie nervös nach ihrer Meinung, bis ich schließlich etwas gefunden hatte, worin ich mich wohlfühlte. 


Am nächsten Morgen stand dann die Bahnfahrt zu meinem ersten Arbeitstag an. Auf Grund meiner Nervosität davor, die richtige Haltestelle zu verpassen, konnte ich mich kaum entspannen und mir kam der Weg ewig vor. Nach dreimaligem Umsteigen saß ich endlich im letzten Bus von Barmbek zur Werner-Otto-Straße. Neugierig betrachtete ich die anderen Mitfahrer und überlegte, wer von ihnen wohl bereits bei OTTO arbeiten oder ebenfalls eine Ausbildung anfangen würde. Es stellte sich heraus, dass fast alle bei OTTO ausstiegen und ich mit meinen zukünftigen Kollegen zum Haupteingang strömte. Dort angekommen, wurde ich von einer Gruppe, bestehend aus neuen und alten Azubis, empfangen und erhielt eine Karte mit meinem Namen und verschiedenen Symbolen. Was hatten die wohl zu bedeuten? 


Unsere Gruppe wurde von einer älteren Azubine angeführt, welche uns über das gesamte Gelände zu einem Veranstaltungssaal führte. Das Gebäude hatte den passenden Namen „Loft 6“, denn es handelte sich um eine alte Lagerhalle mit Loftcharakter. Der Moment, in dem ich den Veranstaltungssaal betrat, ließ alle meine Ängste schwinden – ich wurde sofort in die lockere Atmosphäre aufgenommen, in der die neuen und alten Azubis bei Getränken in kleinen Grüppchen Smalltalk führten. Auch ich, als eher zurückhaltende Person in neuen Umfeldern, fand schnell einen Gesprächspartner. Gemeinsam setzten wir uns auf eines der bereitstehenden Sofas und das Ausbildungsteam leitete den Beginn der Ausbildung mit einer Vorstellungsrunde und einer Rede ein. 


Anschließend wurde die Bedeutung einiger Symbole auf unseren Karten aufgeklärt: Wir sollten uns für eine Rallye über das OTTO-Gelände in den Symbolen entsprechenden Gruppen zusammentun. Zum Glück halfen uns die älteren Azubis dabei, alle Orte aus den Aufgaben zu finden, denn auf den ersten Blick wirkte der Campus riesig und verwirrend. Die Rallye hat mir Spaß gemacht und stellte bereits eine Sache heraus, welche bei OTTO besonders wichtig ist: Teamarbeit!
Viel amüsanter als die Rallye selbst, war allerdings die Siegerehrung, bei der uns die Fotos und kuriosen Namen der anderen Gruppen vorgestellt wurden, welche für einige Lacher sorgten. Das Gewinnerteam erhielt unter Applaus ein Geschenk vom Ausbildungsteam. Nach der Auswertung der Rallye wurden wir in unsere Referentengruppen eingeteilt und konnten so unsere Referenten sowie die anderen Azubis mit dem gleichen Ausbildungsberuf kennenlernen und Fragen rund um die Ausbildung stellen. 


Nachdem der nächste Tag mit einem Vortrag rund um das Thema Plattform begonnen hatte, konnten wir in Gruppen ein innovatives Konzept entwickeln, welches OTTO in Zukunft verwenden könnte. Diese Aufgabe machte nicht nur super viel Spaß, sie sorgte auch für intensive Diskussionen mit Leuten, mit denen ich noch nicht so viel zu tun gehabt hatte. Wir erhielten viel Zeit, um ein richtiges Konzept zu entwickeln und alle waren mit Begeisterung dabei. 


Nach der Projektarbeit wurden die Azubiprojekte vorgestellt, auf die schon alle „Newbies“ super gespannt waren. Die Projekte sind alle aus Eigeninitiative der dualen Studenten und Auszubildenden der letzten Jahre entstanden und werden ebenfalls von diesen geführt. Es gibt insgesamt sieben Azubiprojekte mit verschiedenen Schwerpunkten, von der Apfelernte für einen guten Zweck bis zur Führung einer Azubifirma ist für jeden, der sich engagieren möchte etwas dabei!
Am Abend des zweiten Tages konnten wir zum ersten Mal unsere Buddys treffen, welche Auszubildende aus dem letzten Jahrgang sind, die als unsere Ansprechpartner fungieren können, wenn wir nichtfachliche Fragen zur Ausbildung und zur Berufsschule haben. An diesem Abend fand zusätzlich eine kleine Party mit einem richtigen DJ statt, auf der sogar nach einigem Zögern ausgiebig getanzt wurde! 



