Welcome to Praha
Autor:JaninaDatum:04.06.2018
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Welcome to Praha

Unsere Klassenfahrt mit der Berufsschule

Tschüß Hamburg Ahoj Prag - diesen Ausdruck würden in Hamburg wohl nur noch alte Seebären verwenden, in Prag ist das jedoch ein alltägliches Wort für „Hallo“ und „Tschüß“.

Unsere Klassenfahrt startete bereits um 7 Uhr morgens Hauptbahnhof Zob. Die 10 Stündige Fahrt mit dem Bus stand uns allen noch bevor und müde Gesichter gemischt mit einer Prise Vorfreude auf die kommende Woche blickten einen entgegen. Ein paar Schläfchens, Pausen auf dem Rasthof und Snacks später startete der Montag Abend (unser Ankunftstag) mit der Besichtigung unserer Appartements. Schöne, groß geschnittene Altbauwohnungen waren nun unser neues „Zuhause“ für die nächsten fünf Tage. Einziges Manko: eine Dusche und eine Toilette für sieben Mädels. Doch auch dies lies sich mit einem ausgetüftelten Duschplan beiseite schaffen ;). Ausklingen lassen haben wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen mit allen fünf Klassen, die mitgefahren sind und einer kleinen Tour zur Wechselstube.


Klassenfahrt Prag

Der folgende Tag lief ganz nach dem Motto Aktion ab. Eine 25 km lange Mountainbike-Tour brachte uns in molliger 30 Grad Hitze ordentlich zum Schwitzen. Gefahren sind wir durch Berg und Tal durch Park und Stadt hoch und runter. Wobei mir runter definitiv lieber war.
Mit weichen Knien und Schmerzen vom Sattel machten wir uns auf den Weg zurück und gönnten und am Abend eine große Pizza bei einem tollen Italiener in der Stadt. 

Dienstag stand dann die große Stadttour auf dem Plan. Wir haben uns Parks angeschaut, die Jon Lennon Mauer, kuriose Kunstwerke von David Černy, die berühmte Karlsbrücke, das Stadtzentrum und zu guter Letzt das Rathaus, auf welches wir auch noch hochgestiegen sind. Am späteren Nachmittag folgte dann noch eine gemütliche Moldaufahrt, die wir uns nach der langen Stadttour auch verdient hatten.

Klassenfahrt Prag
 

Wer den Sport-Mittwoch nicht so gut fand, der kam spätestens am Donnerstag auf seine Kosten. Nach einer Besichtigung durch die Staropramen Ausstellung, in der wir alles über die Herstellung des flüssigen Prager Goldes lernten, durften wir auch selber uns unsere Meinung über den Geschmack des frisch gezapften Bieres bilden. Wohl sei gesagt um 11:30 Uhr, aber einen Bierliebhaber stört dies wahrscheinlich weniger und die Regel „kein Bier vor vier“ wurde einfach mal gekonnt ignoriert. Den restlichen Tag durften wir dann noch je nach Belieben bis zum Abend verbringen. Am Abend haben wir uns noch einmal gemeinsam mit allen Klassen getroffen, um Essen zu gehen. Unser Abschiedsessen, denn am Freitag früh hieß es dann schon wieder Abfahrt!

Eine lustige Woche ist super schnell umgegangen und wir können uns glücklich schätze, dass unsere Berufsschule eine der wenigen ist, die noch eine Klassenfahrt im ersten Lehrjahr anbietet. Ich denke, ich kann jedenfalls für meine Klasse sprechen, wenn ich sage, dass wir viel Spaß hatten und wir uns alle noch besser kennenlernen konnten.


  • Janina Berndt
    Janina Berndt

    Janina  Berndt

    Groß- und Außenhandel
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