Schulsport: Wie ich lernte, Sport zu hassen

11. Juni 2019 | von

Es ist schon ein paar Jahre her, da ging die Petition einer meiner schreibenden Kolleginnen durch die Presse: Es ging um die Abschaffung der Bundesjugendspiele. Während die einen dieses Unterfangen belächelten oder sogar verhöhnten, klatschten die anderen Beifall. Ich gehörte zu letzteren, denn auch ich hatte als Schülerin vor den Wettkampftagen Bauchschmerzen, fühlte mich danach wie ein elender Versager und gewann nicht eine einzige Siegerurkunde – in dreizehn Schuljahren. Ich ging also immer ohne Urkunde heim, jedes Schuljahr wieder, und das, obwohl ich mich wirklich anstrengte! Was für eine Schmach.

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Mein Kindheitstrauma: Der Sportunterricht

Aber es waren nicht die Bundesjugendspiele allein, die mich während einer Schulzeit in Sachen Sport beängstigten und frustrierten. Nein, der ganze Schulsport, jede einzelne Stunde, war für mich eine Qual. Die Schultage mit Sportunterricht waren immer schwarze Tage. Ständig musste ich dort Sachen machen, die ich nicht konnte, die ich mich nicht traute, vor denen ich Angst hatte: Vorwärtsrollen auf dem Schwebebalken etwa, Felgaufschwung am Reck, Bockspringen oder Barrenturnen. Oder auch „nur“ Rad zuschlagen. Natürlich gab es auch Schülerinnen, die solche Übungen mit Leichtigkeit absolvierten – mir hingegen blieb nur das Gefühl eine sportliche Niete zu sein.

Bin ich wirklich unsportlich?

Dieses Gefühl hat mich leider nie mehr verlassen. Da half es auch nichts, dass ich in der Kollegstufe Tanzen als Sport-Wahlfach belegte und mit 15 Punkten – und damit mit der Bestnote – abschloss. Nein, seit meinen Erfahrungen im Schulsport und den Bundesjugendspielen halte ich mich für einen sportlichen Versager. Jemand, der einfach unsportlich ist, der Bewegung einfach nicht „kann“. Im Grunde hat der Schulsport genau das Gegenteil von dem erreicht, was er sollte: Er hat mir den Spaß an der Bewegung und Lust auf Sport genommen. Tja.

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Mit dieser Erfahrung bin ich leider nicht allein: Ganz viele Frauen (Männer möglicherweise auch) berichten von ähnlichen frustrierenden bis erniedrigenden Schulsport-Erlebnissen. Ja, vielleicht ist auch das ein Grund für den Bewegungsmangel in unserer heutigen Gesellschaft. Weil viele von uns nicht gelernt haben, Bewegung und Sport zu lieben – sondern lediglich Gerätturnen und Co. zu hassen.

Wie sind deine Erfahrung mit Schulsport? Yay oder nay?

Fotos © Elias Ackstaller

Letzte Kommentare (17)

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187Girlie
Samstag, 12. Oktober 2019, 23:24 Uhr

