Meine Vorbereitung auf ein Auslandssemester in Hongkong
Autor:Kaja Datum:29.11.2017
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Meine Vorbereitung auf ein Auslandssemester in Hongkong

Eine Mischung aus Wolkenkratzer, Smog und Natur

Die Noten des letzten Semesters sind gefühlt gerade erst eingetrudelt, in meiner jetzigen Abteilung fühle ich mich pudelwohl und Weihnachten ist in meiner Vorstellung noch Monate entfernt – mein Auslandssemester in Hong Kong natürlich ebenfalls. Pustekuchen! Sämtliche Einkaufszentren sind mit tausenden von Lichterketten geschmückt, der Weihnachtsmarkt hat bereits geöffnet und sämtliche Papp-Rentiere und Weihnachtssterne haben übergangsweise ihr Zuhause in unserer OTTO-Kantine gefunden. Am Freitag darf dann sogar das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden und damit steht eindeutig fest: Nicht nur der Weihnachtscountdown tickt, sondern auch die Zeit bis zu meinem Abflug am 7. Januar beschränkt sich mittlerweile auf weniger als 40 Tage! Höchste Zeit also, um ein bisschen über den allgemeinen Weg hin zum Auslandssemester, persönlichen Vorbereitungen und noch kommenden to-Do’s zu berichten.
Für die dualen Studenten der HSBA und der Nordakademie besteht in Rücksprache mit dem Kooperationsunternehmen die Möglichkeit, eines unserer 6 bzw. 7 Semester an einer Uni im Ausland zu absolvieren. Für die HSBA’ler, zu denen auch ich gehöre, ist dies meistens das 3. Semester. OTTO unterstützt uns bei diesem Vorhaben, in dem wir bis zu 7 Wochen lang freigestellt werden, da die Semester im Ausland meist länger sind als die an der HSBA. Perfekte Grundvoraussetzungen also für eine großartige und vor allem bereichernde Erfahrung! Sobald wir uns durch ein Gespräch mit unserer Referentin aus dem Ausbildungteam das offizielle „Go“ abgeholt haben, können wir uns auf die Suche nach der passenden Uni bzw. dem passenden Zielland begeben. Der einfachste Weg besteht dabei darin, uns für einen Platz an einer der Partneruniversitäten der HSBA zu bewerben. Hier kommen aufgrund der Kooperation mit der HSBA keine zusätzlichen Studiengebühren auf einen zu und man kann von Erfahrungsberichten ehemaliger Austauschstudenten in der Regel gut profitieren. Hat man jedoch etwas Zeit und Geld über, besteht auch die Möglichkeit sich auf eigene Faust einen Austauschplatz an einer anderen Uni zu suchen.

Meine künftige Uni in Hong Kong: Das Hang Seng Management College
Meine künftige Uni in Hong Kong: Das Hang Seng Management College

Für mich war damals relativ schnell klar, dass es unbedingt ins Ausland gehen sollte. Idealerweise außerhalb von Europa und in einem ganz anderen Umfeld, als ich es hier aus Deutschland kenne. Ein Großteil der europäischen Länder viel somit weg und so habe ich mich ziemlich schnell in die Idee verguckt, für 4 Monate das Hang Seng Management College in Hong Kong zu besuchen. Wolkenkratzer wohin das Auge reicht, eine Stadt die NIE schläft, verrückte kulinarische Spezialitäten und gleichzeitig wunderschöne Naturparks direkt vor der Tür. In meinen Augen eine ganz fantastische Chance, einen anderen Teil der Welt besser kennenzulernen.
Meine Bewerbung, für einen der 4 Austauschplätze war mit dieser Motivation schnell verfasst und auch die Zusage, erreichte mich in kürzester Zeit bereits im Frühjahr diesen Jahres. Im August bekam ich erstmal auch eine offizielle Mail des Exchange Student Offices aus meiner künftigen Heimat auf Zeit. Mit einem genauen Zeitplan bis wann ich was organisieren bzw. ausfüllen muss, fühlte ich mich direkt gut vorbereitet. Überraschend hierbei war für mich, dass es letztendlich gar nicht mehr viel zu tun gab wie ursprünglich gedacht. Das Dokument zum Beantragen meines Visums kam per Mail zusammen mit einer genauen Vorlage, die lediglich mit meinen Daten kopiert werden brauchte. Nach dem ich dies ausgefüllt per Mail und per Post in Richtung Hong Kong geschickt hatte beschränkte sich meine weitere to Do Liste auf einzelne wenige Punkte:
- Flug buchen
- Auslandskrankenversicherung organisieren
- Bei der HSBA prüfen, welche Kurse ich mir anrechnen lassen kann
- Vorläufige Kurswahl an der Partneruniversität via E-Mail
- Koffer packen…
und ab die Post!
Eine Unterkunft wird uns von der Uni auf dem Campus in einem der Studentenwohnheime organisiert, sodass ich da Nichts weiter organisieren brauch. Sogar vom Flughafen werde ich von einem anderen Studenten abgeholt. Die Chance, dass ich also tatsächlich heile ankomme und mich nicht schon an Tag 1 verlaufe, steht also ebenfalls gut.
Nun gilt es nur noch mein Gepäck für 4 Monate auf 23kg zu beschränken und dem Abendteuer Hong Kong steht in nun mehr 39 Tagen nichts mehr im Weg!

  • Kaja  Beutin
    Kaja  Beutin

    Kaja   Beutin

    Duale Studentin Business Administration
    Direkt zu Beginn meines dualen Studiums habe ich mich entschlossen, für den OTTO-Azubiblog zu schreiben. Als ich noch zur Schule gegangen bin, habe ich den Blog selbst gelesen und fand es unglaublich spannend, mehr über die Ausbildung zu erfahren. Jetzt sitze ich auf der anderen Seite und hoffe, ebenfalls interessierte Schüler erreichen zu können. Gleichzeitig bedeutet das Bloggen für mich aber auch, dass ich mich mit Teilen meiner Ausbildung oder Events noch einmal intensiver auseinandersetze, wenn ich darüber berichte.

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