Autor:Janina Datum:02.11.2017
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Zu Gast bei Kollegen

Die Elbe läuft wieder. Und damit ist nicht der 1.091 km lange Fluss gemeint, sondern unsere langersehnte, restaurierte, 2000 Quadratmeter große Kantine.

Elbe Eröffnung

Am 17.10. um 12:00 Uhr war es dann endlich soweit. Unsere neu renovierte und umgestaltete Kantine das „Kochwerk Elbe“ wurde eröffnet. Unter dem Thema „ zu Gast bei Kollegen“ wurde feierlich die Eröffnung eingeleitet, zu der 150 geladene Gäste und 350 Gäste, die nach dem „First-come-first-served“ Prinzip sich im Intranet ein Ticket ergattern konnten, erschienen sind. Mit schwungvollen Reden, in denen das genaue Raum- und Essenskonzept und die schwierige Umsetzung der Baupläne benannt wurden, begann die Veranstaltung.


Die Schwierigkeiten lagen vor allem an den Raummaßen. Das Bau- und Architektenteam hatte es mit einem schmalen, 2000 Quadratmeter großem Raum zu tun, der neben den mehreren Eingängen auch eine hohe Deckenhöhe aufwies. Gelöst wurde das Problem durch eine Erniedrigung der Decke, thematische Raumaufteilungen und Displays mit den Essensangeboten an allen vier Eingängen. Hierbei kann man sich, zusätzlich zu den Gerichten, über die Touch-Stele Informationen zu Allergenen einholen. Außerdem wurde auf das neue Essensangebot eingegangen. In der neuen Kantine soll vor allem „Klasse statt Masse“ an der Tagesordnung stehen und die Gerichte sollen durch regionale Zutaten und anspruchsvolle Kombinationen auf einen hochwertigen Standard gebracht werden. Und das wichtigste von allen: Es soll schmecken! Unter fünf verschiedenen Essensausgaben mit verschiedenen Gerichten kann man nun wählen. So ist für jeden was dabei. Neben täglich wechselnden vegetarischen und veganen Gerichten, gibt es auch besondere Fleisch, Fisch, Suppen, Pasta und Pizza Variationen. Auch ein Salatbuffet darf natürlich nicht fehlen. Ein weitere Neuheit sind die Wasserstationen, die einen kostenlos mit Sprudel- oder stillem Wasser eindecken. Wenn man sich für ein Gericht entschieden hat, kann man gleich an der eingebauten Kasse bezahlen und muss sich nicht an einer gesammelten Kasse lange anstellen.


Auch der Raum wurde in verschiedene Themen unterteilt. So gibt es zum Beispiel den North, South oder Piazza zum gemütlichen Essen und die Confeatery Zone als zusätzlichen Raum für Besprechungen außerhalb der Kantinenzeit. Neben der Orientierungshilfe erfüllen die Themen auch verschiedene Design Kreationen. Von warmen Holzmöbeln mit Kräuterdekorationen bis Clean Chic im Nordic Style ist alles dabei. So kann man selbst entscheiden, in welcher Atmosphäre man essen möchte. Freundliche helle Farben treffen dabei auf Dunkelblau- und Orangetöne an den Essensausgaben. Insgesamt ein wirklich harmonierendes Raumkonzept. Einen weiteren Vorteil bietet die Raumaufteilung in der Lautstärke. Denn anders als im „Kochwerk Alster“ (ja, unsere Kantinen sind nach Flüssen benannt) kann man seinen Sitznachbarn sogar verstehen.

(Elbe vor der Restaurierung und Raumkonzept, Quelle: Intranet)
(Elbe vor der Restaurierung und Raumkonzept, Quelle: Intranet)

Nachdem nun das Raum- und Essenskonzept allen geläufig war, kam der wirklich wichtige Teil: Die Eröffnung der Essensstände. Schnell entstanden lange Schlangen mit hungrigen OTTO-Mitarbeitern. Denn an diesem Tag ging die Rechnung auf die Elbe. Kostenloses Essen? Das hört man immer gerne und somit stand ich geduldig in der Schlange und habe auf meinen exquisiten Burger gewartet. Doch die lange Wartezeit wurde uns mit einem Ratespiel versüßt. Zwei Mitarbeiterinnen sind mit verschiedenen Kräutern rumgegangen, die wir erraten konnten und am Ende sogar einen Getränkegutschein für eins unserer Bistros gewinnen konnten. Mit gewonnenem Gutschein in der Tasche ging es also fröhlich voran in der Schlange und schon hatte ich meinen leckeren Burger in der Hand. Wir haben uns einen Platz im Piazza Bereich gesucht und in gemütlicher Atmosphäre hat es uns allen gut geschmeckt.

 
„Ziel war es, einen Raum zu schaffen, in dem man sich gern zum Essen und Arbeiten trifft. Ich denke, das ist uns bestens gelungen.“ (Gesa Heinrichs- Direktorin Facility Management & Einkauf Nichthandelsware) Unser Fazit: die Mühe und lange Bauzeit der Elbe haben sich gelohnt. Es sind tolle Konzepte entstanden, die genauso zur Mittagspause, wie auch zum Arbeiten einladen und wir kommen garantiert nun öfter wieder.





  • Janina Berndt
    Janina Berndt

    Janina  Berndt

    Groß- und Außenhandel
    „Either write something worth reading or do something worth writing“ (Benjamin Frankling). Ein Glück muss es bei OTTO kein „either“ geben. Man erlebt nicht nur jeden Tag als Auszubildende spannende und abwechslungsreiche Gesprächsrunden, Aufgaben und Veranstaltungen, über die es sich lohnt zu schreiben, sondern man hat auch die Möglichkeit, kreative Beiträge im OTTO-Azubiblog zu veröffentlichen, die es wert sind, gelesen zu werden! Mir macht das Schreiben riesigen Spaß und ich war selber vor meiner Ausbildung ein begeisterter Leser des Azubi-Blogs und freue mich nun, einen umfassenden Einblick in die Ausbildung bei OTTO den Lesern geben zu können. Deshalb bin ich beim Azubi-Blog dabei!

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