Achtsamkeit – Trendwort oder Lebenseinstellung?

22. Februar 2018 | von

Das The­ma Acht­samkeit ist aktuell in aller Munde. Es soll Entspan­nung brin­gen und dem Stress­ab­bau dienen. Wie inte­griere ich das in meinen All­t­ag als Mut­ter?

„Irgend­was ist immer”

So lautet mein Wahlspruch als Mama: Irgend­was ist immer. Als Mut­ter ist man ständig im Mul­ti­task­ing-Modus und kann natür­lich bei sieben Sachen gle­ichzeit­ig im Kopf gar nicht zu 100 Prozent bei ein­er Sache sein. Im Büro kocht man gedanklich schon das Mit­tagessen für die Kinder. Beim Essen tak­tet man bere­its die anste­hen­den Nach­mit­tag­ster­mine hin­tere­inan­der durch, damit auch alle Zah­n­räder rei­bungs­los ineinan­der greifen. Beim abendlichen Fernse­hen auf der Couch wer­den dann noch par­al­lel Mails, Insta­gram, What­sApp und Face­book koor­diniert. Und vor dem Schlafenge­hen rat­tert dann nicht sel­ten wieder die To-do-Liste des näch­sten Arbeit­stages vorm inneren Auge herunter.

Kennst du das? Entspan­nung sieht defin­i­tiv anders aus. Klar, der meiste Stress, dem man sich den ganzen Tag über aus­set­zt, ist in der Regel haus­gemacht und hängt immer auch mit den eige­nen Ansprüchen an sich selb­st zusam­men. Aber wie soll man bloß aus seinem selb­st­ge­baut­en Ham­ster­rad aus­brechen?

Bloggerin Julia über Achtsamkeit als Mutter!

Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Genau da set­zt das The­ma „Acht­samkeit“ an. Denn Acht­samkeit (oder auf Englisch „Mind­ful­ness“) kann im Prinizp eine Art Hand­bremse für unseren Autopi­loten sein. Sie hil­ft uns dabei, unser Leben zu entschle­u­ni­gen, die eigene Aufmerk­samkeit auf das Hier und Jet­zt zu lenken und den Moment bewusst zu erleben – und ihn besten­falls sog­ar zu genießen. Und das gilt natür­lich nicht nur für Müt­ter. Das The­ma Acht­samkeit ist aktuell in aller Munde. Es soll Entspan­nung brin­gen und dem Stress­ab­bau dienen. Für mich hört sich das ein biss­chen so an wie ein neuer Begriff für „Well­ness“ – nur ohne die Mas­sagen.

Achtsamkeit lernen als Plus-Size Girl.

Ein neuer Trend­be­griff ist Acht­samkeit auf jeden Fall. Er lässt sich auf alle Lebensla­gen und Per­so­n­en­grup­pen aus­bre­it­en. In Büch­ern, Zeitschriften, Fernsehsendun­gen und Online-Artikeln wer­den wir ange­hal­ten, ab sofort alles ganz “acht­sam” anzuge­hen: Unsere Art (zusam­men) zu leben, zu essen, zu kon­sum­ieren und sog­ar zu atmen. Und acht­sam Auto zu fahren ver­ste­ht sich wohl irgend­wie von selb­st. Und wie das mit Trends immer so ist: Sofort sind auch die ver­schiede­nen Wirtschaft­szweige längst auf den zunächst so entspan­nt dahin­glei­t­en­den Acht­samkeits-Zug aufge­sprun­gen. Es gibt zahlre­iche Sem­i­nare, Büch­er, sog­ar neue Berufs­bilder wie Acht­samkeits-Coach­es und Apps zum The­ma Acht­samkeit, die uns mit Übun­gen, Anleitun­gen und zahlre­ichen Tipps ver­sor­gen sollen. Das artet ja fast schon wieder in Stress aus, sich mit all dem zu beschäfti­gen.

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Was soll mir Achtsamkeit denn nun konkret bringen?

Okay, ver­standen. Acht­samkeit ist jet­zt im Trend. Muss ich da jet­zt mit­machen? Ist das nicht ein­fach nur wieder noch eine neue Form der Selb­stop­ti­mierung?

Für mich per­sön­lich heißt Acht­samkeit, mehr im Jet­zt zu leben, im stres­si­gen All­t­ag ein­fach mal inne zu hal­ten und Sit­u­a­tio­nen bewusster zu genießen. Ich meine, ich war nie wirk­lich jemand, der gedanklich in der Ver­gan­gen­heit lebt, aber die Konzen­tra­tion auf das „Jet­zt“ hil­ft tat­säch­lich dabei, Alt­las­ten hin­ter sich zu lassen und sich weniger um die Zukun­ft zu sor­gen. Wenn ich im Jet­zt glück­lich bin, oder mich mehr darauf konzen­triere, es zu sein – wer oder was sollte mir dann in der Zukun­ft schon etwas anhab­en kön­nen? Inter­es­san­ter Ansatz.

Julia berichtet über Achtsamkeit.
Liebe dich selbst.

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Acht­samkeit soll zu einem authen­tis­chen und selb­st­be­wussten Han­deln führen. Mehr im Jet­zt zu leben heißt für mich dann ein­fach auch, nicht immer nur alles für andere mitzu­denken und zu pla­nen, son­dern mich eben auch darum zu küm­mern, was mir in dem Moment gut tut und was mich ger­ade glück­lich macht. Das Selb­stver­trauen zu haben, dass alles aus einem guten Grund passiert. Und dabei auch einen gesun­den Ego­is­mus leben zu dür­fen, ohne ein schlecht­es Gewis­sen zu haben. Ein­fach loslassen, was mich run­terzieht und Dinge auch mal gut sein lassen.

Acht­samkeit hat für mich aber auch viel mit Dankbarkeit zu tun. Für das Leben, das man hat. Genau jet­zt in diesem Moment. Ich ver­traue also auf das Jet­zt und höre auf meinen Bauch. Immer? Nicht immer. Aber ich werde mal darauf acht­en, mich bewusster darauf einzu­lassen.

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