Peeling selber machen: zwei einfache Rezepte für euch!

Frau peelt sich den Rücken mit einem Kaffee-Kokos-Peeling
Freitag, 12. Oktober 2018, 11:23

Der Herbst ist da, und unsere Haut wird durch die Heizungsluft trocken, strapaziert und fahl. Was tun? Ganz klar, ein Peeling selber machen! Es wird höchste Zeit, unserer Haut etwas Gutes zu tun. Denn: Regelmäßige Peelings entfernen überschüssiges Hautfett und alte Hautschüppchen. Unreinheiten kann so vorgebeugt werden. Wir zeigen euch, wie ihr eure Haut supereasy, schnell und günstig pflegen könnt.

Body Peeling: das Pflegewunder für glatte Haut

Neben Bodylotions und anderen Körpercremes kann ein Körperpeeling für eine geschmeidige Haut sorgen. Nun aber wieder viel Geld für teure Produkte ausgeben? Nein, danke! Da sparen wir doch lieber ein paar Scheinchen für den Sommerurlaub oder den nächsten Aperol Spritz mit den besten Freundinnen und machen das Pflegeprodukt einfach selbst. Bevor ihr also in den nächsten Drogeriemarkt marschiert oder euch durch den nächstbesten Onlineshop klickt, hilft ein kurzer Blick in die Küche, denn dort findet ihr alles, was ihr braucht, wenn ihr ein Peeling selber machen wollt!

Die Hauptzutaten, die in jedes selbst gemachte Peeling gehören, sind (grobkörniges) Salz oder Zucker. So werden abgestorbene Hautzellen schonend und effektiv entfernt. Hier gilt nur eine Regel: Bei fettiger Haut wird zu Salz gegriffen und bei normaler bis trockener Haut zu Zucker. Mit dieser Basis lassen sich etliche Peeling-Varianten mit nur wenigen Zutaten anrühren – supereasy und supergünstig, versteht sich!

Vorteile eines DIY-Peelings

Der große Vorteil eines DIY-Peelings? Ihr wisst, welche Inhaltsstoffe in dem Peeling enthalten sind. Zudem verwendet ihr keine schädlichen Duftstoffe oder Mikroplastik. Peelings entfernen auf sanfte Weise abgestorbene Hautzellen, und eure Haut fühlt sich danach wieder schön weich an. Wenn ihr eure Haut regelmäßig peelt, beugt ihr Unreinheiten, zum Beispiel am Rücken und Dekolleté, vor. Aber Achtung: Bei jedem Peeling tragt ihr ein Teil der Hornschicht ab, peelt eure Haut daher nur ein Mal die Woche! Bei fettiger Haut könnt ihr eure Haut auch zwei Mal die Woche peelen. Trockene Haut solltet ihr dagegen nur ein Mal im Monat peelen und bei Neurodermitis, Narben oder Sonnenbrand ganz darauf verzichten!

Das Tolle an Peelings ist, dass sie die Durchblutung anregen und einen frischen Teint zaubern. Ein Peeling strafft zudem das Hautgewebe und reduziert Fältchen. Schließlich kann ein Peeling gegen Pigmentflecken helfen und Dehnungs- sowie Schwangerschaftsstreifen vermindern.

Peeling selber machen mit Meersalz

Der Klassiker unter den Peelings: Olivenöl gemischt mit Zucker oder Salz. Diese Zutaten dürfte so gut wie jeder immer zu Hause haben. Perfekt also, denn mehr braucht es nicht, um ein Peeling selber zu machen.

Peeling selber machen: Löffel mit Meersalz
Meersalz-Peeling mit Olivenöl
2 EL grobkörniges (Meer-)Salz
3–4 EL Olivenöl
Zubereitung

Gebt grobes Meersalz (oder Zucker) in eine Schüssel. Fügt esslöffelweise so viel Olivenöl hinzu, dass eine streichfähige Masse entsteht. Reibt anschließend besonders trockene Körperpartien wie die Füße, Ellenbogen oder Knie mit dem Peeling ein. Ihr werdet mit samtweicher Haut belohnt!

Kaffee-Peeling selber machen

Dieses Peeling strafft und pflegt nicht nur die Haut, sondern verleiht euch auch eine wunderbare Duftnote! Wir persönlich bereiten das Peeling am liebsten am Wochenende zu – ganz entspannt am Vormittag nach einem ausgiebigen Frühstück. Und was gehört natürlich (zumindest für uns) dazu? Richtig, der Kaffee! Den können wir für unsere Beauty-Routine gleich weiterverwenden: Einfach den Kaffeesatz in eine Schale füllen und Kokosöl und Meersalz unterrühren. Eine unschlagbare Beauty-Wachmacher-Kombi: Das Kokosfett macht die Haut samtweich, und das im Kaffee enthaltene Koffein regt die Durchblutung an – Cellulite adé!

Peeling selber machen: Kaffeesatz
Kaffee-Kokos-Peeling
1 Tasse Kaffeesatz
6 EL Kokosöl
2 EL Meersalz
Zubereitung

Füllt Kaffeesatz in eine Schale und vermengt es gründlich mit Kokosöl. Für einen Peeling-Effekt gebt ihr anschließend Meersalz hinzu.

Tipps für die richtige Anwendung

Bevor ihr euer DIY-Peeling auftragt, solltet ihr eure Haut gut reinigen. Tragt dann das Peeling in kreisenden Bewegungen auf eure feuchte Haut auf. Wir empfehlen euch, das Peeling unter der Dusche zu machen und es dort kräftig einzumassieren. Lasst euch dabei Zeit und versucht zu entspannen. Spült es anschließend gründlich mit Wasser ab und rubbelt euch mit einem Handtuch trocken, sodass auch die letzten Hautschüppchen verschwinden. Cremt eure Haut danach unbedingt mit einer Pflegelotion ein, weil sie die Feuchtigkeit benötigt. Tipp: Um die Verträglichkeit eures DIY-Peelings zu testen, könnt ihr vorher eine kleine Stelle, wie beispielsweise die Schultern, einreiben.

VIel Spaß beim Nachmachen!

XX, Die Redaktion

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