Plus-Size News: Aktuelle Neuigkeiten aus der Große Größen Welt

Wir sammeln die Perlen aus dem Netz für dich. Jede Woche erwarten dich hier Neuigkeiten rund um Plus-Size-Events ✓ Promis und Sternchen ✓ Plus-Size-Aktionen ✓ Kampagnen für Große Größen ✓

Oktober

8. – 14.10.

Wir haben euch die Bauchfrauen bereits vor nicht allzu langer Zeit vorgestellt. Ihre Initiatorin Sandra Wurster wird im kommenden Frühjahr ein Buch veröffentlichen. Der Titel: „Das Leben ist zu kurz um den Bauch einzuziehen“.


Soulmate Julia hat ja gerade über Abi-Klassentreffen: Wiedersehen nach 20 Jahren geschrieben. Auch eine Amerikanerin hat Freundinnen aus ihrer Kindheit nach über 25 Jahren wiedergesehen. Während das Treffen mit der einen Freundin super verlief, spielte in dem anderen nur Gewicht und Äußerlichkeiten eine Rolle. „It seemed that no matter what the question, Sally brought it back to body image, weight, and appearance.“ Über ihre Erfahrungen bei der Reunion schreibt Robyn Goldberg – „Imagine a lunch wie friends without body or weight talk.


In England wird die Ausstrahlung eines TV-Spots der Modemarke Nasty Gal, von Sophia Amoruso, gestoppt. Laut BBC gingen bei der ASA 22 Beschwerden von Zusehern ein, die laut Werbeaufsicht gerechtfertigt waren. „Zwar schienen die Proportionen der Frau in der Werbung in Ordnung, jedoch gab es spezifische Szenen, die aufgrund der Posen die Aufmerksamkeit auf ihre Dünnheit lenkten“ (…).

1. – 7.10.

Eine bayrische Radiomoderatorin, die früher Mal magersüchtig war, begleitet Tanja Marfo und lernt von ihr einiges über weibliche Körperwahrnehmung, falsche Selbstoptimierung und Optimismus. „Ob du zu dick bist oder zu dünn – dahinter stecken dieselben Mechanismen (…) Schon ganz kleine Mädchen lernen über (…) Lillifee: Schlank musst du sein, sonst kannst du nicht fliegen“.


Gute Überleitung: In der Washington Post schreibt eine Mutter darüber wie sie gescheitert ist, ihren Kindern Body Positivity vorzuleben. „To raise body-positive kids, I had to love my own body, and it was too much to ask of myself.” Sie erklärt darin auch ihren Ansatz, wie sie es mittlerweile angeht, ihren Kindern beizubringen, ihren Körper zu lieben.


Erik Cavanaugh zeigt, dass beim Ballett nur das Gefühl wichtig ist und nicht das Gewicht. „Regelmäßig lädt er Videos von sich auf Instagram, Facebook und YouTube hoch, um zu zeigen, wie leidenschaftlich, emotional und dynamisch seine Bewegungen sind. Damit inspiriert er vor allem Menschen, die Angst davor haben, mit dem Tanzen zu beginnen“.


Auch Jaqueline Adan inspiriert. Sie hat 160 Kilo abgenommen und dokumentiert ihren Kampf die überschüssige Haut loszuwerden. „After losing 350 pounds, getting liposuction and undergoing several skin removal surgeries, Adan shares what it’s like to carry excess skin on her legs. Instead of keeping them concealed, she decided to bravely and vulnerably reveal them to the world in a moving Instagram video.”


Apropos Instagram: Ein Account, der sich mit Body Positivity und Feminismus auseinandersetzt – in Form von Zeichnungen. Planet Prudence.

September

24. – 30.9.

Auch bei Unternehmen ist die Body-Positivity-Bewegung angekommen: Aus Weight Watchers wird „Wellness that works“. Der Fokus soll fortan auf einem gesunden Lebensstil statt dem angezeigten Gewicht auf der Waage liegen. „We will always be the global leader in weight loss, but now WW welcomes anyone who wants to build healthy habits – whether that means eating better, moving more, developing a positive mindset, focusing on weight … or all above”.

17. – 23.9.

Die Australierin Lyndi Cohen wagt ein Experiment und lässt sich von Fremden retuschieren. Dafür postet sie Bilder von sich im Bikini und Badeanzug und fordert auf, diese Bilder „hübscher“ zu machen. Der Aufforderung kamen viele nach und erleichterten eine gesunde 38 um 10 bis 20kg. Erschreckend, welches Schönheitsideal offenbar vorherrscht.


Good American, das Modeunternehmen von Khloé Kardashian, erfindet Zwischengröße für ihre Jeans. Clever, denn eine Analyse der Retoure hat gezeigt, dass insbesondere die Größen 14 und 16 zurückgesandt werden (50%). „A lot of women tend to fall between 14 and 16, and thanks to an industry-wide discrepancy in sizing patterns, these women are stuck in limbo, unable to find a size that fits, the brand explains.”


Plus-Size-Bloggerin Kellie Brown hat eine Mission. Sie möchte nicht nur mehr Diversity auf den Laufstegen dieser Welt sehen, sondern auch, dass auch kurvigen Besucher*innen der Fashion Weeks weltweit mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. „I’m starting a new hashtag #fatatfashionweek. We are here, we work in this industry, we get it, we are leaders and consumers”.


Auch der Instagram Account @fatgirlshiking hat eine Mission: Body Liberation in der Outdoor Community, weshalb sie mit dem Slogan „Wege, nicht Waage“ werben.


Elite Daily hat einen Artikel mit dem Titel „37 Plus Size Influencer, denen man für die ultimative Herbstinspiration folgen sollte“ veröffentlicht. Die gezeigten 35 Frauen (+ zwei Männer) kommen zwar alle aus dem englischsprachigen Raum, aber vielleicht ist die ein oder andere dabei, die du noch nicht kennst!

10. – 16.9.