Wäre gerne bei euch

Mina
Samstag, 8. Juni 2019, 13:57 Uhr

Wenn Es nach den hier geschilderten Erlebnissen ginge, dürfte es gar keine Fächer mehr geben, die irgendwer nicht gut kann. Es dürfte keine Vergleiche und kein „Kräftemessen“ mehr geben, weil irgendwer immer etwas nicht oder zumindest nicht gut kann.
Das ist doch völlig realitätsfern und führt zu genau den Problemen, die die meisten Schulabgänger (ob nun mit Oder ohne Abschluss) aktuell haben: sie sind nicht mehr belastbar, absolut nicht kritikfähig und sehen keinen Grund dafür, auch mal „in den sauren Apfel zu beißen“.
Ich persönlich habe auch nie eine Urkunde der BJS mit nach Hause gebracht, habe Leichtatlethik gehasst und hatte ein sehr angestrengtes Verhältnis zu meiner Sportlehrerin. Ich hasste es, beim Geräteturnen am Reck zu hantieren, weil ich weder das blöde Pulver an den Händen abkonnte, noch den Geruch meiner Hände ertragen konnte, wenn ich denn endlich durch war. Beim Bodenturnen war es nicht besser.
Als es endlich darum ging, mannschaftssportarten auszuprobieren, Hatte ich wieder Pech und ne schlechte Note, weil die notengebung auf einmal nicht mehr darauf aufbaute, was man könnte, sondern wie sehr man sich verbessert hatte (Wenn man mehr kann, als im Unterricht dran genommen wird, hat man halt Pech…).
Aber jetzt zu sagen, der böse Sportunterricht hat mein Leben weniger lebenswert gemacht, ist Blödsinn.
Vielleicht sollten sich einige Fragen, ob sie sich von dem erlebten definieren lassen wollen und ihre negativen Erfahrungen auch auf andere (z.b. ihre Nachkommen) projizieren, oder ob sie reif genug sind, drüber zu stehen.
Eine prinzipielle Abschaffung des Sportunterrichts finde ich völlig falsch, schon alleine, weil die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer und/oder Städte/Kommunen völlig unterschiedlich aufgebaut sind. Ich wäre eher für einen breitgefächerten Sportunterricht, in dem aus jedem Bereich etwas angeboten und ausprobiert werden kann. Damit ich als Mädchen die „typischen Männersportarten“ ausprobieren und toll finden kann und mein Sohn auch mal in die „typischen weiblichen Sportarten“ reinschnuppert.
Wer pädagogisch nicht dazu geeignet ist, Aufklärung statt Mobbing zu betreiben, sollte weder den Sport- noch anderen Unterricht leiten… deshalb aber den Sportunterricht per se abzuschaffen, nur weil menschliches Versagen dazu führt, dass man 1. sich über die Schwächen anderer definiert oder 2. nicht mehr akzeptieren, dass es auch Sachen gibt, die einem selbst nicht liegen, anderen dafür aber schon, halte ich für völlig falsch.
Grade in der heutigen Zeit gäbe es genügend Kinder, die sich dann gar nicht mehr bewegen (müssen) und mit immer mehr gesundheitlichen Schwierigkeiten kämpfen müssen.

Krine
Montag, 3. Juni 2019, 16:37 Uhr

Ist das nicht bei allen Schulfächern so, dass nicht die Anstrengung bewertet wird sondern nur das Resoltat. Also z.B. bei einem Schüler mit schlechtem Sprachgefühl, der vor einer Prüfung vielleicht mehr gelernt hat als viele seiner Klassenkameraden, erreicht trotzdem nur eine 4 oder 5. Und seine Anstrengung fließt nicht in die Bewertung ein.
Genau so ist es im Sportunterricht auch. Also liegt meines Erachtens das Problem grundsätzlich am Notensystem und nicht beim Sportunterricht.

Zudem finde ich das Fächer wie Sport oder Kunst grade für lernschwache Schüler eine gute Möglichkeit sind auch mal eine gute Note zu bekommen.

Zuletzt noch ein ganz supjektiver Kommentar. Ich habe es immer sehr genossen, mich zwischen dem vielen sitzen in der Schule auch mal zu bewegen 🙂

Minion1
Sonntag, 2. Juni 2019, 20:10 Uhr

Ich bin fast 22 Jahre alt und bin als Kind immer sportlich aktiv gewesen. Allerdings habe ich im Schulsport einerseits durch ein Gefühl der Unfähigkeit, andererseits durch Scham (weil meine Figur sich auch in der Pubertät stark verändert hat). Ich habe teilweise die Schule geschwänzt, weil ich nicht zum Sport wollte. Und daran hat sich im Großen und Ganzen nicht wirklich etwas geändert. Ich mache jetzt eine Ausbildung und der Horror vom Schulsport ist immer noch nicht vorbei. Ich hasse es..

