Wenn der Hund nicht mit an den Arbeitsplatz kann – dann kommt der Arbeitsplatz eben zum Hund
Autor:MichaelaDatum:13.06.2019
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Wenn der Hund nicht mit an den Arbeitsplatz kann – dann kommt der Arbeitsplatz eben zum Hund

Mein erster Tag im Homeoffice

Seit nun bald einem Jahr bin ich duale Studentin bei OTTO, und erst jetzt mache ich meinen ersten Tag im Homeoffice. Dabei ist das Konzept des mobilen Arbeitens bei uns im Unternehmen durchaus nichts Neues oder Außergewöhnliches. Besonders freitags, schon bei der Anfahrt mit dem Bus, wenn man an den Parkplätzen und dem Parkhaus vorbeikommt, merkt man, dass es erheblich leerer ist. Und das liegt nicht etwa daran, dass eine Krankheitswelle über das Unternehmen gerollt ist. Nein – viel mehr sind viele im Homeoffice, denn in vielen Abteilungen ist der kurze Freitag eine Tradition, die gelebt wird. Und da bietet es sich für viele an, besonders auch für diejenigen, die einen längeren Arbeitsweg haben und von weiter außerhalb kommen, im Homeoffice zu arbeiten.

Also, warum habe ich so lange gewartet, bis ich es endlich einmal ausprobiert habe? Nun, in der Probezeit, die für uns duale Studenten bis Ende Oktober ging, war es uns noch nicht möglich die Möglichkeit des mobilen Arbeitens zu nutzen. Und natürlich hängt die Sinnhaftigkeit des mobilen Arbeitens auch immer von der Art der Aufgaben und Tätigkeiten ab, die man gerade ausübt. In Abteilungen, in denen die Aufgaben von mehreren auf der engen Absprache untereinander beruhen, ist es natürlich schwierig, wenn nicht alle im Büro sind. Zwar hat die Einführung des Tools Microsoft Teams die schnelle Kommunikation untereinander wesentlich vereinfacht, doch gibt es trotzdem viele Aspekte, die sich am besten Face-to-Face klären lassen. Besonders auch für uns Azubis und Dualis ist es natürlich wichtig, erst recht, wenn wir uns in der Einarbeitungsphase unserer Einsätze befinden, vor Ort zu sein um viel lernen zu können und uns mit unseren Ansprechpartnern / ABBs auszutauschen. Das heißt aber noch lange nicht, dass damit die Möglichkeit des Homeoffice vom Tisch ist. An der richtigen Stelle, beispielsweise an Tagen wo man sich hauptsächlich mit Rechercheaufgaben oder ähnlichen Tätigkeiten beschäftigt, für die man nicht vor Ort sein muss, ist das mobile Arbeiten – auf dem Campus oder im Homeoffice – eine super Sache.

Diesen Montag hat es sich für mich besonders gelohnt zu Hause zu arbeiten. In der Abteilung war nicht viel los – einige Kollegen waren im Urlaub, meine Aufgaben konnte ich auch aus dem Homeoffice bearbeiten, aber am wichtigsten, mein Hund brauchte einen Hundesitter. Rundum die perfekte Gelegenheit um dieses Konzept einmal für mich auszuprobieren.

Das Aufstehen: Da der Weg an den Schreibtisch um ein vielfaches kürzer ist, als wenn ich zu OTTO fahren würde – zu Hause sind es keine zwei Meter von meinem Bett zum Schreibtisch – habe ich es mir gegönnt auf jeden Fall etwas länger zu schlafen als an einem normalen Arbeitstag, und trotzdem war ich früher am Schreibtisch als sonst. Es war sogar noch so viel Zeit, dass ich entspannt mit meinem Hund eine morgentliche Runde bis zum Bäcker drehen konnte. Nach einem kurzen Abstecher in die Küche zum Frühstück habe ich dann auch schon in Rekordzeit am Schreibtisch gesessen.

Und so funktionierts: Laptop an den Strom anschließen, hochfahren und die VPN-Verbindung zu OTTO herstellen. Mehr braucht es auch nicht um mit allen Systemen und Dateien von OTTO verbunden zu sein. Der Arbeitstag kann losgehen.

Die Aufgaben: Wie auch an jedem anderen Tag, zuerst Mails checken, Teams starten und kurz im Intranet vorbeischauen. Danach ging es auch schon an die Arbeit. Ich habe die Gelegenheit genutzt um in Ruhe einige To-do’s von meinem Zettel zu streichen, darunter einige E-Learnings und Schulungen, für die in der letzten Zeit im Büro nicht die Zeit war. In der Abteilung, in der ich gerade eingesetzt bin arbeiten wir sehr projektorientiert, wobei ich mich momentan mit der Recherche verschiedener Themen im Bezug auf diese Projekte befinde.

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Mittagspause: Genau wie bei einem normalen Arbeitstag im Büro, so hat man auch im Homeoffice eine Mittagspause. An jedem anderen Tag wäre ich mit Kollegen zum Lunch in einer unserer Kantinen gegangen, doch an diesem Tag habe ich meine Pause ganz anders verbracht, nämlich draußen mit meinem Hund. Bewegung und frische Luft sind etwas, was man im - doch mal hektischen - Arbeitsalltag nicht immer bekommt. Für mich eine absolut willkommene Abwechslung zum typischen Alltag.

 

Feierabend: Nach weiteren Stunden getaner Arbeit naht auch im Homeoffice der Feierabend. Und genauso schnell, wie man morgens den Tag begonnen hat, kann man ihn auch am Abend beenden. Laptop runterfahren, zuklappen, vom Schreibtisch aufstehen, dann ist man auch schon zu Hause und kann seinen Feierabend genießen, ganz ohne Bahnfahrt oder Stau.

Das Fazit: Das Konzept des mobilen Arbeitens wollte ich schon seit längerer Zeit einmal ausprobieren. Als die Gelegenheit sich nun geboten hat, habe ich sie direkt genutzt. Ich habe viel geschafft, Zeit mit meinem Hund verbringen können, den Arbeitsweg gespart und eine aktive Mittagspause verbracht. Trotzdem habe ich mich gefreut am nächsten Tag wieder ins Büro zu gehen, denn auf Dauer würde mir persönlich auf jeden Fall der aktive Austausch mit den Kollegen fehlen.

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