Michi's Ausbildung und der Übergang in den Berufseinstieg bei OTTO
Autor:KajaDatum:07.03.2019
Bewerten: 4

Michi's Ausbildung und der Übergang in den Berufseinstieg bei OTTO

Unser ehemaliger Azubi Michi berichtet von seinen Erfahrungen und spannenden Highlights

Hi Michi, cool, dass du Zeit für uns hattest. Magst du dich einmal kurz vorstellen?

Hi, ich bin Michael und habe die Ausbildung zum Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung gemacht. Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Tostedt, südlich der Elbe, bin aber damals für die Ausbildung nach Hamburg gezogen.

Seit wann bist du bei OTTO und was hat dich damals her geführt?

Bei Otto habe ich 2 015 mit der Ausbildung gestartet. Vorab habe ich nach dem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr gemacht. Damals habe ich mich einfach nach ersten Programmiererfahrungen aus der Schule für eine Ausbildung bei OTTO beworben und hatte Glück, dass es geklappt hat. Am Anfang war ich recht unvoreingenommen und habe mich beworben, weil OTTO nunmal ein bekannter Arbeitgeber im Hamburger Raum ist. Allerdings war ich schon misstrauisch, da ich frühere Praktika vorab die Erfahrung gemacht habe, dass manches recht spießig und altbacken war. Beim Assessment Center hat mich dann aber die lockere Atmosphäre überzeugt. Damals hat alles super authentisch gewirkt und ich konnte mir direkt vorstellen, dass ich in das Unternehmen reinpassen würde.

Wie hast du deine Ausbildung wahrgenommen? Gab es besondere Highlights?

Die Ausbildung war wirklich super. Mit den Starter Days bei OTTO, den Einführungstagen der Ausbildung, sind wir direkt mit einem Highlight gestartet. Wir konnten uns alle untereinander gut Kennenlernen und auch die entspannte Atmosphäre ist erhalten geblieben. Im Anschluss ging es dann für uns ins Bootcamp, wo wir erstmalig auch programmiert haben und auch mehr über allgemeine Hintergründe zu OTTO kennengelernt haben. Cool war auch, dass wir während unserer ganzen Ausbildung bei OTTO Tutorien zu verschiedenen Programmiersprachen und IT-Themen hatten. Zum Beispiel haben wir hier Modifikationen von dem Spiel Minecraft programmiert oder auch an kleinen Drohnen herum experimentiert. Ich persönlich fand es super, dass wir so viel eigenständig machen konnten. Außerdem wurden wir immer gefördert, wenn wir Lust hatten neues dazuzulernen. Die Betreuer in den Abteilungen und auch andere Kollegen haben da super unterstützt und sich die Zeit für einen genommen.

Persönliches Highlight war für mich die erste Pair-Programming Erfahrung. Beim Pair-Programming sitzt man zu zweit vorm Code. Einer aus dem Team entwickelt aktiv und die andere Person gibt Verbesserungstipps. Nach einer bestimmten Zeit erfolgt dann ein Wechsel. Da wird man erstmal zwar ins kalte Wasser geworfen, lernt aber viel und kann seine eigenen Ideen einbringen. Außerdem ist es sehr förderlich für den Wissensaustausch.

Eine weitere interessante Erfahrung im Zuge der Ausbildung war ein Suchtpräventionsseminar und ein Kommunikationsseminar mit dem ganzen Azubijahrgang nach der Hälfte der Ausbildung in einer Jugendherberge. Dort hatten wir die Möglichkeit den ersten Ausbildungsteil zu reflektieren und in großer Gruppe noch einmal intensiv Zeit zusammen zu verbringen. Thematisch hatten die Seminare zwar nichts mit meinem Ausbildungsschwerpunkt zu tun, sie machen aber die Vielfalt der Ausbildung bei OTTO sehr deutlich.

Würdest du die Ausbildung weiterempfehlen?