Das Projekt Underneath we are women von der australischen Fotografin Amy D. Herrmann macht sich für Body Positivity stark und zeigt Körper so, wie sie sind: divers und jeder auf seine eigene Weise besonders. „Vielleicht kann ich dabei helfen, dass Menschen verstehen, dass Unterschiedlichkeit nicht falsch sein muss, sondern dass Unterschiedlichkeit auch Stärke bedeuten kann.“


Der Onlineshop Revolve nimmt ein Sweatshirt von der eigenen Website, das den Slogan „Being fat is not beautiful it’s an excuse“ führt. Das Shirt stammt aus einer Kollektion der Fashion Brand LPA, welche darauf ausgelegt war, auf Cyberbullying aufmerksam zu machen. „The styles featured real negative comments left on the Instagram posts of various well-known figures, many of which referenced body shaming“. In der Kampagne und mit dem entsprechenden Model, machte das Shirt vielleicht noch Sinn. Aber mit einem anderen, dünneren Model konnte die Nachricht nicht verstanden werden. Im Gegenteil, sie wurde kritisiert – Fat Shaming.


Mobbing findet nicht nur im Netz statt. Die 11-jährige Brooke fand in ihrem Schulranzen eine fiese Nachricht, die sie u. a. als dick und hässlich bezeichnete und fragte sich zu recht: „How can people be so cruel to people who haven’t even done anything?“ Der Verfasser wünschte ihr sogar den Tod. Und dennoch reagierte Brooke mit Güte: „I kind of am grateful that they gave it to me because then I can do the right thing with the note and then I can make sure other kids don’t get this note”. Starkes Mädchen!

1. – 9.9.

Wundercurves, die Online-Shopping-Plattform für kurvige Frauen, hat vor einiger Zeit 2.000 Frauen über das persönliche Wohlbefinden, die Ernährung und Sport, Vorurteile, das Selbstbewusstsein und das Angebot von passender und trendiger Kleidung in ihrem Größensegment gefragt und die wichtigsten Erkenntnisse in einer Infografik zusammengestellt.


Das Buch „Learning to love your body“ soll Mädchen dabei helfen ihren eigenen Körper positiv wahrzunehmen. „Many media outlets are contributing to a distorted perception of beauty and health. I am sure that many of these are not meaning anything wrong by it, but photoshopping models in a way that is just not real can lead young people to think that they should look like these front cover people or like their favorite Instagram icon, who might have edited their photos before posting them. It can make them feel bad about their own body if they don’t look alike, even if they are healthy and just fine (…)”. Aktuell läuft eine Kickstarter-Kampagne.

August 2018

20. – 26.8.

Das Jeans-Label 7 for all mankind hat ein neues Kapitel seiner Kampagne #Wearemankind heraus gebracht. Das „Besondere“: Diesmal ist auch das Plus-Size-Model Paloma Elsesser dabei.


Apropos Kleidung für kurvige Frauen. Die Debatte reißt nicht ab: Führt das Angebot von Plus-Size-Mode das wir Frauen immer dicker werden? „(…) while ‚normalising‘ larger bodies may help reduce stigma, I believe it can potentially undermine the recognition of being overweight or obese.”


Louise Green, Plus-Size-Athletin und Trainerin, möchte kurvige Frauen dazu animieren mehr Sport zu treiben. Nicht zwangsläufig um Abzunehmen. „(…) exercise is great for your health and makes you feel like a badass.“ Deshalb hat sie auch ihr Buch „Big Fit Girl“ geschrieben.

13. – 19.8.

Plus-Size-Label Sheego kooperiert mit Zalando und vertreibt dort Teile seiner Sortimente, um neue digitale Absatzkanäle zu erschließen. „Die Kooperation mit Zalando ist ein wichtiger Schritt im Rollout unserer neuen Vertriebsstrategie. Wir sehen darin großes Potenzial, um weitere Zielgruppen anzusprechen und dadurch sowohl die Bekanntheit und den Umsatz als auch Marktanteile von Sheego auszubauen.“


Julia Hackober appelliert in der Welt an Frauen: „Hört auf, ständig über Euer Gewicht zu reden!“ Sie schreibt: „Wir Frauen beschäftigen uns noch immer viel zu intensiv mit unseren Figuren – und vor allem mit Zahlen auf der Waage.“ Das muss aufhören.


Es gibt ein neues Instagram Movement: Das Hashtag #SaggyBoobsMatter soll Frauen bestärken, ihre Körper zu lieben. Dafür setzt sich Chidera Eggerue ein.


Carola Niemann ist die Gründerin des Modemagazins „The Curvy Magazine“. Sie wurde von fem.com interviewt. Sie sagt: „Mit dem Magazin wollte ich den Leuten zeigen, wo sie einlaufen können und das Ganze fotografieren, damit ein Umdenken stattfindet. Es war mir schon immer ein Anliegen, Frauen schön zu zeigen.“


Menstruation ist nach wie vor ein Tabuthema. Hier findet Ihr vier „period-positive“ Instagram Accounts, die mit diesem Tabu brechen wollen.


Lena Dunham zeigt sich nackt auf Instagram, um auf das Thema Hysterektomie aufmerksam zu machen. Vor neun Monaten wurde auch Dunham die Gebärmutter entfernt.

Chromat, die Marke die dafür bekannt ist, diverse Models zu casten und Frauenkörper in allen Formen und Größen zu zeigen, feiert auch in ihrer aktuellen Bademodenkampagne Cellulite und Body Positivity. Und stellt dabei gleich mal ein paar „Pool-Regeln“ auf. Die Bilder gibt es hier zu sehen.

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Aber muss man seinen Körper wirklich immer abfeiern? „Die Idee hinter Body Positivity setzt voraus, dass wir unseren Körper lieben. Das ist ein ziemlich hohes Ziel. Ein neutrales Verhältnis reicht doch schon.“ Oder? Eine Frage für Eure Community. Den Kommentar zur Body Neutrality dazu gibt es auf ze.tt. Auch im The Guardian wurde sich des Themas angenommen.

