Modische Farbmeditation

6. November 2018 | von

Einige Leute glauben, nur weil ich mich oft bunt anziehe, würde ich dazu neigen, non­stop lustig zu sein. Klar, ich bin fast immer gut drauf und eher eine Frohnatur, aber ich kann auch sehr ernst sein. Als Schaus­pielerin wird von mir ver­langt, dass ich alle Rollen meis­tere, und es passiert oft, dass Regis­seure von mir wollen, dass ich eine lustige Fig­ur total ernst spiele. Vielle­icht ger­ade deshalb, weil ich pri­vat eher laut und fröh­lich bin und der Bruch beson­ders effek­tvoll sein kann.

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Bei gewis­sen Out­fits merke ich, dass es mich reizt, mich genau ent­ge­genge­set­zt zu den Erwartun­gen, die das Klei­dungsstück weckt, zu ver­hal­ten. Dieses Sei­den­hemd, das förm­lich danach schre­it, in die Sonne geführt zu wer­den, um auf ein­er Pick­nick­decke zur Gel­tung zu kom­men, trage ich zum Beispiel gerne daheim, wenn ich Texte lerne und mich konzen­tri­eren muss. Irgend­wie beruhi­gen mich das Muster und die enorme Leichtigkeit des Mate­ri­als. Es zu tra­gen ist ein klein wenig med­i­ta­tiv und ein guter Katalysator für meine kreativ­en Gedanken.

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Wenn ich mich darin im Spiegel betra­chte, komme ich mir wie ein abstrak­tes Gemälde eines Malers des Expres­sion­is­mus – mit kubis­tis­chen Ein­flüssen – vor. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Out­fit nicht jed­er­manns Ding ist. Aber genau wie die Kun­st ist die Mode manch­mal etwas sehr Per­sön­lich­es. Entwed­er sie spricht dich an oder eben nicht. Habt Ihr Klei­dungsstücke, die Euch in Kunst­werke ver­wan­deln? Und wo tragt Ihr diese?

Water drops

Kleid von Next
Tasche von Roxy
San­dalette von B.C.
Arm­band von sweet deluxe
Malka­s­ten von herlitz

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