Auf jeden Fall. Bei OTTO verwenden wir viele neue Technologien und wenn man selbst motiviert ist und Lust hat was zu lernen, wird man extrem gefördert. Das findet man nicht überall.

Michi's Arbeitsplatz

Wie ging es im Anschluss weiter?

Seit einem Jahr bin ich nun im Bereich der Business Intelligence (BI). Dort war ich erst im Rahmen der Ausbildung im Betrieb und im Anschluss im Realtime Team . Da hat mir vor allem die Zusammenarbeit mit den Kollegen super viel Spaß gemacht  und die Vielfalt an den verDadurch, dass ich zu dem Zeitpunkt auch schon viel selbst machen wurde , war relativ schnell klar, dass ich dort bleiben kann. Während meines Einsatzes hatte ich dann tatsächlich nur ein kurzes Gespräch mit der Abteilungsleiterin und danach stand schon fest, dass ich in dem Team fest einsteigen kann.

Was sind aktuell deine Aufgaben?

Wir entwickeln aktuell verschiedene Services, die wir selbst betreiben. Da bin ich gerade in einer Mischrolle zwischen Entwickler und Betrieb . Das heißt wir haben unter anderem mehrere eigene Server, die von uns gewartet werden. Zusätzlich sind wir in einer Schnittstellenfunktion, und liefern Daten von der internen Datenstrecke unserer BI an einen externen Dienstleister, von dem diese dann so aufbereitet werden, dass sie an die Partner weitergegeben werden können.

Hättest du rückwirkend irgendetwas anders gemacht?

An sich nicht. Ich hätte die Ausbildung verkürzen können, aber da habe ich mich damals explizit gegen entschieden, da OTTO so viele spannende Abteilungen bietet, von denen ich noch mehr kennenlernen wollte. Ein bisschen ärgere ich mich aber, dass ich nicht schon gleich am Anfang der Ausbildung noch mehr nachgefragt habe. Dann hätte ich vielleicht sogar noch mehr lernen können.

Hast du noch Tipps und Tricks für interessierte Bewerber oder Azubis, die aktuell noch in der Ausbildung bei OTTO sind?

Puhh. Bewerbern kann ich während des Auswahlprozesses nur empfehlen, authentisch zu bleiben. Man braucht keine Vorkenntnisse, sollte aber einfach offen sein und wirklich Interesse am Programmieren haben. Auch wenn man schüchtern ist, sollte man probieren aus sich herauszukommen. Viele denken immer, dass programmieren bedeutet, dass man nur am Schreibtisch sitzt. Ein großer Teil des Jobs ist aber auch die Arbeit im Team und Abstimmung in Meetings.

Azubis kann ich nur ans Herz legen die Chancen zu nutzen, die OTTO bietet. Man sollte lieber “nervig” sein und zu viel Fragen, als mit offenen Fragen nach Hause zu gehen. Wichtig ist auch, dass man sich traut in Meetings die eigenen Gedanken zu teilen und nicht nur stumm dabei zu sitzen.

  • Kaja  Beutin
    Kaja  Beutin

    Kaja   Beutin

    Duale Studentin Business Administration
    Direkt zu Beginn meines dualen Studiums habe ich mich entschlossen, für den OTTO-Azubiblog zu schreiben. Als ich noch zur Schule gegangen bin, habe ich den Blog selbst gelesen und fand es unglaublich spannend, mehr über die Ausbildung zu erfahren. Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und hoffe, ebenfalls interessierte Schüler erreichen zu können. Gleichzeitig bedeutet das Bloggen für mich aber auch, dass ich mich mit Teilen meiner Ausbildung oder Events noch einmal intensiver auseinandersetze, wenn ich darüber berichte.

Schreibe uns gern einen Kommentar zu diesem Beitrag

Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten

6235 + 6
Bewertung:

OTTO BLOGS

Blogroll

 

FOLGE UNS AUF

Instagram
Snapchat

© Otto (GmbH & Co KG), 22179 HAMBURG