Letzten Monat hat H&M verkündet, dass sie ihre Größen ändern werden – zumindest in Großbritannien. Das ist wohl auch nötig, denn jetzt hat die Kundin Lottie L’Amour, die die Größe 50 (UK 24) trägt, herausgefunden, dass Ihr nicht mal die 56/58 passt. Ihrer Freundin mit Kleidergröße 42 hingegen schon. „These items are a size 28. I couldn’t get them on a size 24 – but my size 16 girlfriend could … that’s how bad the sizing is.“

6.-12.8.


Die Vorsitzende der Grünen Jugend Ricarda Lang hat kürzlich einen Facebook-Beitrag veröffentlicht mit dem sie dem Bodyshaming ein Ende setzen will – #stopfatshaming. „Ich will nicht, dass immer weitere Generationen an jungen Mädchen mit Scham vor ihrem Körper aufwachsen und lernen, sich selbst zu hassen. Deshalb habe ich eine große Bitte an alle Eltern, Tanten, Großväter, Erzieher*innen, Lehrer*innen …“ Lest hier das ganze Interview.


Kürzlich – mit dem Start der 3. Staffel von Curvy Supermodel – ist eine Petition für kurvige Emojis gestartet: #CurvyMoji.

30.7. – 5.8.

Dove führt Gütesiegel „Keine digitale Veränderung“ ein, welches für mehr Realitätsnähe in der Werbung bürgen und zeigen soll, dass die abgebildete Frau nicht mit Photoshop verfälscht wurde. „Auf diese Weise wollen wir den allgemein vorherrschenden Schönheitsdruck mindern.“


Florian Treiß von Location Insider spricht in seinem Podcast mit Stephan Schleuss, einem der Co-Founder von Wundercurves, über das Leipziger Startup und die Besonderheiten des Marktes für kurvige Frauen.


Die Cosmopolitan hat eine 3-monatige-Kampagne gestartet: #SupportHER. Das Ziel der Aktion ist es, Frauen zu fördern, die sich für wichtige Themen einsetzen (Job und Karriere, Partnerschaft, Well-Being, Body Positivity). Vom 3. bis 7. September wird es noch eine digitale Event-Woche geben.


Designer Jason Wu wird eine Plus-Size-Kollektion für Eloquii designen. Die Kollektion „looks like it will fall in line with the designer’s affinity for classic and ultra-feminine silhouettes, an often overlooked category in the body-con dominated plus-size realm.“

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Das Start-up Zozotown, dem japanischen Pendant zu Zalando, wird im August in 72 Ländern seinen Onlineshop Zozo launchen. Das Besondere: Kleidergrößen sollen komplett abgeschafft werden. „Das soll mit dem Zozo-Suit funktionieren, den sich Kunden nach Hause bestellen. Der schwarze Stretch-Anzug ist hauteng und mit weißen Kreisen bedruckt, anhand derer die dazugehörige App den Körper vermisst.“

 

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Navabi dreht den Geldhahn auf. Das Unternehmen stellt Start-ups, Designern und Kreativen einen Talentfond zur Verfügung, wenn sie mit ihren Projekten und Ideen die Probleme in der Plus-Size-Branche angehen.


Netflix trifft nicht mit all seinen Serien ins Schwarze – mit einer neuen Serie lösten sie sogar einen Shitstorm aus. Die Rede ist von „Insatiable“, in der es um die übergewichtige Patty geht, die von Mitschüler*innen gemobbt und „Fatty Patty“ genannt wird. Was sich ändert, nachdem sie von einem Obdachlosen ins Gesicht geschlagen wird, den Sommer über nicht mehr essen kann, dadurch abnimmt und erschlankt in die Schule zurück kehrt. Es wurde sogar eine Petition auf change.org ins Leben gerufen, der sich bereits 175.000 Menschen angeschlossen haben.

Juli 2018

23. – 29.07.

Von Cinderella über Rapunzel, sie zeichnet sie alle – und zwar in Plus Size. Warum? „If you see a plus size person in film or television, they’re either a mean character, a funny character, or are desperately wishing not be plus size anymore. I feel like this sends the wrong message (…).That’s why I think my work is so important, because it makes people feel happy and confident (…)“ Mehr.


Beth Dito geht unter die Designer und entwirft zwei Plus-Size-Modelinien. Sie möchte den „Leuten einfach eine größere Auswahl anbieten wollen. Denn in der Plus-Size-Branche gibt es immer noch eine große Lücke. So bekommst Du entweder nur einfache Produkte von der Stange oder wirklich super teure Klamotten“.


Dominique von The Curvy Fashionista hat in einem Blogbeitrag ihren liebsten englischsprachigen Podcasts von und für Plus-Size-Frauen zusammengetragen. Vielleicht eine Inspiration für Euch doch noch irgendwann einen Podcast zu starten.


Im aktuellen Missy Magazin gibt es einen Artikel von Magda Albrecht: „Doppelkinn statt Doppelmoral.“ Darin ärgert sie sich über die gesellschaftskonforme Ausrichtung so mancher Body-Positivity-Debatte.


Eine Plus-Size-Frau berichtet darüber, wie sie zum ersten Mal in diesem Sommer einen Bikini trug – und nichts passierte. „The families spending the day at Hunter’s Point did not flee in terror for fear of catching whatever horrible health problems bikinis cause. (…) I’m not stupid; I know why people didn’t want to see me in a bikini. (…) The reason these people do not want to see a fat body in a bikini is because traditionally, that garment is something a woman earns by proving herself attractive enough to exist. If fat women begin wearing them without shame or fear, what’s next?“


Ein Follower bezeichnete Ashley Graham in einem ihrer letzten Instagram-Postings als schwanger. Ihre Antwort: „That’s just called fat.“

16. – 22.7.