Jessi
Montag, 27. Mai 2019, 18:48 Uhr

Ich bin mittlerweile erst 21 Jahre alt und habe mein bisheriges Leben Sport gehasst. Angefangen in der Grundschule und über meine komplette Laufbahn auf dem Gymnasium waren die Sportstunden für mich der blanke Horror. Vor allem die bereits mehrfach erwähnten Bundesjugendspiele und die verpflichtenden Ausdauerläufe waren eine Qual und haben dazu geführt, dass ich mich in meiner Haut nicht wohl gefühlt habe.
Erst auf der Berufsschule hat es ein Lehrer geschafft, den Sportunterricht so zu gestalten, dass auch die unsportlichen Menschen Spaß an der Bewegung hatten. Durch eine neue Herangehensweise an die Wahl der Sportarten und vor allem auch an die Bewertungsgrundlagen für die Noten hatten wir ALLE eine tolle Zeit im Sportunterricht.
Für zukünftige Generationen würde ich mir nicht wünschen, dass dieser Unterricht komplett verfällt, sondern dass der Lehrplan und die Bewertung dieses Faches angepasst und vereinfacht werden, sodass jeder die Chance hat Spaß am Sport zu empfinden.

Yuna
Montag, 27. Mai 2019, 17:16 Uhr

Ich bin heute 32 Jahre alt meine Tochter gerade 8 Jahre sie ist mega sportlich und freut sich sehr auf die Spiele, ich wünsche mir sehr dass das immer so bleiben wird.
Ich habe Sport gehasst, abgesehen vom Tanzen das ist fast 12 Jahre als Sport gemacht habe. Schulsport in seine jetzigen Form sollte wirklich geändert werden, in allein diesem Fach räumen Lehrer den Kindern so viele Möglichkeiten ein,andere zu mobben weil sie eben nicht so fit in allem sind. Ich hab die Schule nach der 9 Klasse verlassen und bin lieber in die Ausbildung, weil ich nicht mehr in den Schulsport wollte.
Und ich kenne viele Mama’s den es mir dem Schulsport auch so ging.

Anna
Sonntag, 26. Mai 2019, 21:10 Uhr

Ich bin 45 und war nie sonderlich gut im Sport ,hatte auch mal eine schlechtere Noten wg mangelnder Motivation erhalten, was mich nicht sonderlich gestört hat, da lag zum Teil auch daran, wie meine Eltern damit umgegangen waren. „Willst du Sportler werden?“-„äh nö?“
„Dann renn weiter draußen rum mit deinen Freunden und genieße die Bewegung „.
Ich bin nicht dafür den Sport abzuschaffen, doch sollte er umgestaltet werden, um eben auch den SchülerInnen den Spaß am Sport bzw. der Bewegung zu vermitteln, die nun mal nicht eine Siegerurkunde/Ehrenurkunde bekommen. …das betrifft meiner Meinung nach auch die anderen Fächer.
Doch glaube ich auch, dass man es wahrscheinlich nicht allen Recht machen kann , dann ist es doch gut zu lernen auch mit negativen Erfahrungen umzugehen und trotzdem weiter zu machen.

Lea
Sonntag, 26. Mai 2019, 13:10 Uhr

Ich bin selbst erst 18 Jahre alt und besuche derzeit noch die Schule und somit auch den Sportunterricht. Ich habe mittwochs nur 5 Unterrichtsstunden die erste Religion die zweite Sozialkunde die dritte und vierte Sport und die fünfte Chemie. Also eigentlich ein sehr entspannter Tag und trotzdem ist es für mich der schlimmste Tag in der Woche. Ich bin relativ klein (1,58m) und ein wenig übergewichtig (68kg). Sport ist für mich sehr quälend wir spielen hauptsächlich nur Fußball und haben 8 Jungs die seit Jahren im Verein spielen. Dementsprechend hart schießen sie auch und als unsportliches Mädchen ohne viel Kraft ist man verängstigt und mutlos. Ich wäre aufjedenfall dafür das der schulsport abgeschafft wird.

