Haarpflege im Winter: 5 hilfreiche Tipps

Haarpflege im Winter: Frau mit blonden Haaren und Mütze
Autorenbild Bloggerin
Donnerstag, 4. Februar 2021, 15:04

Gerade in den Wintermonaten leidet nicht nur die Haut, auch unsere Haare und Kopfhaut müssen einiges mitmachen. So sind wir nämlich ständig kalter Luft draußen und trockener Heizungsluft drinnen ausgesetzt. Das Gute: Neben der richtigen Hautpflege gibt es natürlich auch eine passende Haarpflege im Winter. Schließlich sollen unsere Haare gleichermaßen vor Kälte und bei einem trockenen Raumklima geschützt werden. Welche Pflegeprodukte sich besonders bei trockenen Haaren eignen und worauf ihr bei aufgeladenen Haaren, strapazierten Spitzen & Co. achten solltet, erfahrt ihr hier!

Tipp 1: Haare möglichst selten und mit lauwarmem Wasser waschen

Eure Haare sind spröde und ausgetrocknet? Kein Wunder, Kälte und Heizungsluft strapazieren die Haare enorm. Aus diesem Grund ist es jetzt besonders wichtig, dass ihr auf eine häufige Haarwäsche verzichtet, um Haare und Kopfhaut nicht noch mehr zu belasten. Achtet außerdem darauf, dass ihr eure Haare bei einer lauwarmen Temperatur wascht. Bei zu heißem Wasser öffnet sich nämlich die Schuppenschicht der Haare, wodurch Fett entzogen wird. Ergo: Die Haare werden noch trockener. Tipp: Habt ihr sehr fettige Haare, könnt ihr die Tage zwischen der Haarwäsche wunderbar mit Trockenshampoo überbrücken.

Darüber hinaus solltet ihr zu einem milden Shampoo mit niedrigem pH-Wert greifen. Zudem eignen sich Produkte, die Öle oder Panthenol enthalten. Massiert das Shampoo während der Haarwäsche richtig schön ein – das sorgt nicht nur für Entspannung, die Inhaltsstoffe können so auch perfekt eindringen. Geheimtipp: Spült eure Haare nach dem Shampoonieren mit stillem Mineralwasser aus – das sorgt für Extraglanz.

Haarverdichtung: Haare werden gewaschen

Tipp 2: Kuren, Masken und Öle für die Haarpflege im Winter

Durch äußere Einflüsse sind trockene Haare in den Wintermonaten nahezu unvermeidlich. Daher ist es umso wichtiger, dass wir sie mit einer entsprechenden Haarpflege im Winter behandeln. So sollte eine wöchentliche Haarkur oder -maske unbedingt zu eurer Pflegeroutine gehören. Ob ihr sie dabei selber herstellt oder eine fertige kauft, bleibt euch überlassen. Wichtig: Lasst die Haarkur oder -maske für einige Minuten einwirken, bevor ihr sie gründlich auswascht. Für eine noch intensivere Wirkung wickelt ihr eure Haare währenddessen in ein schonendes Microfaser-Handtuch ein. So dringen die Inhaltsstoffe nämlich noch besser ein.

Weiterhin empfehle ich euch die regelmäßige Anwendung eines Haaröls, das ihr nach der Haarwäsche ins feuchte Haar einmassiert. Dieses versorgt nicht nur die Spitzen mit Feuchtigkeit, eure Kopfhaut wird durch natürliche Öle wie beispielsweise Teebaumöl auch wunderbar gereinigt. Zusätzlich entfernt ihr mit einem Kopfhautpeeling überschüssigen Talg sowie Schmutz und regt die Durchblutung an.

Tipp 3: Haare vorsichtig trocknen

Habt ihr eure Haare gewaschen und mit einer entsprechenden Pflege behandelt, müssen sie nun natürlich getrocknet werden. Achtung: Rubbelt eure Haare niemals energisch mit einem Handtuch trocken, da dies die Schuppenschicht aufrauen und eure Haare stumpfer werden lassen würde. Greift stattdessen zu einem weichen Microfaser-Tuch und tupft eure Längen vorsichtig ab. Ein weiteres Tabu ist, die Haare im nassen Zustand zu kämmen – das strapaziert eure Haare nämlich extrem. Daher gilt: Erst föhnen. Tragt vor dem Föhnen unbedingt einen Hitzeschutz auf und trocknet eure Haare dann auf kleiner Stufe.

Haarwäsche: Frau trocknet ihre nassen Haare

Tipp 4: Styling bei der Haarpflege im Winter

Zwar solltet ihr im Winter möglichst auf Hitze verzichten, ganz einschränken müsst ihr euer Styling aber nicht. Wollt ihr eure Haare mit einem Lockenstab oder Glätteisen stylen, ist jedoch ein Hitzeschutz Pflicht! Good to know: Dieses kann auch wunderbar bei elektrisch aufgeladenen Haaren helfen. Wenn eure Haare aufgrund des Wechsels von Kälte und Wärme und durch die Reibungen mit Pullover, Schal oder Mütze statisch aufgeladen sind, eignen sich zudem Leave-in-Sprays mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Sheabutter, Panthenol oder Seidenproteinen. Ihr seid gerade unterwegs und habt nur eine Handcreme zur Hand? Auch gut, verstreicht etwas Creme auf den Händen und fahrt dann über eure elektrisch aufgeladenen Haare. So schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe: Eure Hände werden gepflegt und die Haare geglättet.

Tipp 5: Mützen aus schonenden Materialien

Um den eisigen Temperaturen im Winter zu trotzen, ist eine Mütze ganz klar Pflicht. Trotzdem gibt es auch hier einige Dinge zu beachten. Neben der passenden Optik ist es nämlich total wichtig, aus was für einem Material eure Kopfbedeckung besteht. Neigt ihr zu fettigen Haaren, rate ich euch beispielsweise zu Naturmaterialien, weil diese schön atmungsaktiv sind. Außerdem sind Mützen mit Innenfutter (dieses sollte bevorzugt aus Satin oder Seide bestehen) super, um eure Haare zu schonen und Haarbruch zu vermeiden. Hat eure Lieblingsmütze kein entsprechendes Innenfutter, könnt ihr dieses natürlich auch wunderbar selber einnähen oder einfach ein Seidentuch unter eurem favorite Piece tragen.

Ihr Lieben, ich hoffe, dass meine Tipps zur Haarpflege im Winter hilfreich waren und ihr jetzt gegen Kälte und Heizungsluft gewappnet seid. Kommt gut durch die kalte Jahreszeit!

XX, Lisa

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