MUT(ig)
Autor:KajaDatum:07.09.2018
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MUT(ig)

Auch als Azubi

Das Wort Mut ist nicht nur Teil der Ottogroup Vision, sondern in den letzten Monaten auch intern bei OTTO Veranstaltungen oder in Intranetbeiträgen von Kollegen als Schlagwort immer wieder aufgetaucht. Über die Relevanz von „Mut“ im Arbeitskontext war ich mir ganz konkret jedoch nicht bewusst. Vielmehr war Mut für mich ein Begriff, den ich bis zur vergangenen Woche eher mit meinem ersten Absprung von der Schaukel im Kindergartenalter verbunden hatte, als mit meinem Alltag als duale Studentin bei OTTO.

Das Mutfestival geht los

Als ich über einen Newsletter jedoch von der Ticketverlosung für das angekündigte „Ottogroup Mut-Festival“ erfuhr, war meine Neugierde geweckt. Auch wenn ich noch nie zuvor etwas gewonnen hatte, nahm ich an der Verlosung teil und hatte diesmal tatsächlich Glück.
Letzten Dienstag war es dann soweit. Ich fuhr Richtung Veddel ins Auswanderermuseum, der besagten Location, die für die Veranstaltung gemietet war. Ein bisschen unsicher was mich erwarten würde, und ob ich von den 200 Kollegen überhaupt jemanden kannte, stieg ich aus der S-Bahn. Bereits am Bahnsteig traf ich zwei andere Kollegen von Hermes und Eos, die ähnlich ahnungslos versuchten, sich mit Google Maps zu orientieren. Schnell war also ein Anknüpfungspunkt gefunden und wir marschierten gemeinsam los.

Da wir bis zum offiziellen Start um 10 Uhr noch ein wenig Zeit hatten, wurde uns direkt bei unserer Ankunft empfohlen, die Ausstellung des Museum noch einmal zu besichtigen. Gesagt getan, habe ich also ausgestattet mit einem Kaffee und einem coolen Jutebeutel, den wir am Empfang erhielten, ein paar wirklich beeindruckende Ausstellungsräume erkundet. Pünktlich um 10 Uhr wurde dann jedoch die Aufmerksamkeit der mittlerweile rund 200 versammelten Kollegen auf die Bühne gerichtet.

Gespanntes Zuhören beim Mutfestival

Petra Scharner-Wolff, im Konzern-Vorstand der Otto Group verantwortlich für Finanzen, Controlling und Personal trat auf die Bühne und begrüßte uns. Die Hintergründe zu dem Mut-Festival wurden uns von ihr noch einmal etwas näher erläutert und die besondere Bedeutung des Muts jedes einzelnen Kollegen betont. Anschließend wurde der Ablauf des Tages erklärt. In drei Runden würden wir im Anschluss an einen Einführungsvortrag die Möglichkeit haben, an vier parallel laufenden Workshops teilzunehmen. Welche wir hier besuchen wollten, konnte jeder selbst je nach spezifischer Situation und Interesse entscheiden.
Nach dem Impulsvortrag von Matti Straub von KaosPilots in dem wir neben vielen anderen spannenden Sachen lernten, dass sich Mut wie ein Muskel durch regelmäßiges Üben trainieren lässt, ging es los mit dem Workshop Programm.
In der ersten #Mutsession, entschied ich mich für das Thema „Mutige Kommunikation“. Hier haben wir gemeinsam mit einem Digital Coach unsere eigene Kommunikationsstrategie beispielhaft erarbeitet und von zwei weiteren Kolleginnen erfahren, welche Möglichkeiten es aktuell bereits im Intranet gibt, Beiträge zu teilen und sich zu informieren.


Wie wird man mutig?

Nach einer Mittagspause, in welcher wir uns am Burger-Buffet stärken konnten, lernte ich von Kolleginnen aus dem Agile Center der Ottogroup 10 verschiedene agile Tools und Methoden für den Arbeitsalltag als #Mutmacher kennen. Zu jeder der 10 Tools erhielten wir eine Postkarte, die uns daran erinnern soll, die verschiedenen Methoden einmal auszuprobieren. „Walk the Talk“ bedeutet beispielsweise Routinetermine in kleiner Runde einfach mal während eines kurzen Spaziergangs an der frischen Luft zu machen, um gleichzeitig neue Energie zu tanken. Auch die „Kill-A-Stupid-Rule“ Karte wurde uns vorgestellt.
Die meisten bei OTTO werden es kennen: Verschiedene Arbeitsschritte sind „historisch gewachsen“ und werden oft nur gemacht, weil es schon immer so war. Die „Kill-A-Stupid-Rule“ Methode soll dazu auffordern, genau solche Zustände zu hinterfragen und den Mut zu haben, existierende Regeln auch einfach mal über den Haufen zu werfen. Mit den 10 neuen Karten im Gepäck ging es dann nach einem kurzen Stopp am Kuchenbuffet zur nächsten #Mutsession.
Ausgesucht habe ich mir hier das Thema „Mut ist individuell“. Während der 60minütigen Session haben mehrere Kollegen ihre persönlichen Mutgeschichten geteilt. Unter anderem hat auch Niklas als ehemaliger Azubi von seinem Erfolg des Poetry Slams bei einer Führungskräfteveranstaltung in Berlin berichtet. Gerade durch Niklas Erzählung wurde mich bewusst, dass Mut vor allem für Azubis eine zentrale Rolle spielt. Für jedes Meeting im fremden Kollegenkreis, jeden ersten Tag in einer neuen Abteilung und jede Email an eine Führungskraft schwingt unterschwellig eine kräftige Portion Mut mit, die nicht nur konstant herausfordert, sondern gleichzeitig auch dazu lernen lässt und neue Perspektiven eröffnen kann.

Was wurde tatsächlich umgesetzt? Die Gruppe nach der Reflexion

So hat auch meine Teilnahme am Mut-Festival hat rückwirkend gesehen, eine ganze Ecke Mut erfordert. Und doch hat sich gezeigt, dass sich Überwindung lohnt und ich um tolle Erfahrungen, Methoden und Kontakte reicher zurück in mein Unisemester gehe.

  • Kaja  Beutin
    Kaja  Beutin

    Kaja   Beutin

    Duale Studentin Business Administration
    Direkt zu Beginn meines dualen Studiums habe ich mich entschlossen, für den OTTO-Azubiblog zu schreiben. Als ich noch zur Schule gegangen bin, habe ich den Blog selbst gelesen und fand es unglaublich spannend, mehr über die Ausbildung zu erfahren. Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und hoffe, ebenfalls interessierte Schüler erreichen zu können. Gleichzeitig bedeutet das Bloggen für mich aber auch, dass ich mich mit Teilen meiner Ausbildung oder Events noch einmal intensiver auseinandersetze, wenn ich darüber berichte.

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