50plus: Ich habe mich mit dem
Älterwerden ausgesöhnt

2. April 2020 | von

Wenn es um das The­ma Älter­w­er­den geht, fall­en mir sofort zwei Sprich­wörter ein: „Älter­w­er­den ist nichts für Fei­glinge.“ und „Die Alter­na­tive von älter wer­den ist jung ster­ben.“ Bei bei­den Sprüchen kann ich nick­en, denn sie sind wahr. Jed­er für sich.

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Wer im Geiste jung bleibt, bleibt für immer jung

Mein per­sön­lich­es „Älter­w­er­den-Gefühl“ bewegt sich irgend­wo dazwis­chen. Oder sagen wir bess­er: Es schwankt. Manch­mal bin ich gen­ervt davon, etwa wenn ich ein neues weißes Haar auf meinem Kopf sichte oder wenn ich spüre, dass die Regen­er­a­tion nach kurzen Nächt­en um einiges länger dauert als noch vor ein paar Jahren. Meis­tens aber bin ich dankbar, dass ich gesund und munter bin – denn das ist mit 52 lei­der gar nicht mehr so selb­stver­ständlich – und mein Leben voller Freude gestal­ten kann. Dass ich immer noch neugierig bin, was die Zukun­ft mit mir vorhat, den Kopf voller Pläne habe und es gar nicht erwarten kann, sie in die Tat umzusetzen. 

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„Ja, das Leben ist das, was man daraus macht – auch mit 52. ” 

Die Einstellung ist entscheidend!

Und dann ist da natür­lich mein Leben als Blog­gerin. Vor fast zehn Jahren habe ich meinen Blog auf texterella.de ges­tartet, seit dem Start vor dreiein­halb Jahren gehöre ich mit ganzem Herzen auch zum Soul­ful­ly-Team. Für mich sind bei­de Plat­tfor­men mehr als Blogs, auf denen es um Mode, Beau­ty und Lifestyle geht. Für mich sind sie mein Sprachrohr, um Frauen in meinem Alter (und älter) zuzu­rufen, dass es keinen Grund gibt, nicht mehr voll im Leben zu ste­hen oder gar die Bühne zu ver­lassen, um den Jün­geren Platz zu machen. Ich will Frauen in der zweit­en Leben­shälfte ermuti­gen und dabei unter­stützen, sicht­bar zu bleiben. Wir müssen uns nicht beige klei­den, wir dür­fen bunt bleiben! Ja, wir sollen es sogar!

Die Zukunft ist voller Überraschungen

Mit dieser Botschaft für andere Frauen habe ich mich auch mit meinem Alter aus­gesöh­nt. Was sind schon ein paar weiße Haare und gele­gentliche Zip­per­lein gegen die neue Frei­heit, die das Älter­w­er­den mit sich bringt – die Kinder sind erwach­sen und gehen ihre eige­nen Wege, man hat sich ein finanzielles Pol­ster erar­beit­et und genießt es, gelassen­er in die Welt hinauszublicken.

„Ich finde tat­säch­lich, es gibt keinen Grund, sich vor dem Älter­w­er­den zu fürcht­en, so lange man mit fro­hem Herzen und voller Neugi­er in die Zukun­ft blickt.” 

Wie gehst du mit dem The­ma Älter­w­er­den um? Genießt du es oder hast du damit Prob­leme? Ich freue mich über deinen Kom­men­tar zu dem The­ma – älter wird ja schließlich jeder!

Letzte Kommentare (1)

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lifelove57
Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:02 Uhr

älter wer­den hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind, dass man gelassen­er ist. Die per­sön­liche Reife ist so etwas, wie ein weit­eres Rück­rat oder anders aus­ge­drückt, man bekommt so was, wie ein dick­eres Fell, was man sich in jün­geren Jahren oft sehr gewün­scht hätte. Man entwick­elt eine eigene Per­sön­lichkeit, wobei man in jün­geren Jahren eher sehr darauf achtet, wie die anderen einen wohl find­en. Im Alter ist es einem egal. Das einzige, was dann so richtig inter­es­sant wird, ist, dass man sich so stylt, wie es einem selb­st wirk­lich gefällt, egal, wie man nach außen ankommt. Man hat, also mir geht es so, seine wahre Per­sön­lichkeit voll zum Leucht­en zu brin­gen. Das Fam­i­lien­leben wird sehr wichtig, die Gemütlichkeit, die Liebe zu seinem Part­ner, die Har­monie, das wird wichtig und nicht mehr so das sex­uelle. Das let­ztere bedeutet Frei­heit pur, denn die Hor­mone bes­tim­men von 14-ca. 50 das Denken und Han­deln. Danach erlangt man die Unab­hängigkeit davon, wow. Jede Unab­hängigkeit, bedeutet Frei­heit pur. Die Inter­essen, also zumin­d­est bei mir gehen extrem in Rich­tung Geis­teswis­senschaften. Man ver­ste­ht die Antro­poso­phie, Rudolf Stein­er, was im jün­geren Alter fast unmöglich ist. Die Denke ist im jün­geren Alter ein­fach nicht fähig, Geis­teswis­senschaften zu ver­ste­hen. Im “Alter” denkt man oft zu vielem, fuck you, ich mach eh, was ich will. Und ja, die Ein­stel­lung zum Leben entschei­det über hopp oder top. Die totale geistige und per­sön­liche Frei­heit ist der einzige Garant für ein junges Lebens­ge­fühl for­ev­er. Seid gegrüßt, oder lasst es. Ich bin, so oder so. 🙂