Best care for your hair | Haarkuren selber machen

Haarkur selber machen mit pflegenden Nährstoffen für gesunde Haare

Unsere Haare sind täglich jeder Menge Stress und Belastungen ausgesetzt durch zum Beispiel Fönen, Glätten, Kolorieren, aber auch durch das Wetter. Die Folge sind Spliss, strapaziertes Haar, Trockenheit und Glanzlosigkeit. Daher sollten wir gerade bei langen Haaren zusätzlich zur Basispflege mit Shampoo und Conditioner regelmäßig eine Haarkur anwenden. Sie verwöhnt unsere Haare mit intensiver Pflege. Wichtig ist, dass wir die Wahl der Haarkur an die individuellen Bedürfnisse unserer Haare anpassen, denn nicht jede Haarkur passt zu jedem Haartyp. Entscheiden wir uns für die richtige Haarkur, kann diese bei regelmäßiger Anwendung unsere Haarstruktur nachhaltig verbessern, unseren Haaren Glanz verleihen, strapaziertes Haar tiefenwirksam regenerieren und künftigen Schädigungen vorbeugen.

Haarkuren selber machen

Welche Vorteile haben Haarkuren zum Selbermachen?

Mit Hausmitteln können wir unsere Haarkur ganz einfach zu Hause selber machen. Der erste Vorteil einer selbstgemachten Haarkur liegt auf der Hand: Haarkuren selber zu machen ist deutlich günstiger als sie in der Drogerie oder im Friseur-Fachhandel zu kaufen, denn Haarkuren sind meist noch deutlich teurer als Shampoo oder Conditioner.

Außerdem basieren Haarkuren zum Selbermachen auf rein natürlichen Inhaltsstoffen, sodass ihr sichergehen könnt, dass ihr eure Haare damit nicht schädigt. Die meisten Haarpflegeprodukte aus dem Handel enthalten Silikone. Diese glätten die strapazierte Oberfläche der Haare, was anfangs sicherlich ein Vorteil sein kann, lassen die Haare bei regelmäßiger Anwendung aber stumpf und fettig aussehen. Gerade feine Haare werden durch Silikone unnötig beschwert. Mit einer selbstgemachten Haarkur habt ihr die Möglichkeit, eine Haarkur zu verwenden, die garantiert silikonfrei ist. Schlussendlich wirken Haarkuren auf Naturbasis auch viel intensiver, da sie mehr Nähr- und Mineralstoffe enthalten und die Inhaltsstoffe nicht verdünnt sind.

Im Folgenden stellen wir euch – sortiert nach verschiedenen Haartypen – eine Auswahl an Haarkuren zum Selbermachen vor. So kann jede von euch die individuell passende Pflege für sich finden. Die Haarkuren solltet ihr jeweils ein- bis zweimal wöchentlich anwenden. Bei gesunden Haaren genügt eine Anwendung alle ein bis zwei Wochen.

Haarkuren zum Selbermachen für trockenes Haar

Wer trockene Haare hat, hat meist auch trockene Kopfhaut. Mit unseren Haarkuren für trockenes Haar könnt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einerseits vermindert ihr Spliss und euer sprödes Haar wird geschmeidiger, andererseits versorgt ihr eure gereizte, juckende Kopfhaut mit Feuchtigkeit, sodass ihr auch Schuppen damit behandeln könnt.

Haarkur selber machen mit Sheabutter

Sheabutter könnt ihr beispielsweise übers Internet bestellen. Achtet darauf, dass das Produkt möglichst unraffiniert ist, damit noch alle pflegenden Inhaltsstoffe darin enthalten sind. Das hat außerdem den Vorteil, dass die Butter dann besonders intensiv nach Nüssen, Butter und Schokolade riecht. Außer der Butter benötigt ihr Kokos-, Pflanzen- oder Jojobaöl. Das Mischverhältnis mit der Sheabutter sollte etwa bei 1:1 liegen, damit die Haarpflege so dünnflüssig ist, dass ihr sie gut im Haar verteilen könnt. Dazu bringt ihr die Sheabutter in einem Wasserbad zum Schmelzen und fügt anschließend das Öl hinzu. Die entstandene Mischung lasst ihr abkühlen und massiert sie nach der Haarwäsche in euer Haar ein. Achtet darauf, dass ihr dabei eure Kopfhaut nicht ausspart. Dann wickelt ihr eure Haare in ein Handtuch und lasst die Kur einwirken, bei sehr trockenem Haar auch über Nacht. Morgens spült ihr die Kur sorgfältig aus und wascht sie, um eventuelle Ölreste zu entfernen.