Letzte Woche haben wir von einer Studie berichtet die anprangert, dass die Body-Positivity-Bewegung dazu führt, dass es immer mehr dicke Menschen gibt. Jessica Alleva setzt sich kritisch mit der Studie auseinander. „Such misleading writing is careless and unacceptable in a scientific journal, and raises serious concerns about its peer review process.”


Die 16-Jährige Chloe wurde seit ihrem 7. Lebensjahr gemobbt, deshalb wollte sie auch nicht zu ihrem Abschlussball gehen. Das hat ihr Onkel mitbekommen und den Verein „North East Bikers against Bullies“ gegründet. So organisierte er eine 126 Motorräder starke Eskorte für Chloes Anfahrt zum Ball. Mehr bei bento.


Hollywood hat seine erste Plus-Size-Superheldin: Faith. „Sie ist ein absoluter Sci-Fi- und Comic-Nerd, liebt die Kultserie ‚Doctor Who‘ und kann unter anderem fliegen. Während sie diese und weitere Fähigkeiten für den Kampf für das Gute einsetzt, arbeitet sie tagsüber unter dem Decknamen ‚Summer Smith‘ als Journalistin“.

9. – 15.7.

Der wohl schrägste Trend des Sommers: Upside-Down-Bikinis. Die Bänder des Bikinis werden nicht im Genick getragen, sondern vor der Brust gebunden. „Der Bikini-Stoff lässt in der Mitte ein Dreieck frei und verdeckt gerade noch die Brustwarzen.“


Arte begleitet in der Reportage „Dick und Schön! Frauen im Kampf gegen den Schlankheitswahn“ eine Frau, die ihre Kilos zu akzeptieren lernt. #BodyPositivity – Denn „immer mehr Frauen sind unglücklich mit ihrem Körper – in Deutschland laut einer aktuellen Studie 91 Prozent!“


rbb Abendschau zeigt einige unserer Soulmates in einem Bericht zur Fashion Week mit dem Tenor „Plus-Size-Frauen werden größtenteils immer noch von der Modebranche ignoriert. (…) Sechs Frauen arbeiten daran, das zu ändern.“


Auch andere Frauen feiern ihren Körper und zwar in der Bademoden-Challenge der Bauchfrauen. „Auf Instagram ruft das Stuttgarter Label dazu auf, dass Frauen (und Männer) ihren Beach-Body feiern und die Selbstzweifel im Bikini wegtanzen sollen.“


Lena Dunham setzt mit einem Vorher-Nachher-Bild auf Instagram ein klares Body-Statement. Auf dem linken Vorher-Bild wiegt sie 62 Kilo, auf dem rechten Nachher-Bild hingegen 73 Kilo. Mit den „11 Kilo mehr scheint es ihr deutlich besser zu gehen“ wie sie selbst in ihrem Post bestätigt: „Heute (…) fühle ich mich glücklich und frei.“


Psychologie-Professorin Renee Engeln hingegen hat herausgefunden, dass das Schreiben über den eigenen Körper das Selbstbewusstsein stärkt. „She asks female university students to write various letters, including a letter to self compassion, a letter of gratitude to their body for all it does, (…) and found that the participants reported greater body satisfaction after completing the tasks.“


Ein Account der für mehr Body Positivity auf Instagram sorgt: I_weigh. Auf zeitjung heißt es dazu: „Jameela Jamil hat die Oberflächlichkeit satt. (…) Sie postet all die Fotos, die ihr andere Menschen schicken. Auf diesen Fotos sind sie selbst und ganz viele Worte zu sehen, die ihre Eigenschaften, Leidenschaften und Ziele beschreiben. Denn das ist, was Menschen ausmacht. Das ist, was Menschen ‚wiegen‘.“ Gewicht ist nur eine Zahl. Auslöser war ein Bild, dass die Kardashians zeigt und auf dem das Gewicht jeder abgebildeten Person zu lesen war.


Werbung für Damenrasierer kennt man eigentlich nur mit Frauen, die aalglatte Haut haben. „In Spots diverser Anbieter gleiten die Rasierer über glatte Haut, auf der weit und breit kein Hauch von Körperbehaarung zu sehen ist.“ Damit ist jetzt Schluss! Die US-amerikanische Rasierermarke Billie veröffentlichte einen Werbespot, in dem Frauen mit echter Körperbehaarung zu sehen sind. „Sie haben Härchen an den Beinen, auf dem Bauch, unter den Armen, auf den Zehen – ganz normal, ganz natürlich.“ #ProjektBodyHair – hier gibt’s mehr.

 

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Plus-Size-Model Anna O’Brien hat sich in einem Bikini auf den Times Square gestellt und wollte die Reaktionen der Passanten testen. Sie hat mit dummen Kommentaren gerechnet, die auch kamen, aber anders als erwartet. „Ich wurde von einigen Männern, die mich beobachtet haben, extrem sexualisiert.“ Um seine Kommentare zu rechtfertigen sagte ein Mann: „Plus-Size-Frauen wissen nicht, dass sie f*ckbar sind“. Als ob das relevant wäre. Anna: „Der Wert einer Frau ist nicht davon abhängig, dass jemand Sex mit ihnen haben möchte. Wir existieren nicht, um jemand anderen zu erfreuen … wir existieren, um die Welt zu verändern.“

2.7. – 8.7.

Jessica Alleva setzt sich kritisch mit der Studie auseinander. „Such misleading writing is careless and unacceptable in a scientific journal, and raises serious concerns about its peer review process.”

Superpower! Es wurde aber auch Zeit: Hollywood hat seine erste Plus-Size-Superheldin. Mit der Filmadaption des Comics Faith dürfen wir uns auf eine weibliche Hauptfigur mit Rundungen freuen. Faith ist Journalistin, kann fliegen und setzt sich für das Gute ein, um Menschen zu helfen. Wer die Rolle der Superheldin besetzen wird, ist noch nicht bekannt – wir sind auf jeden Fall sehr gespannt und sagen ‚Weiter so, Hollywood‘!