Laura
Sonntag, 26. Mai 2019, 12:03 Uhr

*Fortsetzung*
Er wollte sich nicht die eventuellen Beschwerden der anderen im Kurs anhören, dass ich eine Vorzugsbehandlung bekäme. Wer jetzt mit dem gesunden Menschenverstand argumentiert, mag prinzipiell Recht haben, aber dieser fehlte gerade in meiner Stufe massiv und ich hatte das ganze Gymnasium über extrem mit Mobbing zu kämpfen, und die Mobber nutzten jede Möglichkeit.
Nach einigen Versuchen, eine Kugel mit einem Arm zu stoßen, die ein Zehntel meines gesamten Körpergewichts ausmachte, reichte es mir und ich setzte mich einfach hin. In der nächsten Stunde hatte mein Lehrer zum Glück ein Einsehen und ich durfte die 2,5kg-Kugel benutzen. Es hatte ihn nicht kalt gelassen, dass ich nach dem 4kg-Desaster tagelang Schmerzen im Ellbogen hatte, die noch zu den seelischen Qualen kamen.
Leider war nicht jeder meiner Sportlehrer so menschlich. Ich habe mir immer Bodenturnen gewünscht, denn das konnte ich, aber wir hatten 95% der Zeit „Jungs-Sport“, bei dem die Jungen oft einen unfairen Vorteil haben. Zudem war ich noch zusätzlich im Nachteil, da ich Linkshänderin bin und fast alle Übungen noch „übersetzen“ musste, um sie zu bewältigen.
Das alles hat zu einem Hass auf viele Sportarten – außer Tanzen – geführt, der auch heute, mit Mitte 20, noch sehr präsent ist.

Laura
Sonntag, 26. Mai 2019, 11:53 Uhr

Ich bin wohl vergleichsweise jung, denn ich bin ein Kind der 90er. Aber auch ich habe seit dem Gymnasium eine Aversion gegen Sport. Geräteturnen und Bodenturnen war bei uns faktisch nicht existent – aber ich habe es mir immer herbeigesehnt. Nein, bei uns gab es immer fast nur Badminton, Volleyball und natürlich Leichtathletik. Immer wieder Leichtathletik. Schon seit der fünften Klasse mussten wir dauernd Kilometerläufe absolvieren, und wir wurden nach der Zeit benotet, die wir dafür benötigten. Dass einige von uns – und ich zähle zu diesen Unglücklichen – sich Schmähungen der Klassenkameraden und Kommentare der Lehrer anhören mussten, die wohl witzig gemeint waren, uns aber jede Motivation raubten, wird zu oft unter den Teppich gekehrt. Auch, dass ich wohl nicht die einzige gewesen bin, die nach einem der verhassten 5km-Läufe nur mit großer Mühe verhindern konnte, vor lauter Anstrengung an Ort und Stelle zu kotzen, deren Lunge sich anfühlte als würde sie zerreißen und deren Beine drauf und dran waren einfach den Dienst zu quittieren.
Beim Volleyball habe ich mir mit schöner Regelmäßigkeit die Finger umgeknickt, denn diese hielten der Wucht, mit der der Ball von den viel stärkeren anderen geworfen wurde, nicht so gut stand, sodass ich schon vor jeder Sportstunde Angst vor Schmerzen und weiteren Demütigungen hatte.
Das Kugelstoßen allerdings war der Hammer – im negativen Sinne. Ich war immer klein und zierlich für mein Alter und bin es heute noch. Damals wog ich bei 1.63m Größe nur 42kg, aber da ich bereits 18 war, sollte ich eine 4kg-Kugel verwenden – die Standardkugel für durchschnittliche 18-jährige Mädchen. Nun, vom Gewicht her fiel ich aber nun massiv UNTER den Durchschnitt, weshalb ich meinen Mut zusammennahm und dies meinem Lehrer sagte. Er verstand das Problem, sagte mir aber, dass er da nicht viel tun könne

Leserin
Sonntag, 26. Mai 2019, 1:15 Uhr

Natürlich kann man sich davon den Spaß verderben lassen, jedoch müsste man dann jeden Unterricht abschaffen oder zur Wahl stellen. Ich als heute Ingenieurin, musste in der 3. Und 4. Klasse im Deutschunterricht Fantasieaufsätze bis zum umfallen schreiben, ohne ausschweifende Fantasie ist das kaum möglich, genauso wie manche eben nicht zu allen Bewegungen fähig sind. Ich habe mir trotzdem nicht die Lust am Formulieren nehmen lassen und schreibe gerne Fachleute, in denen ich mir nichts dazu ausdenken muss. Jedoch werde ich nie verstehen warum jemand wegen fehlender Fantasie in der Grundschule 4er kassieren muss. Genauso sollten ‚Bewegungslegasteniker‘ für ihre Mühe und ihren Mut alles auszuprobieren mit dementsprechenden Noten belohnt und nicht direkt abgestempelt werden.

