OTTO Zeitreise
Autor:Isabelle Datum:16.11.2017
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OTTO Zeitreise

Azubi vor 40 Jahren vs. Azubi heute

Willy Brandt war Bundeskanzler, AC/DC wurde gerade gegründet und die beliebtesten Vornamen waren Nicole und Michael: 1973.
Und auch wenn man damals nicht in glitzernden Disko-Outfits oder Plateau-Schuhen zur Arbeit stolziert kam, steht für mich nach meiner kleinen Zeitreise fest – Einiges war damals noch anders, Manches blieb bestehen und ganz Vieles hat sich noch weiter entwickelt.

Gemeinsam mit Wolfgang Timm, Peter Stut und Thomas Schomann habe ich mich vor ein paar Wochen auf diese Zeitreise begeben, und in kleinen Interviews herausgefunden, wie es unseren Vorgängern damals in ihren Ausbildungstagen bei OTTO erging.
Alle 3 hatten zwischen Frühjahr 1973 und `74 ihren Ausbildungsplatz bei OTTO gefunden – und das ganz ohne Online Portale und Dinge wie uns, den Azubiblog.
Eine Anzeige in der Zeitung, das Elternhaus in der Nähe von Bramfeld oder die Mutter als Kundin. Irgendwie fanden Sie alle ihren Weg zu OTTO - und haben ihn seitdem auch nicht mehr verlassen.

"Früher war alles besser" - auch bei OTTO?

Was hat sie damals schon bei OTTO gehalten?
Von außen betrachtet, war OTTO damals natürlich schon ein renommierter Name.
Ganz nach dem Motto: „Kind, mach doch erst einmal etwas Vernünftiges“, wussten auch unsere 3 Vorgänger zum Ausbildungsstart noch nicht genau, wo sie später einmal landen wollten.
Doch schon vor über 40 Jahren konnte OTTO seinen Azubis viel mehr bieten als nur den Namen.

Bereits damals, vor dem Kulturwandel, war das „DU“, auch im Umgang mit Azubis in vielen Abteilungen Gang und Gebe. Darüber hinaus unterstützte das Unternehmen seine Neustarter nicht nur thematisch, sondern auch mit Persönlichkeits- oder Rhetorik-Seminaren.
Dies war einer der Gründe für die Erinnerung, die den 3 direkt ein Lächeln ins Gesicht zauberte: Die an ihren Jahrgang.
Anders als heute (mein Jahrgang besteht aus fast 60 Azubis und Studenten) erinnern sich Wolfgang, Peter und Thomas an eine kleine Jahrgangsgruppe von etwa 10 Jugendlichen. Ausbildungsstart war zweimal im Jahr.

Diese kleinen Gruppen wuchsen schnell sehr eng zusammen, auch zu den ABB’s hatten sie teilweise sehr freundschaftliche Verhältnisse entwickelt, nicht zuletzt auch durch die regelmäßigen, gemeinsamen Seminare.
Dinge, wie das gemeinsame Essen nach der bestandenen Zwischenprüfung, Feiern, beispielsweise zu Weihnachten oder ein langes Wochenende in Hoisdorf sind bei allen drei „Ex-Azubis“ im Gedächtnis geblieben.

Ausbildung 2.0

Und hier hoffen die 3, dass genau das, mit der immensen Vergrößerung von OTTO im Verhältnis zu damals, nicht verloren gegangen ist.
Auf dem Papier gibt es schon einen kleinen Unterschied: die Konkurrenz für uns Azubis erst einmal angenommen zu werden, ist spürbar gestiegen.
Während damals gute und schlechtere Noten, Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten vertreten waren, muss heute trotz allem ein wenig mehr auf Noten und Bewerbungszeugnisse geschaut werden. Wie damals hat die Persönlichkeit immer noch einen hohen Stellenwert und man kann auch heute noch mit einem Haupt- und Realschulabschluss sich einen Ausbildungsplatz ergattern, aber Noten spielen eine größere Rolle als damals. Etwas, was einem heutzutage am gesamten Arbeitsmarkt bewusst wird. Nicht unbemerkt blieb somit auch in unserer Gruppe, dass ein Abiturzeugnis mehr zum Standard als zur Ausnahme geworden ist.