Rocker-Power! Seit ihrem 7. Lebensjahr wurde die Britin Chloe auf Grund ihres Gewichts gemobbt und wollte darum nicht zu ihrem Abschlussball gehen. Als ihr Onkel davon erfuhr, gründete er spontan den Verein „North East Bikers Against Bullies“ für die heute 16-Jährige.Das Ergebnis: Eine Eskorte aus 126 Motorrädern brachte das junge Mädchen zu ihrem Ball. Eine tolle Aktion, die das Selbstbewusstsein von Chloe gestärkt hat und zeigt, dass jeder etwas gegen Mobbing unternehmen kann. Hier geht’s zum ganzen Artikel.  

Wir sammeln die Perlen aus dem Netz für dich. Jeden Montag erwarten dich hier Neuigkeiten rund um Plus-Size-Events ✓ Promis und Sternchen ✓ Plus-Size-Aktionen ✓ Kampagnen für Große Größen ✓

Juni 2018

25.6. – 1.7.

Lesetipp: Mit „Fuck Beauty“ hat Nunu Kaller ein nicht nur sehr kluges, sondern auch spannendes Buch darüber geschrieben, wie sie es geschafft hat, sich selbst lieben zu lernen. Und zwar mit allen guten und vielleicht nicht ganz so guten Eigenschaften. Tolle Sommerlektüre!

Buchvorstellung die Zweite: bereits Anfang des Jahres erschienen, aber auch perfekt für Lesestunden am Beach: Fa(t)shionistaRund und glücklich durchs Leben. Magda Albrecht spricht hier über veraltete Schönheitsideale, Vorurteile, die sich hartnäckig halten und wie wir alle lernen können, besser damit umzugehen.

 

18. – 24.6.

Es gibt (mal wieder) einen neuen Instagram-Trend – der sich aber gewaltig von seinen Vorgängern unterscheidet: Thighbrow. „Statt für magere Modelmaße steht sie für Body-Positivity.“ „Hinter dem Thighbrow verbirgt sich eine Falte zwischen Oberschenkel und Hüfte, die insbesondere dann zum Vorschein kommen kann,“ wenn die Beine angewinkelt werden. Ausgelöst haben diesen Trend Tyra Banks und Ashley Graham.


Die 20-jährige Lauren Nicole berichtet in der Cosmopolitan, wie das Plus-Size-Modeln ihr geholfen hat, ihren eigenen Körper zu akzeptieren und zu lieben. „It’s so strange because prior to modelling I was very insecure about my body. I suffered from body dysmorphia and I didn’t treat my body the way that I should have.“


Auf Fashion United findet sich ein Interview, in dem es um die Fortschritte, Hürden und Erfolge in der Entwicklung der Plus-Size-Mode gibt. Darin wird auch die Frage gestellt: „Gibt es eine Kategorie, in der der Plus-Size-Kunde am meisten kauft?“ Die Antwort: „Ja, Arbeitskleidung.“

11.-17.6.

Dürfen wir vorstellen, die neue Serie „Dietland“, in der die Hauptfigur, Plum Kettle, eine Plus-Size-Frau, zeigt, wie es ist, in einer Gesellschaft zu leben, die ihr ständig sagt, dass sie wegen ihres Aussehens nicht dazugehöre. „Dietland ist für uns alle, die wir Plus-Ladies in Hollywood sind, ein Game Changer. Man zeigt uns, wie wir sind: groß, schön und fabelhaft.“


Plus-Size-Model Georgina Horne behauptet, von Instagram „geshadow banned¡ worden zu sein. Heißt, ihre Bilder werden Usern, die ihr nicht folgen, vom sozialen Netzwerk vorenthalten. „I can tell because my posts never make ‚top posts‘ on hashtags with few posts, and my likes have vastly depleted. If I were a slim woman posting similar content then this wouldn’t happen. Fat bodies are being muted, and I’m not ok with that“, sagt Georgina.


Grace Victory zeigt mutig, was sie hat. „Nackt und nur mit einem Handtuch bekleidet postet die Instagrammerin ein Bild von sich auf der Plattform, um das ‚Body Shaming‘ ein für alle Mal zu beenden.“ Hier findet Ihr die schönen Bilder!


Dove hat eine neue Kampagne am Start. Die Models, um die Body Lotion zu vermarkten, wurden nicht wie üblich über Lookbooks oder ein Casting ausgesucht, sondern wegen ihrer Geschichten. „Wie es in einem Making-of-Video zur Kampagne heißt, wollt das Label beim Casting weder den Namen der Frauen wissen noch Fotos “ Plus-Size-Model Kate Upton wurde vom Magazin „Maxim“ zur heißesten Frau der Welt gekürt. Mehr hier.


Das Thema Fitness, Sportlichkeit und kurvige Frauen war ja schon des Öfteren ein Thema bei uns. Supermodel Candice Huffine denkt, dass hier als nächstes angesetzt werden muss, um Inklusivität zu erreichen. „Women of all sizes are living strong, actives lives – but you wouldn’t know that from the images we see in the fitness industry. (…) Not only is there a lack of reprensentation of diverse body shapes and sizes within the fitness world, but most activewear apparel lines don’t include plus size clothing.“


Felicity Hayward, ein britisches Model, machte während eines Urlaubs in Griechenland mit Freunden sexy Bikini-Fotos – und wurde dafür ausgelacht. „Two ‚toned gym bod‘ beachgoers, who where ‚making fun, laughing and taking photos“. Ihre Reaktion: „Just because you have a toned gym bod doesn’t mean you are worthy of more respect.“

1. – 10.6

Das ganze Netz feiert (wieder einmal) den Onlineshop ASOS, weil deren Produktinszenierung neuerdings nicht nur mit kurvigen Models daher kommt, sondern deren Fotos unretouchiert lässt. „ASOS scheint verstanden zu haben, dass sich Frauen auf der ganzen Welt nach Mode für alle Körpertypen sehnen und es satt haben, sich von retouchierten Werbeplakaten täuschen zu lassen“, schreibt die Münchner Abendzeitung.