Haarkur selber machen mit Olivenöl und Honig

Wenn ihr Sheabutter nicht extra bestellen wollt, könnt ihr Olivenöl und Honig miteinander mischen als Haarkur gegen Spliss, trockene Haare und Schuppen. Honig zählt ebenso wie Olivenöl zu den Feuchtigkeitsspendern und enthält zudem eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Ihr erhaltet somit eine sehr nährstoffreiche Haarmaske. Gießt dazu zwei Esslöffel Olivenöl in eine Schüssel und gebt so viel Honig dazu, dass sich durch Unterrühren eine streichfähige Masse ergibt. Vom Erhitzen des Honigs raten wir euch ab, da die Haarkur ansonsten zu dünnflüssig wird. Die fertige Haarkur massiert ihr anschließend sorgfältig mit den Fingerspitzen in die Kopfhaut und Haare ein. Lasst die Haarkur hinterher etwa für zehn Minuten einwirken, bevor ihr sie mit lauwarmem Wasser und einem mildem Shampoo auswascht.

Haarkur zum Selbermachen für strapaziertes Haar

Gerade im Sommer oder nach einem Urlaub sind unsere Haare oft strapaziert durch Salzwasser und Sonne. Dann ist es wichtig, den Haaren das zu geben, was sie brauchen, um sich wieder von innen aufzubauen.

Haarkur selber machen mit Joghurt und Ei

Joghurt spendet nicht nur der Haut Feuchtigkeit bei Sonnenbränden und Ähnlichem, sondern eignet sich auch wunderbar, um trockenes, krauses Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen. Eier sind bekanntlich Proteinlieferanten und eignen sich daher besonders für Haare, denen es an Eiweiß mangelt. Mischt dafür 150 Gramm Naturjoghurt – je trockener eure Haare sind, desto höher sollte der Fettanteil sein – mit einem geschlagenen Ei. Dann gebt ihr die Haarkur in eure noch nassen Haare und lasst sie circa 15 Minuten einwirken. Um alle Rückstände zu beseitigen, solltet ihr die Haarkur nicht nur auswaschen, sondern eure Haare mit einem milden Shampoo waschen.

Haarkur zum Selbermachen für stumpfes Haar

Stumpfes Haar fehlt es in erster Linie an Glanz und oft auch an Feuchtigkeit. Daher bieten sich Hausmittel an, die eurem Haar Glanz verleihen.

Haarkur selber machen mit Avocado und Zitrone

Zitronen wirken wie ein Glanzbooster für die Haare, während das reichhaltige Fruchtfleisch der Avocado das Haar mit wertvollen Fettsäuren und Feuchtigkeit versorgt. Damit das Fruchtfleisch der Avocado weich genug ist, solltet ihr eine Avocado wählen, die besonders reif ist. Diese schält ihr und befreit sie vom Kern. Das Fruchtfleisch gebt ihr in eine Schüssel und zerkleinert es mit einem Pürierstab oder einer Gabel. Dann presst ihr eine halbe Zitrone und gebt einen Esslöffel Oliven- oder Jojobaöl hinzu, damit die Mischung flüssig genug wird, um sie im Haar verteilen zu können. Das Öl versorgt euer Haar zusätzlich mit Feuchtigkeit. Nach etwa 15 Minuten spült ihr die Haarkur aus und wascht eure Haare mit einem milden Shampoo. Danach sehen eure Haare wieder wunderbar shiny und gesund aus.

Haarkur zum Selbermachen für schnell fettendes Haar

Schnell fettendes Haar ist für viele ein lästiges Thema. Täglich müsst ihr bei diesem Problem die Haare waschen, damit sie nicht fettig aussehen. Jeden Morgen die gleiche Prozedur. Und je öfter ihr eure Haare wäscht, desto schneller fetten sie nach – ein Teufelskreis. Abhilft könnt ihr euch verschaffen durch unsere Meersalz-Haarkur zum Selbermachen.

Haarkur selber machen mit Meersalz

Meersalz entzieht der Kopfhaut Fett und sorgt dafür, dass eure Haare nicht mehr sofort fettig aussehen. Dazu verrührt ihr zwei Gläser Wasser mit einem Esslöffel Meersalz und massiert die Haarkur sowohl in die Haare als auch in die Kopfhaut ein. Nach 15 Minuten Einwirkzeit könnt ihr die Haare dann auswaschen.

Wer Interesse an gesundem, langen Haar hat, sollte sich wirklich mal überlegen, eine Haarkur selber zu machen. Wir wünschen euch viel Erfolg!

XX die Redaktion

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