Zwei unter 52.000 - Ein Rückblick auf die OMR
Autor:MichaelaDatum:16.05.2019
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Zwei unter 52.000 - Ein Rückblick auf die OMR

Ein Erfahrungsbericht von Katha und Michaela

Von Künstlicher Intelligenz über Politik bis Social Media und Party - bei der OMR 2019, die am 07. & 08. Mai stattgefunden hat, war alles dabei. Und mit von der Partie waren viele Azubis und Dualis von OTTO. Viele haben für die OMR ihren diesjährigen Innovation-Day genutzt - das ist ein Angebot unseres Ausbildungs-Teams, bei dem wir für einen Tag freigestellt werden, um uns mit innovativen Themen zu beschäftigen, indem wir beispielsweise eine interessante Messe im Bereich E-Commerce, Marketing oder Handel zu besuchen.

Das OMR Festival ist eine einzigartige Veranstaltung auf dem Hamburger Messegelände, bei der tagsüber Themen wie Influencer Marketing, Datenschutzgesetze und KI diskutiert werden und bei Nacht Top Künstler für beste Stimmung bis in die frühen Morgenstunden sorgen.
Und ganz im Sinne der Digitalisierung läuft auch beim Event an sich alles digital. Vom Einchecken auf dem Messegelände bis hin zum Bezahlen des wohlverdienten Mittagessens oder Snacks (alternativ auch des ein oder anderen Drinks) - alles wird durch den integrierten Chip am Messearmband gesteuert. So haben die Veranstalter es geschafft, dass man trotz großen Andranges (es waren dieses Jahr mehr als 52.000 Besucher auf der OMR – das sind fast so viele, wie Zuschauer ins HSV-Stadion passen), kaum warten musste und man immer schnell voran gekommen ist um möglichst schnell wieder in die vielen spannenden Themen einzusteigen.

Und wir - Katha und Michaela (Duale Studentinnen der HSBA im 2. Semester) - waren live dabei und werden euch in diesem Beitrag von unseren Begegnungen und Highlights erzählen, denn wir haben auf der Messe nicht nur viel gelernt, sondern auch viele spannende Menschen (und Roboter) getroffen.

Vortrag auf der Big Picture Stage

Katha:

In meiner jetzigen Praxisphase bin ich im Personalmarketing eingesetzt. Hier geht es unter anderem darum, OTTO als Arbeitgeber möglichst transparent und spannend zu repräsentieren, indem wir beispielsweise einen Blick „Hinter die Kulissen“ über Social Media bieten, unsere Website otto.jobs ansprechend gestalten und auf Karrieremessen vor Ort sind, um potenziellen Bewerbern Fragen zu beantworten und Bewerbungstipps zu geben. Daher waren das Personalmarketing Team und ich bei der OMR vor Ort, um in fachliche Vorträge einzutauchen und zu sehen, wie sich andere große Arbeitgeber aus der E-Commerce und der Online Marketing Branche präsentieren.

Der Tag begann damit, dass ich (als ich mich endlich in den riesigen Hallen zurechtgefunden habe) mich mit Michaela getroffen habe und wir uns super viele Aussteller angeguckt haben. Die Aussteller waren super offen und interessiert und wir hatten viele spannende Unterhaltungen zu allen möglichen E-Commerce, Online Marketing und Innovations-Themen. Außerdem haben viele Unternehmen einem die Möglichkeit gegeben, ihre Dienstleistung auszuprobieren. Besonders gut gefallen haben mir die Folgenden:

Workgenius – eine Plattform für Freelancer. Hier können Firmen Aufträge erstellen, die dann mit passenden Freelancern gematched werden. Wir durften den Service testen – für unsere Xing und LinkedIn Profile haben wir einen Texter-Auftrag ausgeschrieben, um einen Introtext mit unseren Infos zu schreiben. Und tatsächlich – schon nach weniger als einer Stunde hatten wir passende, gut formulierte Texte in unserem Postfach!

CoreMedia – ein CMS (Content Management System). Da ich mich persönlich für Webdesign begeistere, hatte ich schon des Öfteren mit Content Management Systemen zu tun. Auf der Messe waren mehrere Anbieter, mit denen ich mich unterhalten habe – im Kopf geblieben ist mir CoreMedia, da wir vor Ort an einem Computer das CMS ausprobieren konnten und praktisch unsere eigene kleine Website erstellt haben.

Insgesamt war für mich der Tag super inspirierend – ich hatte sehr viel Spaß dabei, mich mit Ausstellern zu unterhalten und fand es super interessant, so viele neue Geschäftsmodelle kennenzulernen. Außerdem kann ich die OMR für jeden empfehlen, der einen Job im Bereich Online Marketing sucht – mehr Networking auf einmal geht nicht! Ich bin auf alle Fälle ein großer Fan und freue mich schon auf das nächste Jahr!

Aussteller

Michaela:

Der Begriff Online Marketing (OM) begegnet einem häufig. In einem E-Commerce Unternehmen wie OTTO kommt man auch kaum umhin, denn das OM ist unser wichtigster Zugang zum Kunden. Bei oberflächlicher Betrachtung mag man denken, dass es sich hier lediglich um klassische Bannerwerbungen und E-Mail Newsletter handelt, doch sobald man sich auch nur ein wenig mit dem Thema auseinandersetzt, so merkt man schnell, wie viel mehr dahintersteht und wie viele Facetten das Online Marketing wirklich zu bieten hat. 