Mit Essen spielt man nicht. Weshalb man aus dieser Sicht das Projekt von Plus-Size-Model Benjaphorn „Sine“ Chetsadakan nicht gut finden kann … Die Thailänderin stylt Looks von Prominenten nach – mit Essbarem. „No food is off limits (…). Tons of instant coffee packets, bags of chips, vegetables, noodles, freuits and so much more habe all made their made into Sine’s wardrobe“, heißt es auf Bustle. „But don’t worry (…) The model says ‚I eat it‘, once the photos of her designs and the posting on IG is all said and done.“


Ein Thema, dass kurvige Frauen offenbar bewegt: Umstandsmode in großen Größen. „Why are plus-size maternity clothes so hard to find?“, fragt sich Rebecca Reid in Metro UK. „This is a problem because maternity clothes are shaped differently from normal ones, and also because maternity clothes are designed to be worn post partum. They have easier access for breast feeding.“

Mai 2018

28. – 31.5.

„Schnelle Modetrends für Frauen sollten keinen Größenbeschränkungen unterliegen“, heißt es bei Fashion United, die darüber berichten, dass das belgische Plus-Size-Label Paprika innerhalb der nächsten zwei Jahre 20 Geschäfte in Deutschland eröffnen will.


Das ewige Vorurteil: Kann man als Plus-Size-Frau überhaupt fit sein? Und ob. Diese Pole-Dance-Lehrerin macht es vor.


Im Podcast „Good sex, bad sex“ wird diese Woche über „Dicken-Sex“ und die Stigmatisierung, beim Sex als Übergewichtige*r oben zu sein, gesprochen. Gesprächsgast ist Athena Mae – die unter anderem BDSM-Kurse für Kurvige gibt.

21.-27.5.

Très Click berichtet von der neuen Nude-Unterwäsche-Linie von TomboyX, die nicht nur in fünf verschiedenen Nuancen daher kommt, sondern darüber hinaus auch noch in unterschiedlichen Größen. Außerdem ist sie Gender-neutral. #MoreToMe

 

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Die Sports Illustrated feiert einen heißen „neuen“ Trend: den Hip Cleavage – und wird dafür auf Twitter gegrillt. Preen fragt sich zu recht: „Should something so natural, but sometimes unaccepted by society, be considered a trend like it’s an oddity in fashion and beauty?“ Nein.


Hochzeitsmonat Mai. Passend dazu ist ein Artikel des Plus-Size-Models Caralyn Mirand erschienen, der das Thema Body Positivity in Bezug auf Hochzeiten aufgreift. Sie schreibt: „What’s most upsetting to me is that, after getting engaged, my initial thought was, ‚I need to lose weight before my wedding‘. And I’m sure that’s something many brides-to-be can relate to”. Und weiter: „The ideology of needing to lose weight for a wedding has been places on us by society, but no one should have to live by these standards”. Stimmt.

14.-20.5.

Auch wenn Beth Dito mal eine Saison seine Muse war, hätte man von Karl Lagerfeld wohl nie erwartet, dass er mal Plus-Size-Mode macht. Ist aber so. Gemeinsam mit Stitch Fix. „The new collection will feature jackets, dresses, skirts, blouses, tees and more. Prices are affordable, ranging from $39 – $148.”

7.-13.5.

Vor einer Woche haben die About You Awards stattgefunden, sie sind nicht bei jedermann gut angenommen. Masha Sedgwick beispielsweise hat sich auf ihrem Instagram-Kanal sehr kritisch geäußert. Und auch zwei Euch bekannte Bloggerinnen, nämlich Tanja von Kurvenrausch und Jules von Schönwild, haben Kritik geäußert und die Aktion #WhatAboutUs gestartet. „Weniger als eine Hand voll Plus-Size-Blogger wurden zu diesem Event eingeladen – nominiert wurde keiner … Wie kann so etwas in 2018 sein? Alle sprechen davon, wie wichtig Diversity ist – gelebt und honoriert wird es aber nur selten“.

„Genau drei Jahre ist es her, dass Protein World, eine Marke für Fitnessprodukte und Nahrungsergänzungsmittel, mit einem U-Bahn-Werbemotiv und der Frage ‚Are you beach body ready?‘ weltweite Proteste auslöste. Pünktlich zum Start der Sommersaison bringt (…) Navabi jetzt seine ganz eigene Version der Anzeige an den Start – und setzt so ein starkes Statement gegen konventionelle Schönheitsideale“, heißt es bei Horizont.


Plus-Size-Model Lori hat sich in Barbie verwandelt, um Mattel eine Lektion zu erteilen. „They say hey girl… sure, you can be curvy but as long as you meet our standards of what we think plus size women should look like. You should have a big butt, big boobs with a small waist to match”, sagt sie Revelist.


Mit dem „Curvy Magazine“ startet das erste Magazin für kurvige Frauen – auf dem Titel Angelina Kirsch. Susanne Acksteller hat auch einen Artikel für das Heft geschrieben; das übrigens nicht bei allen positiv aufgenommen wird. Die Süddeutsche titelt: „Am Ende doch nur ein Euphemismus für ‚übergewichtig‘“.


Fundstück der Woche: Das Instagram-Projekt „I am like other girls“ von den New Yorker Kunststudentinnen Tara Anand und Ellie Lee. Es ruft mit starken Bildern zum Nachdenken über Klischees auf. „Wir möchten den Leuten zeigen, dass „zu sein wie andere Mädchen“ nichts ist, wofür man sich schämen sollte. Man kann ein Geschlecht nicht verallgemeinern. (…) Du bist wie andere Mädchen und du solltest stolz drauf sein“.

1.-6.5.

