Fake Follower: Warum ich
Instagram trotzdem mag!

10. April 2019 | von

Kein Tag ohne neue Hiob­s­botschaft auf Insta­gram: Entwed­er wurde ein weit­er­er großer Account gehackt und ste­ht jet­zt ganz ohne Fol­low­er und Fotos da oder es geht mal wieder um die lieben Fake Fol­low­er (ara­bis­che Prinzen, US-Sterne-Gen­eräle und Witwer mit klein­er Tochter, die auf Insta­gram die große Liebe suchen – haha!), die – wenn man sie nicht regelmäßig löscht – einen ganz Account zumüllen und damit wirk­lich unap­peti­tlich machen. Oder das News-Karus­sell dreht sich um die gekauften Fol­low­er, mit denen manche Accounts sich größer und wichtiger machen wollen, als sie eigentlich sind.

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Instagram ist ein schwieriges Pflaster geworden

Ja, ehrlich währt hier lei­der nicht am läng­sten, denn auch wenn Insta­gram ange­blich härter gegen das Kaufen von Fol­low­ern vorge­ht, so gibt es immer noch genug Insta­gram-Kon­ten, deren Abon­nen­ten zumin­d­est teil­weise gekauft wur­den. Dazu dann noch die zweite Sorte Fake Fol­low­er, die eben­falls ein richtiges Übel sind: Ein­er­seits, weil sie gle­ichzeit­ig so lächer­lich und lästig sind (Wer bitte glaubt wirk­lich an diese ara­bis­chen Prinzen, US-Sterne-Gen­eräle und an die Witwer mit klein­er Tochter?) – ander­er­seits, weil manche Accounts sie nicht löschen und dadurch über­pro­por­tion­al stark wach­sen. Es gibt Accounts, deren Fol­low­er­schaft beste­ht tat­säch­lich zu 90 Prozent aus offen­sichtlich gefak­ten und unecht­en Accounts!

3 Gründe für Instagram

Trotz­dem. Mir macht Insta­gram immer noch Spaß! Und zwar aus diesen drei Gründen:

  1. Ich mag den Aus­tausch: Ich bin zwar nur ein rel­a­tiv klein­er Account mit 4.700 Fol­low­ern (Ihr find­et mich auf Insta­gram als @textelle – falls jemand dazukom­men mag), aber ger­ade deshalb sehe ich auf Insta­gram nicht die anonyme Masse, son­dern inter­agiere und kom­mu­niziere regelmäßig mit meinen Fol­low­ern, die ich mit­tler­weile auch kenne. Das macht ein­fach Spaß.
  2. Ich mag die Kreativ­ität: Insta­gram bietet so viele Möglichkeit­en, einen Account schön zu gestal­ten. Es gibt die unter­schiedlich­sten Apps und damit die ver­schieden­sten Möglichkeit­en, das Insta­gram-eigene Lay­out noch mal aufzuw­erten! Ja, ich spiele ein­fach gerne herum, pro­biere Neues aus und bin ges­pan­nt auf das Feed­back mein­er Community.
  3. Ich will mir die Freude ein­fach nicht ver­miesen lassen: Ich kenne viele Frauen, die mit­tler­weile (zurecht) wirk­lich gefrustet sind – weil sie als Influ­encer in Konkur­renz zu Accounts ste­hen, die durch Fakes aufge­bläht und dadurch größer wirken, als sie sind. Das ist tat­säch­lich sehr ärg­er­lich und ich ver­ste­he nicht, warum Unternehmen und Agen­turen da nicht genauer hin­schauen. Ich will aber auch nicht klein beigeben und Insta­gram ver­lassen – denn dann hät­ten die Fakes ja irgend­wie sog­ar gewonnen.
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Und du, bist du auf Insta­gram? Wie geht es dir mit Insta­gram und seinen Fakes? Magst du es noch oder bist du eher gefrustet?

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