Späte Liebe: Wandern mit der
richtigen Ausrüstung

10. Oktober 2019 | von

Wandern und die Natur genießen – etwas, das ich erst in den ver­gan­genen Jahren für mich ent­deckt habe. Jet­zt ging es sog­ar extra nach Georgien – natür­lich mit der richti­gen Ausrüstung.

Plus Size Wandertour durch Georgien

Ich habe Wandern erst spät für mich entdeckt

Ich bin im ober­bayrischen Voralpen­land geboren und mit Blick auf die Berge aufgewach­sen. Dort gehört Wan­dern (neb­st Ski­fahren) ein­fach dazu. Heißt: Als Kind jedes Woch­enende rauf auf die Berge, ob man nun wollte oder nicht. Und ich wollte eher nicht. Was auch bedeutete, dass ich mit Ski­fahren und Wan­dern sofort aufge­hört habe, als ich zum Studi­um gen Nor­den zog. Ich bin seit­dem kein einziges Mal mehr auf Skiern ges­tanden und ich ver­misse sie auch kein biss­chen. Mit dem Wan­dern bin ich in den let­zten Jahren allerd­ings nicht nur wieder warm gewor­den – nein – ich habe mich regel­recht ins Wan­dern verliebt.

Was ich am Wandern mag

Ich mag die sportliche Anstren­gung, die man aber mit der Wahl der richti­gen Strecke gut dosieren kann. Ich liebe es, die freie Natur und den Wech­sel der Jahreszeit­en zu erleben. Und ich genieße die Gemein­schaft, denn oft ist man ja in ein­er Gruppe mit Fam­i­lie und Fre­un­den unter­wegs. Wan­dern ist schlichtweg sehr bere­ich­ernd und unkom­pliziert ist es auch. So unkom­pliziert, dass wir bei unser­er Reise durch Georgien auch eine kleine Strecke hoch zu einem Kloster gewan­dert sind. Dort sind auch die Fotos ent­standen. Klein­er Tipp am Rande: Georgien ist ein Land, in dem es sich wun­der­bar wan­dern oder berg­steigen lässt – im Kauka­sus hoch bis auf 5.000 Meter! Gut, darauf habe ich dann doch verzichtet.

Meine Tipps für die richtige Ausrüstung

Wichtig ist allerd­ings die richtige Aus­rüs­tung, auch auf ein­fachen Streck­en. Das heißt aber nicht, dass man nun Unmen­gen von Geld aus­geben muss – aber ein paar Dinge soll­test du beachten:

  • Schuhe: Die richti­gen Schuhe sind für gelun­gene und sichere Wan­derun­gen beson­ders wichtig. Jog­ging- oder Walk­ingschuhe sind nur bed­ingt geeignet. Es lohnt auf jeden Fall, in spezielle Wan­der­schuhe zu investieren. Leicht sollen sie sein, trittsich­er, wasser­fest und schnell trock­nend. Schuhe, die über die Knöchel reichen, geben mehr Halt und sind beson­ders für steiniges Gelände zu empfehlen.
  • Sock­en: Zu empfehlen sind gut sitzende und anliegende Sock­en aus Wolle oder Wollmis­chung, weniger aus flauschiger Baum­wolle. So ver­mei­dest du unan­genehmes Rutscht­en und Schub­bern. Trotz­dem: Sicher­heit­shal­ber Blasenpflaster nicht vergessen!
  • Jacke: Wass­er- und wind­ab­weisend sowie tem­per­at­u­raus­gle­ichend sollte sie sein. Eine Jacke mit durchge­hen­dem Reißver­schluss ist prak­tis­ch­er als ein Regen-Hood­ie, da man die Jacke kom­plett öff­nen kann, wenn man schwitzt, ohne sie gle­ich kom­plett ausziehen zu müssen. Eben­so sin­nvoll kann ein Reißver­schluss unter den Achseln sein.
  • Ruck­sack: Mehr Vol­u­men bedeutet immer auch mehr Gewicht, deshalb den Ruck­sack lieber nicht zu groß wählen! Für eine Tageswan­derung reichen 20 bis 24 Liter Vol­u­men. Der Ruck­sack sollte nicht zu eng am Rück­en anliegen, damit man darunter nicht schwitzt.

Was du auch dabei­haben soll­test: Ein Erste-Hil­fe-Paket, ein Extra-Akku fürs Handy, aktuelle (!!!) Wan­derkarten und eine Trillerpfeife für Not­fälle (manch­mal sind diese aber auch bere­its in Wan­der­jack­en inte­gri­ert) sind Pflicht.

Hier geht’s zur richti­gen Wanderausrüstung:

Und son­st noch? Viel Spaß und Freude beim Wan­dern! Falls dich meine Wan­der­tour durch Georgien inter­essiert, find­est du hier meinen kom­plet­ten Erlebnisbericht.

Fotos: Mar­ti­na Klein, MKpic­tures

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