Two Views on Fashion | Denim on Denim

Denim-on-denim Looks: Jeans all over
Samstag, 23. Februar 2019, 20:51

Cathrin | CONTRA

Denim on Denim? Lernen wir nicht schon von klein auf, dass man Jeanshosen mit T-Shirts oder kuscheligen Sweatern kombiniert? „Blue jeans, white shirt…“ – die liebe Lana Del Rey spricht sich in ihrem Song „Blue Jeans“ auch für diese Kombi aus. Außer bei Mode-Ikonen wie Chiara Ferragni und Gigi Hadid sieht der Denim-on-Denim Look selten stylish aus. Und wenn wir ehrlich sind, könnten die beiden eigentlich alles tragen und würden trotzdem noch top aussehen. Die Kombination von Jeans und Jeans ist mir viel zu matchy matchy. Ich finde es schöner, eine coole Mom-Jeans mit einem locker sitzenden Pullover zu stylen. Auch die allseits beliebte Skinny Jeans im Used-Look kommt erst so richtig zur Geltung, wenn man dazu einen sanften Stoff trägt. Eine Jeanshose zusammen mit einer Jeansjacke erinnert mich irgendwie an Cowboys. Wir möchten doch nicht wie eine Comicfigur aussehen. Ganz schlimm wird es, wenn zum Jeans-Look noch ein Cowboyhut getragen wird, dann verabschiede ich mich gedanklich schon vom Western-Style – und der kann eigentlich richtig cool aussehen. Wenn unser Outfit nur aus Jeansstoffen besteht, können wir auch gleich eine Latzhose oder ein Latzkleid anziehen, oder? Das finde ich hingegen sogar ziemlich lässig! Die Zeiten von Elvis & Co. sind vorbei, und auch modetechnisch haben wir uns zum Glück weiterentwickelt. Ich gebe zu, dass der Denim-on-Denim-Look in Ausnahmefällen gut aussehen kann – ansonsten trage ich Jeanshose und Jeansjacke lieber unabhängig voneinander. Am liebsten kombiniere ich einen meiner Lieblingsröcke aus Denim mit einem schlichten schwarzen Top.

Susanna | PRO

Denim on Denim? Eine meiner liebsten Kombis. Kein anderer Stoff ist so mit der Arbeiterkultur verknüpft wie dieser. Geschaffen für die Bergarbeiter in amerikanischen Goldminen ist er extrem robust und dennoch so bequem, dass er zu unseren All-time-Favourites gehört. Ein Leben ohne Denim? Undenkbar! Warum also nicht zum Komplettlook greifen und damit ein Statement setzen? Ein Statement für Girl-Power und dafür, dass wir – im wahrsten Sinne des Wortes – die Hosen anhaben. Klar, das geht auch, indem wir nur eine Jeans tragen – aber ich finde den Komplettlook extrem stylish. Celebrities wie Beyoncé und Rihanna haben den Denim-on-Denim-Look in letzter Zeit sogar auf diversen Red Carpets getragen, und Gigi Hadid hat für GUESS bewiesen, dass es nicht viel mehr braucht als eine Jeans und ein Denim-Top. Ich selbst habe meine Jeanshemden – die ich meinem Freund aus dem Kleiderschrank geklaut habe – sehr zu schätzen gelernt, als ich Noam gestillt habe. Kein anderes Oberteil war so praktisch in dieser Zeit. Durch die Druckknöpfe war es leicht zu öffnen und schnell wieder zu schließen – was vor allem in der Öffentlichkeit nicht zu verachten ist. Zudem ist der Stoff so wunderbar pflegeleicht. Ein Aspekt, den man besonders mit einem hin und wieder spuckenden Baby, zu lieben lernt. Und auch mit Kleinkind ist er überaus praktisch: Klar – der Trick, die Jeans in die Tiefkühltruhe zu legen statt sie zu waschen funktioniert nicht, wenn Noams Schokohände mal wieder auf meinen Beinen gelandet sind. Muss aber auch nicht. Waschen ist ja genauso easy – Denim wird sogar meistens mit der Zeit immer schöner und zeigt, was wir erlebt haben. Der Used-Look ist einfach immer noch am coolsten, wenn er durch unsere Erlebnisse geschaffen wurde und nicht durch Maschinen.

Only Detailreicher Jeansrock
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