Skin Icing: Diese Beautybehandlung verbessert euer Hautbild

Dienstag, 16. März 2021, 17:54

Ice Ice Baby! Kühlende Beauty-Treatments, auch Kryobehandlungen genannt, sind der neueste Trend in Sachen Kosmetik und lassen sich ganz easy auch zu Hause ausprobieren. Das Wort kryo ist übrigens griechisch und heißt übersetzt nichts anderes als kalt. Wie ihr beim Skin Icing cool bleibt und was ihr dabei beachten solltet, erfahrt ihr heute bei uns.

Skin Icing: Was ist das?

Face Icing bezeichnet grundlegend eine Gesichtsbehandlung mit Kälte. Und wenn man es genau nimmt, gehören hierzu sogar unsere geliebten Gurkenscheiben. Inzwischen gibt es neben Gemüse und dem obligatorischen Eiswürfel noch einige andere Varianten, wie die Kälte auf die Haut gebracht wird. Zum typischen Skin Icing wird heutzutage ein Beauty-Tool verwendet, das durch eine Metallplatte die Kälte an die Haut abgibt. Für das Treatment zu Hause eignen sich beispielsweise kleine Helfer wie das UFO von FOREO.

Wie bei Behandlungen mit viel Wärme ist auch bei Kryo-Treatments im Gesicht ein wenig Vorsicht geboten. So solltet ihr zum Beispiel nie zu lange punktuell auf einer Hautstelle verweilen, um Kälteverbrennungen zu vermeiden. Achtet außerdem darauf, die dünne Haut rund um die Augen nur sehr vorsichtig oder mit speziellen Produkten zu kühlen.

Wofür wird Skin Icing verwendet?

Gerötete Stellen, entzündete Pickelchen und sichtbare Poren: Diese Hautprobleme sollen mit dem Skin Icing im Nu verschwinden. Leider müssen wir euch ein wenig enttäuschen, denn ganz so utopisch werden die Ergebnisse nicht ausfallen. Trotzdem könnt ihr mit Kälte euer Hautbild verbessern.

Rötungen: Der Trick ist hier, dass sich die Gefäße in eurer Haut durch die Kälte zusammenziehen, wodurch eure Haut weniger rötlich schimmert. Leider ist dieser Effekt nicht permanent, da sich die Gefäße langsam wieder weiten werden. Bestimmte Inhaltsstoffe wie Zink, Süßholzwurzelextrakt oder Nachtkerzenöl können aber langfristig dabei helfen, dass eure Gefäße gestärkt werden. Neigt eure Haut zu einer Hauterkrankung wie Rosazea, solltet ihr unbedingt auf Kältebehandlungen verzichten, weil sie die chronischen Rötungen noch verstärken können.

Pickel: Entzündungen sollten gekühlt werden, diese Weisheit gilt nicht nur für Pickelchen im Gesicht. Auch hier wird das Entzündungsgeschehen selbst durch die Kälte verlangsamt, und Schmerzen werden gelindert. Übrigens ein perfekter Last-Minute-Tipp vor einem Date oder Meeting, denn durch die Kälte schrumpft der Pickel auch für kurze Zeit etwas.

Was für die Gefäße in der Haut gilt, sollte doch auch bei zu großen Poren funktionieren, oder? Leider nicht. Um langfristig die Poren zu minimieren, müsst ihr fleißig an einer reinigenden Beauty-Routine festhalten und beispielsweise auf Säurepeelings setzen.

Extratipp: Das Skin Icing ist eine super SOS-Lösung für verschiedene Problemchen! Geschwollene Augen, Insektenstiche oder ein leichter Sonnenbrand lassen sich durch die gezielte Kühlung prima minimieren und lindern. Wie ihr Face Icing genau in eure Beauty-Routine integrieren könnt, erfahrt ihr im Anschluss.

Kältebehandlungen fürs Gesicht: Diese Skin-Icing-Varianten gibt es

Grundsätzlich kann man sagen, dass kühlende Treatments eher am Ende einer Beautybehandlung eingesetzt werden. Am Anfang geht es oft darum, die Haut zu reinigen. Für diesen Zweck wird in der Regel warmer Dampf eingesetzt, um die Poren zu öffnen, und Kälte bewirkt da natürlich eher das Gegenteil. Ist die Reinigung abgeschlossen und sind pflegende Inhaltsstoffe in die Haut eingearbeitet, geht es darum, die Haut wieder zu beruhigen und zu hydrieren – und genau da kommt das Face Icing zum Einsatz.

Face Icing mit Beauty-Tools

Das typische Icing wird mit elektrischen Beauty-Tools gemacht. Diese erkennt ihr an einer größeren Metallfläche, die die Kälte abgibt. In fließenden Streichbewegungen werden die Geräte über die Haut bewegt, um die Kälte gleichmäßig abzugeben. Um den kühlenden und pflegenden Effekt auf eure Haut zu erhöhen, könnt ihr mit dem Tool auch eure Lieblingscreme oder Maske in die Haut einarbeiten. Diese wirken außerdem als eine Art Schmiermittel, damit das Icing-Tool noch sanfter gleiten kann.

Eis- und Jaderoller für die schnelle Kühlung

Unseren geliebten Jaderoller können wir ebenfalls zum Skin Icing nutzen. Einfach für ein paar Minuten in den Kühlschrank legen, und schon wird die Durchblutung in eurem Gesicht noch besser angekurbelt. Wenn ihr keinen Jaderoller habt, könnt ihr auch auf einen Ice-Roller zurückgreifen. In der Rolle versteckt sich ein Gel, das gefriert, sodass beim Rollen Kälte an eure Haut abgegeben wird.

Masken und kühlende Pflegeprodukte

Kühlende Masken, Creams und Seren lassen sich auch ohne ein zusätzliches Icing-Tool anwenden. Hierfür eignen sich Produkte, die besonders feuchtigkeitsspendend sind und beispielsweise Hyaluronsäure oder Algenextrakte enthalten. Lagert ihr diese im Kühlschrank, sorgt das für den extra Frischekick.

Coole Hausmittel

Wenn ihr euch keine speziellen Icing-Tools anschaffen möchtet, könnt ihr auch einige Hausmittelchen nutzen, um eure Haut durch Kälte zu pflegen. Besonders gut geht das zum Beispiel mit echten Feuchtigkeitsspendern wie Gurken und Quark. Auch eine tolle Variante: das Gel der Aloe Vera.*

Eine richtige coooole Angelegenheit, dieses Skin Icing, oder? Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren!

XX, Die Redaktion

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