Petra
Dienstag, 23. April 2019, 14:48 Uhr

Genau so war es auch bei mir. Ich habe mir die tollsten Sachen ausgedacht um nicht wieder von den Klassenkameraden ausgelacht zu werden. Zu allem Übel bin ich auch noch eine extreme Balllegastenikerin (soll meinen, ich treffe und fange keinen Ball – die Auge-Hand Koordination ist wohl wenig bis gar nicht vorhanden), also waren Volleyball und Basketball genauso schrecklich wie Boden- oder Geräteturnen. Später habe auch ich, Tanzen gewählt und hatte plötzlich eine 1 in Sport. Aber jahrelang zu hören, wie unsportlich ich bin, hat sich einfach im Kopf festgesetzt.
Übrigens bin ich jetzt Schulsekretärin und sehe das gleiche bei unseren Schülerinnen und teilweise auch Schülern. Ich finde der Sportunterricht sollte abgeschafft, oder völlig verändert werden (eher in AG Form und mit freier Wahl, welchen Sport man machen möchte).

Andrea
Dienstag, 23. April 2019, 10:03 Uhr

Nein,das kann ich nicht bestätigen.Trotz Übergewichts auch schon in Kinder-und Jugendtagen war Sport eines meiner Lieblingsfächer. Stuffenbarren oder Schwebebalken konnte man sich aussuchen.Radschlagen konnte ich auch nie,na und? Aber Spiele waren mein Ding,Ausdauer-und Kurzstreckenlauf. Klettern konnte ich auch nicht.Darüber hat man mich und hab ich mich nie definiert. Tanzen dagegen (Kompliment an eine andere Teilnehmende hier) war nie so mein Ding.Ich bin am Wasser aufgewachsen und konnte früh schwimmen…heute bleiben nach Unfällen und daraus resultierenden bleibenden Schäden Radfahren und Schwimmen übrig. Geht auch.Hab heute im See angebadet…alles Gute euch.

Schulsportablehnerin
Freitag, 30. November 2018, 8:59 Uhr

Meine schlimmsten Schwimmstunden: Als Nichtschwimmerin ins Sprungbecken geworfen zu werden, mit dem Zwang das Becken erst als Schwimmerin verlassen zu dürfen. Als Nichtspringerin vom 1 Meter Brett ins Wasser geworfen zu werden. Als Nichttaucherin stundenlang nach Ringen tauchen zu müssen. Das Ganze mit der Angst zu ertrinken, jedoch kennen die SchwimmlehrerInnen keine Gnade.

Leserin
Donnerstag, 23. August 2018, 12:32 Uhr

Das kann ich genauso unterschreiben. Mir ging es genauso, irgendwann habe ich dann den Sportunterricht meist komplett verweigert. Leider geht es meinem Sohn ähnlich. Er hasst Sport seit der 2. Klasse. Dort musste er „Strafrunden“ laufen, weil er beim Ausdauerlauf mal eine Runde gegangen ist, da er nicht mehr konnte. So verdirbt man Kindern den Spass an Bewegung.

Nicole
Dienstag, 21. August 2018, 9:04 Uhr

Hallo liebe Susanne! Das wären genau meine Worte…also wenn ich denn so schön schreiben könnte… ;-). Es ist so traurig aber wahr… Tage an denen Schulsport auf dem Plan stand, waren Horror, am liebsten hätte ich dann immer geschwänzt. Bundesjugendspiele…. ohne Worte, furchtbar, wie ich mich da immer gefühlt habe. Meinem Sohn geht es leider ähnlich… ich unterstütze ihn, wo ich kann mit der entsprechenden Einstellung, dies nicht so gewichtig und als Maßstab für ihn zu sehen…. Diese Spiele gehören wirklich abgeschafft. Punkt! Liebe Grüße

Andrea Schmidt
Donnerstag, 16. August 2018, 16:18 Uhr

Ging mir ganz ganz ganz genauso.
Und ich liebe es echt mich zu bewegen.
Rennen, Tanzen….
aber diese sch….recklichen Bundesjugendspiele, ne, echt.
Und die gibt es ja immer noch.
Und soviele Kids hassen sie.