Welcher Mützentyp bin ich?

Mützentyp: Frau mit schwarzen Beanie
Autorenbild Bloggerin
Donnerstag, 14. Januar 2021, 19:21

Brrr… ist das kalt! Da darf neben dem kuscheligen Coat und Winterboots eine Mütze natürlich nicht fehlen. Wer jetzt meint: Aber ich bin gar kein Mützentyp – totaler Quatsch! Durch die große Auswahl an unterschiedlichen Formen und Farben kann nämlich wirklich jede*r eine passende Kopfbedeckung finden. Dabei kommt es vor allem auf eure Gesichtsform an – einem runden Gesicht schmeicheln nämlich andere Mützen als einem eckigen Gesicht. Erfahrt hier, welche Kopfbedeckung zu eurer Gesichtsform passt und worauf ihr bei der Farbwahl achten solltet.

Welche Mützen gibt es überhaupt?

Beanie, Barett oder Schirmmütze … Bei der Vielzahl an Mützen ist es manchmal gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Nachfolgend stelle ich euch daher typische Mützenarten vor:

  • Pudelmütze: Absoluter Klassiker bei Mützen ist die Pudelmütze, die sich durch die voluminöse Passform und den Bommel auszeichnet. Ob grob gestrickt, glatt, mit XL-Bommel oder breitem Bund – die Pudelmütze gibt es in zahlreichen Varianten.
  • Beanie: Als Beanie beziehungsweise Rollmütze wird eine Kopfbedeckung bezeichnet, die eng am Kopf anliegt. Sie besteht aus Glatt- oder Grobstrick und wird meist am Saum aufgerollt. Durch das schlichte, sportliche Design kann eine Beanie wunderbar kombiniert werden.
  • Baskenmütze & Barett: Très chic ist die Baskenmütze, die ihren Ursprung tatsächlich in Spanien hat – seit der Französischen Revolution jedoch als typische französische Kopfbedeckung gilt. Der Baskenmütze ähnlich ist das sogenannte Barett, das besonders im 15. und 16. Jahrhundert sehr verbreitet war. Beide Mützenarten zeichnen sich durch eine tellerartige Form aus und werden bevorzugt schräg getragen.
  • Schirmmütze: Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei einer Schirmmütze um eine Kopfbedeckung mit Schirm oder Schild. Es gibt sie in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen, sodass verschiedene Stile möglich sind. Ist der Kopfteil voluminös, wird sie zudem Ballonmütze genannt.
  • Mütze mit Ohrenklappen: Bei diesem Mützentyp sind durch die klappbaren Ohrenschützer warme Öhrchen garantiert. Beispiele für Mützen mit Ohrenklappen: die russische Fellmütze, die Polarmütze oder die Perumütze.

Mützentyp je nach Gesichtsform

Die ovale Gesichtsform

Mützentyp: Ovales Gesicht mit Beanie

Eure Gesichtsform ist länglich, schmal und zeichnet sich durch harmonische Proportionen aus? Dann habt ihr in Sachen Kopfbedeckung wirklich den Jackpot gezogen, denn mit einer ovalen Gesichtsform könnt ihr alles tragen! Ob eine XXL-Beanie, ein selbst gestricktes Stirnband oder eine süße Pudelmütze – wer die Wahl hat, hat die Qual. Habt ihr ein sehr schmales Gesicht, solltet ihr jedoch hohe Kopfbedeckungen vermeiden, da sie euer Gesicht optisch verlängern würden.

Die runde Gesichtsform

Mützentyp: Rundes Gesicht mit Baskenmütze

Typisch für ein rundes Gesicht ist die proportional gleichmäßige Form. Zudem haben Girls mit runder Gesichtsform meist eine volle Wangenpartie. Findet ihr euch in dieser Beschreibung wieder? Dann greift zu lockeren Mützen mit viel Volumen. Diese sollten tief sitzen, um den Oberkopf optisch zu verlängern. Eine Baskenmütze oder ein Barett können ebenfalls toll aussehen. Tipp: Tragt eure Mütze schräg – dies lässt euer Gesicht markanter wirken. Ein No-Go bei dieser Gesichtsform sind eng anliegende Mützen sowie flache Hüte.

Die herzförmige Gesichtsform

Mützentyp: Herzförmiges Gesicht mit Mütze und Ohrenklappen

Eine breite Stirn, hervorstechende Wangenknochen und ein spitzes Kinn – Merkmale eines herzförmigen Gesichts. Ähnlich wie bei der runden Gesichtsform solltet ihr auch hier zu lockeren Mützen mit Volumen greifen. Eine enge Kopfbedeckung würde nämlich den Fokus noch mehr auf Stirn und Wangenknochen lenken und sie breiter erscheinen lassen. Zudem stehen diesem Mützentyp Kopfbedeckungen mit Ohrenklappen, da sie die breite Stirn ausgleichen. Mützen mit Applikationen in Form von Bommeln oder Fransen sehen ebenfalls toll bei einem herzförmigen Gesicht aus.

Die eckige Gesichtsform

Mützentyp: Eckiges Gesicht mit Pudelmütze

Ein eckiges Gesicht vereint die Merkmale von runden und herzförmigen Gesichtsformen. So sind hier eine breite Stirn, ausgeprägte Wangenknochen und eine breite Kinnpartie typisch. Achtet bei dieser Gesichtsform darauf, dass ihr Mützen mit Volumen tragt, die ihr dann tief oder schräg ins Gesicht zieht. Pudelmützen in groben Materialien sehen dabei besonders schön aus. Vermeidet in jedem Fall enge Mützen, da sie euer Gesicht kantiger und breiter wirken lassen.

Mützentyp: die Rolle der Farbe und des Designs

Neben der Form ist natürlich auch die Farbwahl entscheidend. So könnt ihr bei einem hellen Teint wunderbar zu kalten Farben wie Blau, Grau oder Türkis greifen. Habt ihr einen warmen Hautton, sehen warme Nuancen in Orange, Gold oder Lila toll aus. Zudem solltet ihr beachten, dass das Design in Form von Musterungen und Verzierungen viel ausmachen kann. Gedeckte Farben und dezente Prints können beispielsweise gut eine breite Stirn kaschieren, extreme Musterungen würden dagegen auftragen.

Ihr Lieben, ihr merkt: Zu jedem T/Kopf gibt es den passenden Deckel. Übrigens: Welche Haarpflege und welches Haarstyling sich bei Kopfbedeckungen besonders eignen, könnt ihr bei unseren Tipps und Tricks rund ums Mützetragen nachlesen.

XX, Lisa

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