Finger-Tattoos: klein, aber oho!

Finger-Tattoos: Frau in Nahaufnahme, Hände an Hals mit Tattoos bemalt
Montag, 19. März 2018, 15:17

Pimp it up: Ihr wollt eure Finger verschönern? Dann sind Finger-Tattoos perfekt für euch! Mini statt maxi, filigran statt grob. Die tiny Tattoos sind ein super Ringersatz oder lassen sich auch toll mit Accessoires kombinieren. Wollt ihr euch dem Hype anpassen, müsst ihr aber nicht sofort zum Tätowierer laufen – mittlerweile gibt es tolle Alternativen zu den permanenten Tattoos. Testet die Finger-Tattoos entweder in Form von Klebe- oder Henna-Tattoos und verwandelt eure Finger schnell in echte Schmuckstücke.

Time to Glow: Finger-Tattoos zum Kleben

Detailaufnahme Tattoos

Diese Finger-Tattoos sind einfach so schön – we are in love! Metallische Effekte verpassen euren Fingern den ultimativen Glow. In vier easy Steps zeigen wir euch, wie ihr diese Tattoos auf die Haut bringt. Alles, was ihr dazu braucht, sind die gewünschten Motive (unsere sind von Essence), eine Schere und ein Handtuch.

Materialien für Fingertattoos

Tattoos werden ausgeschnitten

Step 1: Schneidet eure gewünschten Motive aus und lasst dabei einen kleinen weißen Rand.

Tattoofolie wird abgezogen

Step 2: Entfernt die transparente Folie vorsichtig. Wichtig: Berührt dabei nicht das Tattoo!

Tattoo wird auf gewünschte Stelle des Fingers gelegt

Step 3: Legt das Motiv nun mit der Tattoo-Seite zur Haut auf die gewünschte Stelle. Befeuchtet dann ein Handtuch und drückt dieses sanft für etwa 30 Sekunden darauf.

Papier wird abgezogen, Tattoo auf Finger

Step 4: Zieht das Papier vorsichtig ab und lasst das Klebe-Tattoo kurz trocknen.

Finger mit goldenen Tattoos und Ringen

Voilà! Wir bekommen einfach nicht genug von diesen superhübschen Klebe-Tattoos. Das Tolle ist, dass ihr total kreativ werden und verschiedene Motive zu einem ganz neuen Design kreieren könnt. WOW-Effekt für die Tattoos von Essence: Haltet die Finger-Tattoos unters Licht, und sie leuchten im Dunkeln!

Traditional Vibes: Henna-Tattoos

Zeigefinger an Kinn gelegt, Welle in Henna-Farbe auf Finger aufgetragen

Henna ist nicht nur wunderbar zum Färben von Haaren, Fingernägeln und Stoffen geeignet, sondern auch für die Bemalung der Haut. Die Farbe wird als Extrakt aus der Henna-Pflanze gewonnen, die in Nordafrika, Süd- und Westasien sowie in Indien heimisch ist. Da Henna-Blätter nicht von Natur aus färben, werden sie mit einer säurehaltigen Flüssigkeit zerstampft – so werden Pigment-Moleküle freigesetzt.

Der Ursprung von Henna-Tattoos liegt in den orientalischen Ländern, aber auch in Indien zählt die Henna-Bemalung zur Tradition – mit einem symbolischen Wert, der Glück und Gesundheit verspricht. So tragen beispielsweise muslimische Bräute in der Nacht vor der Hochzeitsfeier – der sogenannten Henna-Nacht – aufwendige Henna-Tattoos auf, um Freude, Schönheit und Fruchtbarkeit anzukündigen.

Step-by-step-Anleitung für filigrane Henna-Tattoos

Henna kennen wir alle aus dem Sommerurlaub, denn dort gibt es viele Anbieter, die Henna-Tattoos auf eure Haut malen. Ihr könnt aber auch zu Hause ganz easy tolle temporäre Tattoos zaubern. Was ihr dafür braucht: Henna-Farbe, eine Tube, einen Applikator, eine saubere Nadel, einen Stift zum Vormalen und Inspiration für schöne Motive.

Material für Henna Tattoos

Henna wird in Flasche gefüllt

Step 1: Füllt die Henna-Farbe in eine Tube.

Applikator wird auf Flasche gedreht

Step 2: Steckt dann den Applikator darauf.

Welle wird vorgezeichnet

Step 3: Zeichnet euer Motiv auf einem Papier vor. Übt solange, bis ihr damit zufrieden seid.

Welle wird auf Finger vorgezeichnet

Step 4: Nun könnt ihr das Motiv auf dem Finger vorzeichnen.

Hennafarbe wird auf Vorlage aufgetragen

Step 5: Tragt die Henna-Farbe auf der vorgezeichneten Linie auf.

Mit Nadel wird Farbe ausgebessert

Step 6: Mit einer Nadel könnt ihr vorsichtig feine Linien ausbessern.

Punkte werden aufgetragen

Step 7: Bemalt eure Finger nun mit weiteren Motiven.

Finger mit Henna-Tattoos

Besonders im Sommer lassen sich die temporären Tattoos super in Szene setzen – für etwa ein bis zwei Wochen bleiben sie auf der Haut und verblassen dann. Je nachdem, wie lange ihr die Farbe einwirken lasst, variiert die Helligkeit des Tattoos. Wollt ihr ein dunkles Tattoo, solltet ihr in die Henna-Paste Zucker und Zitronensaft geben. Anfangs ist das Henna-Tattoo jedoch immer orange und wird erst in den Folgetagen dunkler.

Vorsicht: Nicht jeder verträgt die Henna-Farbe – ihr könntet allergisch darauf reagieren! Testet es daher 48 Stunden vorher an einer kleinen Stelle.

Mini-Tattoos – die richtige Motivwahl

Wenn ihr euch ein permanentes Tattoo stechen lassen wollt, ist das wichtigste Kriterium bei der Motiv-Wahl, dass das Motiv zu euch passt. Ansonsten können Mini-Tattoos und Tattoos im Allgemeinen schnell deplatziert oder albern wirken. Das Tattoo sollte euch und eure Persönlichkeit widerspiegeln. Motive können dabei eine tiefe persönliche Bedeutung haben oder einfach nur cool und stylish aussehen. Wenn ihr ein kreativer Kopf seid, könnt ihr natürlich selbst kleine Tattoo-Motive zeichnen oder euch zumindest eine klare Vorstellung machen. Habt ihr noch gar keine Idee für ein Motiv, dann lasst euch von Bildern und Fotos im Internet inspirieren wie hier bei uns.

Voll im Trend für Mini-Tattoos sind bei Frauen derzeit beispielsweise Herzen, Anker, kleine Palmen, Blumen, Schwalben, Schiffe, Zitate oder auch Buchstaben, die für euch eine besondere Bedeutung haben. Vorlagen findet ihr schnell über Google. Absolut trendy sind momentan ebenfalls puristische, einfache Motive wie zum Beispiel ein kleines schwarzes Herz – perfekt geeignet für Finger-Tattoos!

Und – hat euch der Finger-Tattoo-Trend überzeugt?

XX, Die Redaktion

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