Von Beginn an nachhaltig

Alles entsteht aus Rohstoffen, auch unsere Produkte. Rohstoffe aus der Natur sind unsere Wirtschafts- und Lebensgrundlage und wir müssen sie schützen. Daher setzen wir für unsere Eigen- und Lizenzmarken auf Materialien wie FSC®-Holz oder nachhaltige Baumwolle. Denn nur so können wir die Umwelt schützen – sozusagen von der Wurzel an. Wir möchten unser nachhaltiges Sortiment noch weiter ausbauen und so unserer Überzeugung gerecht werden. Wie genau das funktioniert, erklären wir dir.

FSC®-zertifiziertes Holz

Den Wald mit lauter Bäumen sehen.

Den Wald mit lauter Bäumen sehen

Wälder sind essenziell für den Klima- und Artenschutz. Sie sind die Heimat vielfältiger Lebensgemeinschaften und unzähliger Arten. Bäume filtern die Luft, speichern Kohlenstoff und schützen vor Erosion und sind somit überlebenswichtig für uns Menschen. Das Label FSC® (Forest Stewardship Council ®) steht für eine nachhaltige Forstwirtschaft, in der natürliche Lebensräume erhalten bleiben, die lokale Bevölkerung unterstützt und die Wirtschaftlichkeit des Waldes zugleich gestärkt wird – etwa 200 Millionen Hektar Wald sind weltweit schon FSC®-zertifiziert, 19% davon liegen in den Tropen.

Wir setzen bei unseren Eigen- und Lizenzmarken überwiegend auf Hölzer, die aus FSC®-zertifizierten Quellen stammen. Siehst du das Label, kannst du dir sicher sein, dass alle verwendeten Hölzer nach den strengen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Standards zertifiziert wurden. Das Label belegt den verantwortungsvollen Umgang mit globalen Waldressourcen – es ist das weltweit einzige Zertifizierungssystem, das von Umweltverbänden wie WWF, BUND oder Nabu unterstützt wird. Es gibt zehn einheitliche Grundsätze und 56 Kriterien zu den FSC®-Standards, die eingehalten werden müssen.

Wir schützen Wälder – seit 30 Jahren

Wir haben bereits vor 30 Jahren damit angefangen, FSC®-zertifizierte Produkte ins Sortiment aufzunehmen und unser Angebot umzustellen. Tropenholz ohne FSC®-Label ist daher schon seit 1990 bei uns tabu. Insgesamt kannst du aus ca. 60.000 FSC®-zertifizierten Produkten unserer Eigen- und Lizenzmarken wählen: von Wohn- bis Gartenmöbel, von Deko bis Aufbewahrung. Wir möchten, dass nachhaltige Artikel möglichst für alle zugänglich sind. Daher geben wir die Kosten der FSC®-Zertifizierung nicht weiter und achten darauf, dass Möbel mit FSC®-Holz nicht teurer sind als Möbel ohne.

Auf der Internationalen Möbelmesse 2020 wurden wir vom FSC® für unser Engagement sogar als „Waldfreund“ ausgezeichnet. Außerdem haben wir durch deinen FSC®-Möbelkauf und die Unterstützung unseres Partners Bergwaldprojekt e.V. den zerstörten Inselwald auf Amrum wieder aufforsten können.

Der gemeinsame Weg ist unser Ziel

Gemeinsam mit dir sind wir auf einem guten Weg: Bis 2025 sollen 100% unserer Eigen- und Lizenzmarken-Artikel FSC®-zertifiziert sein. Entscheide dich für Möbel, die das FSC®-Siegel haben, und schütze so Wälder.



 

Cotton made in Africa (CmiA)

Baumwolle, die allen gut tut.

Baumwolle, die allen gut tut

Baumwolle ist unser wichtigster Rohstoff für Textilien. Und deswegen ist uns dessen Herkunft besonders wichtig. Das Label „Cotton made in Africa“ (CmiA) kennzeichnet Baumwolle, die umwelt- und sozialverträglich angebaut wird. CmiA ist eine Initiative der „Aid by Trade Foundation“, gegründet im Jahr 2005 von Prof. Dr. Michael Otto, und hat sich zu einem der weltweit führenden Standards für nachhaltig angebaute Baumwolle entwickelt. Die Initiative hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Baumwollbauer*innen in Subsahara Afrika nachhaltig zu verbessern und zudem einen relevanten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Heute sind 46 Textilunternehmen auf der ganzen Welt Teil der Initiative, nutzen CmiA-zertifizierte Baumwolle und zahlen Lizenzgebühren, die vor Ort z.B. in Bildung investiert werden.

Die Initiative »Cotton made in Africa» hilft also der Umwelt, den Baumwollbäuer*innen, uns und dir.

O-TON Folge 38Kann Baumwolle wirklich nachhaltig sein? In dieser Folge sprechen wir im Podcast von OTTO über nachhaltige Mode, faire Löhne und die Zusammenarbeit mit Baumwollgesellschaften in Afrika. Höre gleich rein in den O-TON #38

Die Umwelt freut sich

Konventionell angebaute Baumwolle ist nicht nur problematisch für die Umwelt wegen des hohen Wasserverbrauchs, sondern auch für die Kleinbäuer*innen durch den Einsatz von Chemiekalien. Daher setzt sich die CmiA-Initiative für umweltschonende Agrarmethoden ohne künstliche Bewässerung und Mono-Kulturen ein. Das spart 20% Wasser und erzeugt 40% weniger Treibhausgase. Außerdem gibt es strenge Regeln, welche Pestizide genutzt werden dürfen. Gentechnisch verändertes Saatgut ist sogar komplett verboten.

Soziale Gerechtigkeit für die Bäuer*innen

Die CmiA-Initiative fördert ausschließlich afrikanische Kleinbäuer*innen, um deren Arbeits- und Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Kinder- und Zwangsarbeit sind strengstens verboten, es gibt feste Arbeitszeiten und ein angemessenes Gehalt – unabhängig vom Geschlecht. Zudem gibt es regelmäßige Schulungen, in denen die Bäuer*innen lernen, wie sie ihre Baumwolle umweltschonend und ertragsfördernd anbauen können. Ein aktives Mitspracherecht gilt dabei zu jeder Zeit. Zusätzlich garantieren wir den Bäuer*innen eine feste Abnahmemenge. So entsteht sichere Planbarkeit für alle Seiten. Die Initiative engagiert sich außerdem in sozialen Projekten in den Dorfgemeinschaften wie dem Schulbau, der Gesundheitsversorgung und dem Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Zusammen mehr erreichen

Schon heute stammt 95% der von uns verwendeten nachhaltigen Baumwolle von Kleinbäuer*innen der CmiA-Initiative. Und wir befinden uns auf der Zielgeraden – bis Ende 2020 sollen es 100% sein. Unterstütze auch du die Initiative, indem du unsere Mode und Heimtextilien mit dem CmiA-Label kaufst und so dazu beiträgst, die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen zu verbessern.

Und das ist noch nicht alles

Um die Ressourcen zu schützen, setzen wir zusätzlich zur CmiA-Initiative auf andere nachhaltige Rohstoffe. So ist Recycling für uns eine spannende Alternative: Bei uns findest du immer mehr Artikel, die aus wieder- oder weiterverwendetem Material bestehen – das entlastet die Umwelt und ist ressourcenschonend. Du möchtest wissen, was genau in unseren Produkten steckt? Das erkennst du an den Nachhaltigkeitssiegeln.

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