 

Genau so ging es auch mir, als ich mich zum einen in Vorbereitung auf die Messe und zum anderen als Recherche für Aufgaben aus der Abteilung, in der ich momentan eingesetzt bin, ausführlicher mit dem Thema auseinandergesetzt habe.

Schon im Vorfeld habe ich mir angeschaut, welche Aussteller vertreten sein werden und wann, wo welche Speaker welches Thema präsentieren. Und trotzdem muss ich ehrlicherweise zugeben, dass der erste Messetag ein wenig überwältigend war.
Angekommen am Eingang Süd um 9 Uhr morgens, und voller Vorfreude auf das, was mich hinter der Zugangsschranke erwartet, checke ich mich ein und vor mir erstreckt sich die Messehalle B6, gefüllt mit Ausstellern wie Agenturen, Start-Ups und weiteren Marketing-Dienstleistern. Um eine erste Orientierung zu bekommen habe ich erst einmal meinen Weg um alle Stände herum gemacht, bevor ich durch die verschiedenen Reihen gegangen bin und im Kopf schon einmal festgehalten habe, wo ich später auf jeden Fall noch einmal hingehen wollte, denn bei der Vielzahl von Ausstellern mit bunten Ständen und interessanten Themen ist man ohne einen ‚Schlachtplan‘ verloren. Letztendlich habe ich dann an einem Stand angefangen, der gerade besonders interessant aussah und habe mich von dort aus durch die Gänge gearbeitet. Doch je öfter man auch zum Teil die gleichen Wege ging, so hat man sogar am 2. Tag noch hochinteressante Aussteller gefunden, die man am ersten schier übersehen hat.

Insgesamt waren auf der Messe über 400 Aussteller vertreten. Viele von ihnen hatten ihre Stände in Halle B6, aber da war noch lange nicht Schluss. Weiter ging es in Halle B7 mit den sogenannten Premium Ausstellern. Hier hatte jeder Aussteller eine wesentlich größere Fläche zur Verfügung um sein Unternehmen und seine Dienstleistungen zu präsentieren; mit gemütlichen Sitzplätzen, die zum Ausruhen und Networken eingeladen haben und welche mehr an ein Wohnzimmer oder ein trendiges Café erinnert haben, als an eine Messe.
Auch die OTTO Group Media hatte einen Stand auf der Messe, gemütlich verstaut in einem Schiffscontainer direkt neben der Food & Networking Fläche. Hier befindet sich auch die Deep Dive Stage, wo von vormittags bis zum frühen Abend, Top-Speaker aus Unternehmen wie Google, IBM und vielen weiteren, kurze Einblicke in aktuelle Themen und Arbeitsweisen aus ihrem Unternehmen bieten.

Mein absolutes Highlight der Messe war es aber Pepper kennenzulernen. Pepper ist ein ca. 1,20 Meter und 28 kg schwerer Roboter, der in den verschiedensten Lebensbereichen eingesetzt werden kann, vom Retail bis hin zur Altenpflege und allgemeinen Unterhaltung. Sein freundliches und ausdrucksstarkes Gesicht erinnert an das eines Kindes und zusammen mit den speziell implementierten Programmen lässt ihn dies menschlich und sympathisch erscheinen. 

Pepper
 

Er kann nicht nur Witze erzählen, das Alter einer Person erraten und natürlich Selfies mit einem machen, sondern hat auch praktische Anwendungen, wie zum Beispiel als Empfangsperson in einem Unternehmensstandort, der Besuchern den Weg weist, oder als persönlicher Weinberater im Supermarkt. Dies sind jedoch nur einige von einer Vielzahl von möglichen Anwendungen von Robotern in Kombination mit künstlicher Intelligenz im Alltag. Ich war so begeistert und hatte am ersten Tag einen so interessanten Austausch mit den Entwicklern, dass ich auch am zweiten Tag noch einmal an diesem Stand vorbeischauen musste.
Weitere Aussteller, die mir stark in Erinnerung geblieben sind, ist zum Beispiel ein Start-Up, dass sich ein neues Konzept für die Ausspielung von Videowerbung auf freiwilliger Basis überlegt hat und eine Videoagentur aus Litauen, welche hochqualitative und beeindruckende Video-Kampagnen mit einzigartiger Storyline für Unternehmen in ganz Europa und sogar den Vereinigten Arabischen Emiraten produzieren.

Die Messe hat mir viele Impulse gebracht, welche ich auch in der Arbeit in der Abteilung bereits einbringen konnte. Ich habe thematisch viel mitnehmen können und viele spannende Menschen getroffen. Und obwohl es wirklich anstrengende zwei Tage waren, hat es sich richtig gelohnt bei der OMR dieses Jahr dabei zu sein.

Freddie Mercury Kunst aus Post-Its

Fazit:

Abschließend lautet unser Fazit somit, es waren aufregende zwei Tage, wir haben viel gelernt, viel Spaß gehabt und die Möglichkeit gehabt, unser Netzwerk zu erweitern. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und auf weitere Möglichkeiten, an spannenden Events wie diesem teilzunehmen. Danke an das Ausbildungs-Team, dass ihr uns das ermöglicht & bis nächstes Jahr OMR!

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