Aber ich als Azubi, der 2017 gestartet ist, kann hier mit voller Überzeugung sagen, dass OTTO uns immer noch näher steht als viele andere Arbeitgeber ihrem Nachwuchs.
Eine positive Entwicklung ist nicht nur in banalen Dingen wie Gehalt, was damals etwa bei 300-400 Mark lag, zu erkennen.
Wir kennen unsere Ansprechpartner, uns wird auf Augenhöhe begegnet, die Wahl der Bereiche ist endlos und die Veranstaltungen, die wir gemeinsam besuchen können, auch.
Und ein riesiger Luxus, in dessen Genuss wir heutzutage bei OTTO kommen: Die „Starter Days“ und das 3 wöchige „Bootcamp“. https://www.otto.de/unternehmen/azubiblog/blog/posts/bootcamp-2017.php

Während vor 40 Jahren bei Wolfgang, Peter und Thomas der Start bei OTTO eher schnell war und höchstens einen Einführungstag enthielt, konnte ich meine zukünftigen Kollegen in über 3 Wochen bei Diskussionen, Workshops, Spielen, Essen und Vorträgen schon sehr gut kennen lernen.

Fazit einer Zeitreise

Ich denke, abschließend nehme ich vieles aus unserem Gespräch mit, nicht zuletzt auch, in was für einer spannenden Zeit wir bei OTTO starten können.
Denn auch wenn Wolfgang, Peter und Thomas nichts aus ihrer Ausbildung missen wollen (außer vielleicht die Lochkarten statt Computer und die Sortierung hunderterBestellungen, die damals noch per Post ankamen) gibt es heute viele interne Bewegungen, die damals noch nicht aufkamen, und heute das Unternehmen revolutionieren.
„Kulturwandel“ „Plattform“ „Agiles Arbeiten“

Bei OTTO bewegt sich gerade viel, die Abteilungen greifen immer besser in einander. Man hat das, aus vielen Großunternehmen von früher bekannte „Gegeneinander arbeiten“ hinter sich gelassen, und doch seine Werte, und bereits damals bewährte Methoden, beibehalten.

Die Stimmung ist immer noch persönlich.
Wir als Azubis können, genau wie damals schon, relativ frei unsere Einsätze wählen.
Und wie man sich im Interview einig war: OTTO war schon damals in vielen Dingen Vorreiter und hatte nie Angst neue Dinge auszuprobieren.
In diese Richtung wird es immer weiter gehen.

Wir können gespannt sein, was wir selbst in 20 oder 30 Jahren über unsere Ausbildung erzählen können, wenn wir diejenigen sind, die von neuen Azubis interviewt werden.
Für Wolfgang, Peter und Thomas steht es jedenfalls schon fest.

Eure Ausbildung bei OTTO in 3 Worten?
„Freundschaftlich.
Intensiv.
Fantastisch.“

  • Isabelle Rogat
    Isabelle Rogat

    Isabelle  Rogat

    Duale Studentin Business Administration
    Ob die Klatsch-Zeitschrift bei Oma, das Politik-Magazin im Managerbüro oder der Fashion-Blog auf dem Laptop der Studentin – wir alle sind neugierig auf die kleinen spannenden Geschichten, die unsere Mitmenschen so zu berichten haben. Genau deshalb möchte ich mit meinen neuen Beiträgen im Azubiblog andere begeistern können. Sei es mit den neuesten OTTO-News, den spannenden Ereignissen in meinem Duali-Alltag oder neuer Inspiration aus anderen Themen unseres bunten Hamburgs. Und über genau den Kanal neue Azubis erreichen und überzeugen zu können, der auch mich unter anderem zu OTTO geführt hat? Das wäre natürlich ein Traum. Also legt los zu stöbern, frei nach dem Motto der US-amerikanischen Schriftstellerin Margaret Fuller „Today a reader, tomorrow a leader“.

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