Klassenfahrt der G&A-ler nach Amsterdam
Autor:Lino Datum:31.05.2017
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Klassenfahrt der G&A-ler nach Amsterdam

...alle Jahre wieder.

Seit einigen Jahren veranstaltet die H9, die Berufsschule der Groß- und Außenhandels-Azubis eine Klassenfahrt nach Amsterdam. Dieses Mal war der 2016er-Jahrgang an der Reihe.

Flevopark

Die Reise begann mit einer etwa 6-stündigen Busfahrt. Am 15.05. trafen wir uns um 7:30 vor unserer Schule in Hammerbrook und wurden in zwei Reisebusse aufgeteilt. Es kam (nicht wie ich es anfangs befürchtete) zu keiner Rangelei um die besten Plätze, so konnten wir schnell und reibungslos abfahren.


Nach einigen Stunden, die von dem meisten entweder mit schlafen, quatschen, Karten spielen oder Netflix rumgebracht wurden, kamen wir schließlich in unserem „stayokay“-Hostel in Amsterdam-Zeeburg an.
Nachdem die Betten bezogen waren und wir uns ein wenig ausgeruht haben, wurde der weitere Nachmittag geplant. Einige zog es in die Innenstadt, andere blieben im Stadtteil oder ganz im Hotel.
Ich schloss mich einer Gruppe Mädels aus meiner Klasse an, wir fuhren mit der Straßenbahn zum Dam, dem großen Platz im Zentrum Amsterdams. Hier bummelten wir ein wenig herum und fanden schließlich den besten Burgerladen, den ich je gesehen habe. Ich habe mir erstmal einen Cheeseburger mit Wagyu-Beef und frischen Pommes gegönnt. Ein Genuss par excellence :)
Danach machten wir uns aber auch wieder auf den Weg ins Hotel, die Busfahrt steckte einem doch noch ordentlich in den Knochen.

Blumen im Flevopark

Der nächste Tag hielt eine Stadtführung und eine Grachtenfahrt für uns bereit, also quasi das normale Touri-Programm, das auf die Agenda eines jeden Rucksackdeutschen gehört. Hier haben wir allerdings erfahren, dass Amsterdam viel mehr zu bieten hat als Drogen, Wasser und schiefe Häuser. Über berühmte Persönlichkeiten, Ausflugtipps, die Geschichte Amsterdams und zu guter Letzt haben wir natürlich auch einen Abstecher in das Rotlichtviertel gemacht, das gehört einfach irgendwie dazu. Am Abend machten wir uns nach einer kleinen Verschnaufpause wieder auf, um in der essen zu gehen.

Da wir eine Ausbildung zu Kaufleuten im Groß- und Außenhandel machen und so eine Klassenreise natürlich auch immer einen Bildungsauftrag erfüllen muss, haben wir am Mittwoch eine Aktiv-Ausstellung eines wichtigen niederländischen Exporteurs und Großhändlers besucht: Die Heineken-Experience!
Dort wurde gezeigt, wie Bier gebraut wird, außerdem haben wir etwas über die Unternehmensgeschichte erfahren. Zu guter Letzt konnten wir alle noch unsere zwei Freibier genießen, welche sich aufgrund von 30 Grad Außentemperatur (zumindest bei mir) sofort bemerkbar machen.
Der weitere Nachmittag wurde dementsprechend recht lustig. Nachdem wir uns kurz bei einer bekannten Fastfood-Kette gestärkt hatten, wollten wir mit einer der kostenlosen Fähren vom Hauptbahnhof in den Stadtteil Noord, der auf einer eigenen Insel liegt. Es war aber so heiß, dass wir uns an den nächstbesten Kai gesetzt und die Füße ins Wasser haben baumeln lassen.

Bossche Bollen

Da wir uns später nicht mehr so recht aufraffen konnten, noch einmal in die Stadt zu fahren, besorgten eine Freundin und ich uns Nudelsalate und eine niederländische Leckereien (genannt „Bossche Bollen“, eigentlich nur Windbeutel mit Sahne drin und Schoki drumherum) im Supermarkt und setzten uns in den nahegelegenen „Flevopark“, quasi eine Miniversion des Hamburger Stadtparks. Dieser war auf Grund des guten Wetters auch zu späterer Stunde noch gut besucht.

Für den letzten Tag mit Aktivitäten, den Donnerstag, war eine etwa vierstündige Fahrradtour in das Amsterdamer Umland geplant. Wie es sich für eine solche Radtour gehört, war genau und exklusiv für diesen Tag ein Temperatursturz und Regen angesagt.

Glücklicherweise bestätigte sich diese Vorhersage nicht, es war zwar kühl und grau, allerdings hat es nicht geregnet. Somit konnten wir dann entspannt (und vor allem trocken) am Fluss Amstel in‘s Grüne radeln. Während eines Zwischenstopps auf einem kleinen Gut wurden wir von dem dort ansässigen Bauern in die Kunst des Käsemachens und des Holzschuhschnitzens eingewiesen.
Nachdem wir im Anschluss leckeren Käse kaufen konnten, ging es zurück in die Amsterdamer Innenstadt, wo sich die Wege der Gruppe für den Nachmittag trennten.
Gemeinsam mit Sophie und Amelie aus meiner Berufsschulklasse ging es in kleine Bäckerei in der Nähe des Van Gogh-Museums, wo ich den wohl besten Schokomilchshake meines Lebens hatte. Mit Sahne, Marshmallows und gaaanz viel Schoki :)

Nachdem der Abend nach unserer Rückkehr dann ausgeklungen war (für uns um etwa 3 Uhr morgens), ging es am nächsten Morgen um halb 9 in den Bus und zurück nach good old Hamburg :)

Alles in allem hatten wir eine super Klassenfahrt, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vorallem weil wir nicht so viele Programmpunkte hatten und unseren Aufenthalt sehr individuell gestalten konnten. Ich glaube, ich bin noch nie so viel am Stück gelaufen :)

  • Lino Mai
    Lino Mai

    Lino  Mai

    Groß- und Außenhandel
    Ich schreibe für den Azubiblog, weil ich finde, dass dies eine super Möglichkeit ist, Azubis und Interessierten einen Einblick in die Azubi-OTTO-Welt zu geben. Außerdem liebe ich es zu schreiben und die Möglichkeit, über meine Ausbildung, tägliche Highlights und spannende Veranstaltung schreiben zu können, wollte ich auf jeden Fall nutzen, denn wenn ich mich für etwas begeistere, kann ich meistens gar nicht mehr aufhören darüber zu reden :-) Und da passt es natürlich, wenn ich meinen Gedanken und Erlebnisse für euch festhalten kann.

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