Strandurlaub = Mutprobe

Bademode für den Strand

Ich habe nachgezählt: Es sind genau noch zwölf Wochen und vier Tage, bis es für mich wieder ans Meer geht. An die Ostsee, an meinen geliebten Darß um ganz genau zu sein. Wie ich mich auf ein Wiedersehen freue! Auf das Rauschen des Windes, den feuchten Sand unter den Fußsohlen, auf lange Strandspaziergänge. Auf zwei wunderbar erholsame Wochen, von denen ich das ganze Jahr zehre, weil sie schöner nicht sein könnten … wenn da nicht diese Mutprobe wäre, die mich alljährlich herausfordert: am Strand meinen Badeanzug anzuziehen.

Im Badeanzug am Strand. Warum Strandurlaub für mich immer eine Mutprobe ist.

Was für einen Strandurlaub eine Selbstverständlichkeit sein sollte, war für mich lange Jahre eine Mutprobe. Ist es noch – denn entspannt bin ich immer noch nicht. Es gab Jahre, in denen habe ich meinen schwarzen Einteiler zwar brav mitgenommen, aber doch nie aus dem Koffer geholt. Zu unsicher fühlte ich mich mit meinen Pfunden ohne schützende Hülle am Strand! Fast nackt unter wildfremden Menschen – die könnten ja gucken!

Darß an der Ostsee

Nein, mein Selbstbewusstsein in Sachen Badeanzug war nicht sehr stark ausgeprägt. Um nicht zu sagen: Es war nicht existent. Lieber saß ich mit Jeans und Shirt zwei Wochen im Strandkorb – gut, dass es am Darß selten heiß, sondern meisten frisch-windig ist!

Raus aus der Komfortzone!

Irgendwann war ich es dann aber doch leid, mich und meine Figur am Strand immer in Klamotten zu verstecken. Pah, wer keine pummelige 50-Jährige im Badeanzug sehen will, der soll gefälligst wegsehen. Sein Problem, nicht meins. Und so wage ich mich seitdem jedes Jahr ein bisschen häufiger aus meiner Komfortzone heraus – und im Badeanzug an den Strand.

Urlaub am Strand für Große Größen

Was mir geholfen hat, meine Angst zu überwinden:

  1. Ein hochwertiger Badeanzug. Ideal ist ein Material, das nicht zu sehr schlabbert, sondern ein bisschen fester ist. Es geht nicht darum, die Figur zu formen, aber ein bisschen Halt zu geben, vor allem bei mehr Busen.
  2. Der richtige Schnitt. Badeanzug ist nicht gleich Badeanzug, da erzähle ich nichts Neues. Unterschiedliche Figurtypen machen in jeweils verschiedenen Schnitten die beste Figur. Hier auf Soulfully gibt es aktuell sogar eine kleine Figurberatung genau zu diesem Thema.
  3. Eine gute Körperhaltung. Ja, ich weiß, auf dem Weg von der Liege zum Wasser möchte man sich manchmal am liebsten verstecken. Aber vom klein machen und Kopf einziehen, wird man nicht unsichtbar, sondern nur … krumm. Lieber hochaufgerichtet und mit imaginärem Krönchen auf dem Kopf die paar Meter überwinden – das macht nicht nur schön, sondern auch selbstbewusst.
  4. Das richtige Mantra: Letztlich muss jeder nur einem einzigen Menschen gefallen: sich selbst! Das gilt im Abendkleid oder Businesskostüm genauso wie im Badeanzug.

Trauen wir uns einfach und lasst uns den Sommer wirklich genießen! Machst Du mit?

Leserkommentare
1 Kommentar
Jana schreibt am

Bei mir sind es noch knapp 14 Wochen bis zur Ostsee. Und ich freu mich wahrscheinlich genauso sehr wie du.

Für den Strand habe ich mir vor zwei Jahren einen Zweiteiler gekauft. Kostete auch Überwindung, ihn das erste Mal außerhalb meiner 4 Wände zu tragen. Aber entweder habe ich es ignoriert, oder es hat tatsächlich keiner (blöd) geguckt. Ich glaube, wir machen uns einfach zu viele Gedanken. Und wenn doch mal einer guckt, guck doch einfach zurück. 😉

LG
Jana

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