Erica Lauren, ein kurviges Model, gilt als die Doppelgängerin von Meghan Markle. Nicht zuletzt deshalb wurde sie von der Marke Simply Be für eine Brautmoden-Kampagne gebucht: „The resemblance was obvious at first, so that was a factor in casting her for the shoot, however the main reason ist hat she is a real curvy girl and a fantastic model“.


Plus-Size-Model Ashley Graham wirbt für Rag & Bone, ein Modelabel das gar keine Übergroßen führt. Das führt zu Missstimmung unter ihren Followern, die auch nicht abebbt, als Rag & Bone bekannt gibt, das sie „im Laufe dieses Jahres eine Auswahl unserer Bestseller in Großen Größen einführen“.


Rihanna macht in Unterwäsche – auch in Großen Größen. Auf Moneyish heißt es: „The singer and entrepreneur announced she’s launching a lingerie line calles ‚Savage x Fenty‘, embracing inclusivity by offering women sizes from extra-small to 3X.“


Amy Schumer spielt im neuen Kinofilm „I feel pretty“ eine junge Frau, die von Selbstzweifeln geplagt wird. Durch Zufall wird sie plötzlich zur schlanken Sexbombe. Was sie nicht weiß: Nur sie sieht sich plötzlich superschlank – für andere ist die Veränderung nicht sichtbar. Die Jolie merkt an: „Was eigentlich als Signal gelten soll, dass ausschließlich unser Selbstbewusstsein uns davon abhält unsere Ziele zu erreichen, könnte von einigen dennoch falsch verstanden werden. (…) Da könnte man sich schon auch fragen, was eigentlich so komisch daran sein soll, dass eine junge, nicht ganz gertenschlanke Frau wie Amy Schumer sich plötzlich ‚wunderschön‘ und ‚sexy‘ fühlen?“


Carmen Rene, eine Body-Positivity-Aktivistin, stellt Parfum-Werbung von Kim Kardashian nach und schreibt dazu: „Stop striving to be perfect because guess what, you are there!“

April 2018

9.-22.4.

„Du musst nicht dünn oder reich sein, um dich wie ein Prinz oder eine Prinzessin zu fühlen und so auszusehen“, heißt es bei Yahoo Lifestyle. Das beweisen auch die beiden britischen Plus-Size-Influencer Katie Sturino und Ryan Dziadul, die Outfits von Meghan Markle und Prinz Harry nachstylen.


„Aus einem frustrierenden Shopping-Erlebnis heraus entstand für Christiane Seitz und Tiffany La die Idee für ihr eigenes Start-up: Sie gründeten gemeinsam das Modeportal Wundercurves“. Cosmopolitan berichtet – und hat die Gründerinnen im Interview.


Wie reagiert Plus-Size-Frau Anna O’Brien, wenn sie bei einem Shooting aufgefordert wird sich zu verhüllen? So.

1.-8.4.

Sarina Nowak, einst Teilnehmerin bei Germany’s Next Topmodel, hat in einem Interview mit Iconist über Kurven, Komplexe und ihr vor wenigen Tagen erschienenes Buch „Curvy“ gesprochen.


Auf Instagram müssen kurvige Frauen oft negative Kommentare einstecken. Dass es auch anders geht und frau dort sogar als Model entdeckt werden kann, zeigt die Geschichte von Bella Golden. Dank eines Kommentars wurde ihre jetzige Modelagentur auf sie aufmerksam.


Fünf Plus-Size-Frauen beantworten bei FrauTV Schubladen-Shit und kontern auf Vorurteile, die sie ungefragt um die Ohren gehauen bekommen, aber nicht mehr hören wollen, wie z. B. „Du bist einfach nur undiszipliniert“ oder „Abnehmen ist nur eine Frage des ‚Wollens‘“.


Plus-Size-Model Vivian Eyo-Ephraim wird gerade von der Social-Media-Gemeinde gefeiert. Wofür? Sie ist die erste kurvige Frau, die von einem Online-Modehändler im Bikini geshootet wurde und deren Bilder es in den Onlineshop geschafft haben. Eyo-Ephraim selbst sagt zu dem Hype: „I hope the industry sees this and males a more positive direction in terms of inclusiveness for plus and curvy models.“ Amen.


Noch bis kommenden Dienstag ist der Dokumentarfilm „Embrace – Du bist schön“ in der Arte Mediathek zu sehen. „Der Film inspiriert und verändert die Denkweise über uns und unsere Körper.“

Entdeckt: Der Instagram Account #loveyourselffirstproject. Ein Projekt, um gemeinsam für mehr Selbstliebe zu kämpfen.


Rebecca Alexander und Michele Amar sammeln aktuell Geld für ihre App „AllGo“, die sich speziell an Leute mit Plus Size richtet und ihnen zeigen soll, ob öffentliche Plätze, wie z. B. der Freizeitpark, auch für sie zugänglich ist. „AllGo reviews are straight from the source: plus-size people like us who’ve been there before and want to share our experiences. We’ll able to rate places like restaurants, theaters, airlines and gyms.“ Popsugar berichtet.

März 2018

26.-31.3.

Frauen mit Kurven sind in der Filmindustrie unterrepräsentiert. Deshalb ist dieser Revelist-Artikel, der 10 Plus-Size-Frauen im Film zeigt, die Stil haben, so wichtig.


Ein aktueller Trend, der an Plus-Size-Frauen vorbei geht: Bralettes. „Most mainstream Bralettes that you can buy in the high street only cater for cups sizes A-C (…)“, heißt es auf Elle courbee.

 

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Callie Thorpe, Plus-Size-Bloggerin und ehemalige Redakteurin bei Marie Claire, spricht in der Cosmopolitan über die Realität beim Kauf von Hochzeitskleidern für Plus-Size-Frauen. „Anything that is slightly marketed towards weddings doesn’t include plus-size bodies“.