Party unter Azubis

Auf die Starter Days folgte das Bootcamp, welches alle Azubis auf den gleichen Stand in verschiedenen Office Programmen bringen sollte. Weiterhin erhielten wir die Möglichkeit, durch vielseitige Trainings unsere Stärken, aber auch Fähigkeiten, in denen noch Entwicklungspotential besteht, zu erkennen und natürlich OTTO noch besser kennenzulernen. Durch die Starter Days und das Bootcamp habe ich nicht nur an Selbstbewusstsein im Umgang mit verschiedenen Methoden gewonnen, sondern auch Kontakte zu den anderen Azubis geknüpft. Dies gab mir ein Gefühl von Sicherheit, wodurch ich beruhigt meinen ersten Abteilungseinsatz beginnen konnte, zu welchem mich eine Auszubildende aus dem letzten Jahr begleitete.

Die Starter Days und das Bootcamp bei OTTO sind keine Standardvorstellungsrunde mit Führung über das Firmengelände. Sie sind inspirierend, motivierend und etwas ganz Besonderes und Einzigartiges, wobei aus Fremden schnell ein Team wird, welches sich bei Projekten unter die Arme greift und sogar privat zu Afterworks trifft.
Vor den Starter Days und dem Bootcamp kannte ich OTTO nur als das altmodische Versandhandelsunternehmen mit dem dicken Katalog. Dennoch waren meine Erwartungen hoch, da viele Freunde und Bekannte erzählt hatten, dass OTTO ein sehr guter Arbeitgeber sei und die Informationen über das Unternehmen, welche ich auf einer Berufsmesse und während meines Assessmentcenters erhalten hatte, klangen vielversprechend. Ich wusste, dass OTTO ein sehr großes Unternehmen ist, weshalb ich Angst hatte, in der Masse unterzugehen oder dass sich die Mitarbeiter nicht genug Zeit für mich nehmen würden.

Fishbowl Diskussion

Durch das Bootcamp nehme ich OTTO als zukunftsorientiertes Unternehmen, welches auf Fortschritt und Veränderung bedacht ist, wahr. Mir ist bewusst geworden, dass meine Meinung und ich hier wirklich wichtig sind und ich mutig sein sollte, meine eigenen Ideen mit einzubringen. Des Weiteren wurde ich super gut vom Ausbildungsteam und den anderen Auszubildenden aufgenommen und habe nun keine Angst mehr, bei Fragen alleingelassen zu werden. Weiterhin sind die Angebote für Weiterbildung und freiwillige Nebenbeschäftigungen innerhalb der Firma nahezu endlos, was das Bild des sehr guten Arbeitgebers bestätigt und Vorfreude auf den Rest der Ausbildung bereitet.

Also liebe angehende OTTO-Azubis: schätzt die Starter Days und das Bootcamp wert, denn sie gehen viel zu schnell vorbei! Macht euch bereit für eine Zeit, die ihr nicht so schnell vergessen werdet!

  • Jessica Nimsgarn
    Jessica Nimsgarn

    Jessica  Nimsgarn

    Groß- und Außenhandel
    Schon als Kind war ich fasziniert davon, meine Gedanken in Texten zu verewigen, um so meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Neben dem Schreiben lese ich auch selbst gerne Texte von anderen Autoren, wenn ich auf der Suche nach Inspiration bin oder mehr über ein Thema lernen möchte. Durch das Schreiben für den OTTO-Azubiblog möchte ich Schülern, die an einer Ausbildung bei OTTO interessiert sind durch meine Augen zeigen, wie cool OTTO ist und was für großartige Möglichkeiten sich einem Azubi hier bieten.

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