OTTO-Auslandseinsatz in England: Freizeit
Autor:Marie Lea Datum:24.08.2017
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OTTO-Auslandseinsatz in England: Freizeit

Hallo ihr Lieben,
wie versprochen kommt nun der dritte Teil meiner Beitragsreihe zum Thema Auslandseinsatz in England. (Teil 1 zur Vorbereitungen findet ihr hier und Teil 2 zum Arbeiten in England hier) In diesem Beitrag werde ich euch erzählen, wie ich meine Freizeit genutzt habe und was England neben Earl Grey Tee und Scones noch so zu bieten hat.
Mein Start in England hätte nicht besser sein können. Ich habe gemeinsam mit einer lieben Azubikollegin in einem zentral gelegen Studentenwohnheim gelebt, von dem aus wir alles Wichtige schnell zu Fuß erreichen konnten. Auch das Freemans Grattans Büro, in dem ich gearbeitet habe, war nur 10 Minuten zu Fuß entfernt. Die zentrale Lage hat sich super für Afterworks oder ausgiebige Shoppingtouren in einem der 3 Einkaufszentren oder der Fußgängerzone von Bradford angeboten. Ich hatte das große Glück, dass in meinem Team viele junge Mädels gearbeitet haben, die frisch von der Uni ihren ersten Job angetreten haben und mich von Anfang an voll in ihre Gruppe integrierten. Schon in meiner ersten Woche in England war ich gemeinsam mit den Mädels nach der Arbeit etwas trinken und wir haben die ersten Ausflüge geplant. Was Bars und Restaurants angeht, hat Bradford wirklich einiges zu bieten. Eine besondere Attraktion waren die Sunbridge Wells ein unterirdisches Tunnelsystem, welches von einem Investor aufwendig restauriert wurde und jetzt Schauplatz von Bars, Cafés, Restaurants, kleinen Shops und sogar einer Brauerei ist. In diesen Tunneln haben wir die einen oder anderen Cocktails geschlürft und ich habe mein erstes original irisches Guinness probiert. Die Atmosphäre in den alten Gemäuern mit passender Musik und gedimmten Licht war wirklich einmalig.

Where dreams come true...

Außerdem hat Bradford einen riesigen Marktplatz vor dem Rathaus, wo sich bei guten Wetter (in England ist das schon bei 14 Grad und bewölktem Himmel der Fall) die halbe Stadt trifft und man wunderbar Leute beobachten kann. Bradford hat auch ein modernes Wissenschaft- und Medienmuseum (Der Eintritt für Museen ist in England fast überall kostenlos) und mehrere Kinos. Ein Kino in der Nähe unseres Büros hatte jeden Mittwoch das Angebot „Zwei Tickets zum Preis von einem“ und so wurde der Movie-Mittwoch schnell zum wöchentlichen Ritual. Nach der Arbeit sind wir meistens so mit 6 Mädels zum besten Thai Imbiss der Stadt „My Thai“ gegangen und haben es uns dann anschließend mit leckerem Popcorn und einem spannenden Film gut gehen lassen. Bradford hat auch eine große Auswahl an Fitnessstudios. Ich hatte mich für die Zeit im Ausland auch bei einem Studio angemeldet und gemeinsam mit meinen Kolleginnen immer fleißig nach der Arbeit trainiert.
Bradford ist eine typische Studentenstadt mit einem großen Freizeitangebot, aber Bradford ist eben auch eine Kleinstadt und so hat es mich an den Wochenende oft aus Bradford rausgetrieben. Mit dem Zug nur 20 Minuten entfernt liegt die nächstgrößere Stadt Leeds, die wirklich super zum Shoppen ist und von einer unglaublich schönen Architektur und einem pulsierenden Nachtleben geprägt wird.
Auch Manchester und Liverpool sind mit Bussen der Linie National Express (ähnlich wie bei uns Flixbus) schnell und günstig zu erreichen. Manchester überzeugt mit dem Nationalen Fußballmuseum und einer tollen Innenstadt und in Liverpool kann man sich die Seeluft um die Nase wehen lassen oder dem Titanic und Beatles Museum einen Besuch abstatten.

Liverpool Ladies

Ein Highlight war für mich ein Wochenende mit einer Arbeitskollegin in London, welches geprägt war von Sightseeing, Shopping, gutem Essen und dem Austesten der besten Bars und Clubs der Stadt, wie zum Beispiel dem Piccadilly Institute direkt am Piccadilly Circus. In London hatte ich auch den ersten britischen Afternoon Tea meines Lebens. Ich habe mich ein bisschen gefühlt wie bei Sex and the City. Denn es ging nicht um gemütliches Teetrinken, vielmehr gab es Champagner, kleine Sandwiches, Scones, Macarons und Pralinen in einem edlen Hotel und der ganze Spaß hat über 50 Euro gekostet. Aber wie die Engländer immer sagen, war es sehr „Posh“ (also sehr besonders und schick).
Ein weiteres Highlight war ein Wochenende in Schottland mit meiner Familie. Wir haben uns ein Auto gemietet und sind durch wunderschöne Nationalparks hoch nach Edinburgh gefahren, haben das Edinburgher Castle besichtigt, sind in den Bergen gewandert und haben den Schotten beim Dudelsack spielen zugehört.
In der Nähe von Bradford gibt es noch viele weitere wunderschöne Kleinstädte, die den typischen britischen Charme versprühen. Zum Beispiel die mittelalterliche Stadt York, in der man zur Tea-Time bei „Bettys Tearoom“ die besten Scones mit hausgemachter Marmelade essen kann.
Insgesamt war ich extrem positiv von England überrascht. Jede Stadt ist auf ihre Art und Weise einzigartig, die Menschen sind extrem herzlich und aufgeschlossen und England hat auf den Gebieten Kultur, Landschaft, Gastronomie und Freizeit wirklich super viel zu bieten.
Ich bin total froh, dass ich so viele Seiten von England kennenlernen durfte und um ein paar Freunde reicher bin. Im Dezember werden mich meine Kollegen aus England hier in Hamburg besuchen und ich freue mich riesig, ihnen zu zeigen was Hamburg alles zu bieten hat.
Zum Abschluss der Beitragsreihe kann ich nur sagen, dass ich unglaublich dankbar für die tolle Erfahrung im Ausland bin. Ich habe viel dazu gelernt und auch mich selbst besser kennen gelernt. Vor allem aber hatte ich wahnsinnig viel Spaß und die bisher beste Zeit meiner Ausbildung.

Touri-Time
  • Marie Lea Mengel
    Marie Lea Mengel

    Marie Lea  Mengel

    Groß- und Außenhandel
    OTTO find ich gut! Den Azubiblog auch, denn er gibt mir die Möglichkeit euch hautnah und ehrlich von meinem spannenden Azubialltag und den besonderen Highlights bei OTTO zu berichten. Denn eins steht fest: Bei OTTO ist kein Tag wie der andere, hinter jeder Ecke kannst du Neues erleben und es gibt viel zu erzählen. Wie schon der Designer Paul Smith sagte: „Inspiration is everywhere“ und der Blog ist für mich ein virtueller Ort an dem ich all diese Inspiration festhalten und meine Erlebnisse mit euch teilen kann. In dem Sinne lasst euch inspirieren – viel Spaß beim Lesen.

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