Immer mehr Menschen scheinen den Bezug zu ihrem eigenen Körper zu verlieren. Bereitwillig überlassen sie die Einschätzung von Gesundheit, Fitness, Gewicht und Körperbild modernen Hightech-Geräten und den sozialen Medien. „Dank Instagram, Facebook & Co. beruht unser Selbstbild immer häufiger auf der Wahrnehmung anderer“. Die Süddeutsche Zeitung fragt zu recht, ob wir nicht allmählich den Verstand verlieren und appelliert: „Holt euch euren Körper zurück!“ „Die Diskrepanz zwischen dem Ich und dem medienvermittelten Schönheitsideal dominiert das eigene Körperbild“ – insbesondere bei Kindern. Und die werden unglücklich. Pcwelt.de schreibt: „Eine aktuelle Studie zeigt, dass vor allem Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren durch soziale Netzwerke unglücklich werden. (…) Da sie in den sozialen Medien nur mit Schönem und Positivem konfrontiert werden, empfinden sie ihr eigenes Leben zunehmend als langweilig oder schlecht“.

19.-25.3.

Mal was anderes zum Einstieg: Auch Plus-Size-Männer sind in der Modewelt unterrepräsentiert, weshalb sich nun einige Plus-Size-Männer für #WeAreBigAndTall zusammengetan haben, um eine Calvin-Klein-Kampagne in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. „We exist and we are constituted by many different things. Whether big, tall or simply fall outside of the worlds standards, we are all handsome and worthy“, heißt es auf Mic.com.


Bloggerin Bethany Rutter hat das „coffee table book“ PLUS+ herausgebracht, um tolle Plus-Size-Styles zu zelebrieren. Metro: „Sure, it’s a beautiful object, but it’s also useful – you can find style inspiration, interesting people to follow, new ideas of how to think about your style and your body“.


Plus-Size-Influencerin Callie Thorpe wird angefeindet, weil sie Werbung für Nike macht.

„Nike Women is working to improve body diversity by including plus size influencers in their brand partnership.”

Dass das notwendig ist, zeigen die Hasskommentare gegen die Influencerin. Ihre Reaktion ist bei Yahoo nachzulesen.


Dieser Artikel über Curvy Bloggerin Jenna Kutcher, erinnerte uns an Theodoras Beitrag Ich bin kräftiger als mein Mann – na und?. Sie wurde angegangen, weil ihr Mann einen 6-Pack hat. Mehr bei peolpe.com.

12. – 19.3.

Weil Marie Southard Ospina keine Plus-Size-Frauen in einer Beauty-Kampagne entdeckte, gestaltete sie selbst eine – MIT Plus-Size-Models. „It’d be incredible to see fat faces in creative makeup outside of self-publishing platforms, not just for inspiration, but for normalization.“ Die Bilder hier.


Das Frankfurter Plus-Size-Label Happy Size arbeitet zum 20. Jubiläum mit Designer Michael Michalsky zusammen. Im April wird die Kollektion „7 Days“ by Michalsky Berlin for Happy Size über den Onlineshop verkauft. „Erhältlich für Damen in den Größen 42-58 und für Herren in den Größen 52-74“, heißt es auf Fashionnetwork.com.

5. – 11.3.

Krass! Plus-Size-Frau Ruthie Fonseca wird auf Tinder ge-„fat shamed“. Sie wird wenige Minuten vor ihrem Date mit den folgenden Worten abserviert: „The real reason is cuz u fat as fuck and no one wants to be seen with u in public“. Den ganzen Chatverlauf könnt Ihr bei Revelist nachlesen.


Reese Witherspoon „is partnering with plus-size female fahion brand Eloquii“ und bringt eine Sonderkollektion für Plus-Size-Frauen heraus. Moneyish hat alle Infos.

 

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Schon gesehen, dass Beth Dito Werbung für Zalando macht? „Zum Frühjahr/Sommer 2018 präsentiert der Onlineshop Zalando die neue Kampagne ‚me.unlimited‘. (…) Ziel der Kampagne: Vielfältigkeit präsentieren und den eigenen und einzigartigen Stil jeder Frau ohne Grenzen “. Mehr bei The Curvy Magazine.

26.2. – 4.3.


Das Aachener Plus-Size-Unternehmen Navabi erhält vom nordischen Investor Verdane Capital eine achtstellige Investmentsumme. Mehr Informationen auf Gründerszene.


Leider macht sich schon wieder ein ungesunder Trend in den sozialen Medien breit: die Cinderella-Diät. „Das Prinzip hinter der Diät ist, ein gewisses Gewicht zu erreichen, das Prinzessinnen-like ist.“ Das Ok-Magazin berichtet.

Februar 2018

12.-16.2.

In New York hat eine Ausstellung eröffnet, die sich ausschließlich Plus-Size-Models widmet.

„I want people to stop thinking about plus size girls only in terms of their size and show their individual character and wishes. Each artwork is full of symbols which relate to the model in it.”
Initiatorin Karizza

Mehr beim Irish Examiner.


In einem Interview mit dem Independent verrät Tess Holiday, dass Leute ihr ins Gesicht lachen, wenn sie sagt, sie sei Model. Es Sie stellt sich die Frage, warum Plus-Size-Models noch immer nicht ernst genommen werden.

5.-9.2.

Ashley Graham konnte für ihre neue Bikini-Linie ein ganz besonderes Model gewinnen: ihre Mama. „Ein Blick auf die Instagram-Bilder zeigt, wem Ashley Graham ihre tollen Kurven zu verdanken hat. Das Mutter-Tochter-Gespann war für ein Fotoshooting gemeinsam in Marokko “, so heute.at.


Plus-Size-Model to watch: Joann Van Den Herik. Die 19-Jährige ist die Cousine von Bella und Gigi Hadid, die aus der Modewelt nicht mehr wegzudenken sind. Johann steht bei einer britischen Modelagentur unter Vertrag und hat nun ihre erste große Kampagne an Land gezogen. Sie modelt für die neue Unterwäschekollektion von Debenhams. The Sun berichtet und zeigt alle Bilder der Kampagne.

Aufmacherfoto: Ashley Graham und Dilone © Michael Stewart/WireImage