Die schönsten Gedichte zur Geburt

 

Poesie und die Geburt eines Kindes haben eines gemeinsam: Sie berühren das Herz in der Tiefe. Deshalb sind Gedichte eine bewegende und zugleich zeitlos-klassische Form, um der Freude über die Ankunft eines neuen Erdenbürgers auf stilvolle Art Ausdruck zu verleihen. Du findest hier eine Sammlung schöner Glückwunschgedichte

  • aus der Feder berühmter Autoren
  • passend zur Geburt eines Mädchens oder Jungens
  • zu den Themen:

            - Engel und Schutzengel

            - Philosophische Gedanken

            - Allegorien

Die schönsten Gedichte zur Geburt von berühmten Autoren

Die großen Dichter und Denker haben ihre Botschaften rund um die Geburt eines Kindes in wohlklingenden Versen verewigt. Oft beschreiben sie, welch Wunder sich hinter diesem Ereignis verbirgt, das nun das Leben der ganzen Familie bereichert. Kleine Weisheiten helfen den Eltern, ihre neue Rolle zu finden und ihrem Kind nicht nur Wurzeln, sondern auch Flügel zu verleihen.

 

1.      „Worte können nicht ausdrücken
        die Freude über neues Leben.“

        Hermann Hesse

2.      „Was eine Kinderseele aus jedem Blick verspricht!
        So reich ist doch an Hoffnung
        ein ganzer Frühling nicht.“

        August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

3.      „Denn wir können die Kinder nach unserem Sinn nicht formen.
        So wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.
        Sie erziehen auf’s Beste und jeglichen lassen gewähren
        denn der eine hat die, der andere andere Gaben.
        Jeder braucht sie und jeder ist doch nur auf eigene Weise gut und glücklich“.

        Johann Wolfgang von Goethe

4.      „Leben allein genügt nicht“, sagte der Schmetterling.
        „Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“

         Hans Christian Andersen

5.      „… und plötzlich entsteht,
        wie von einem springenden Funken entzündet,
        ein Licht in der Seele,
        das von nun an sich selbst erhält.“

        Platon

Gedichte zur Geburt eines Mädchen oder Jungen

Manche Eltern wünschen sich ausdrücklich einen Jungen oder ein Mädchen, vielleicht auch, weil sie bereits ein Kind haben. Erblickt tatsächlich das ersehnte Mädchen oder der erhoffte Junge das Licht der Welt, kannst Du die Betonung mit einem passenden Gedicht auf das Geschlecht des Babys legen.

 

Reime zur Geburt

1.      „Du schlummerst, feiner Knabe,
        Du meiner Freuden Kind,
        so sanft in meinen Armen,
        die Deine Welt noch sind.
        Nun wachst du auf, Du lächelst,
        ich blicke wonnenreich
        in Deines Vaters Augen
        und in mein Himmelreich.“

        Adelbert von Chamisso

2.      „Ein Mädchen kam hereingeflogen
        zu uns in diese graue Welt.
        Der Sonnenschein ist eingezogen,
        das ist viel mehr als Gut und Geld.“

        Lisl Güthoff

Gedichte nach Themen

Neu geborenes Leben schützen, leiten und wertschätzen: Das ist die Aufgabe des kleinen Mikrokosmos aus Eltern, Familie und Freunden. Die folgenden Gedichte widmen sich verschiedenen Themen, die inspirierend wirken: Sie greifen beispielsweise den Wunsch nach einem himmlischen Begleiter wie einem Schutzengel auf und sprechen damit spirituelle oder christlich geprägte Eltern an, sie widmen sich philosophischen Gedanken oder bedienen sich der Allegorie als Stilmittel, um Glückwünsche auszusprechen oder die Bedeutung des kleinen Menschenlebens hervorzuheben.

 

Schutz und Geleit

 

1.      „Erblickt ein Kind das Licht der Welt
        erscheint ein Stern am Firmament,
        er strahlt für dich tagaus tagein
        und wird dein Wegbegleiter sein,
        er schützt dich vor Gefahr und Leid
        schenkt dir viel Glück und Heiterkeit.“

        Hans Karthaus

2.      „Blüh an Deiner Eltern Seite,
        wachse tugendhaft heran
        und ein Engel Gottes leite
        Dich auf Deiner Lebensbahn.“

        Unbekannter Verfasser

3.      „Kleine Pflanze,
        nun bist du ans Licht getreten
        wir staunen,
        sind dankbar und freuen uns.
        Wir wollen dich wachsen lassen,
        dich begleiten
        und deinen Wurzeln fester Boden sein.“

        Unbekannter Verfasser

 

Philosophische Gedanken

 

1.      „Mir scheint, ich sehe etwas Tiefes,
        Unendlicheres, Ewigeres als den Ozean
        im Ausdruck eines kleinen Kindes,
        wenn es am Morgen erwacht oder kräht oder lacht,
        weil es die Sonne auf seine Wiege scheinen sieht.“

        Vincent van Gogh

2.      „Die Welt wird jedes Mal neu erschaffen,
        wenn ein Kind geboren wird.
        Geboren zu werden bedeutet,
        dass uns eine ganze Welt geschenkt wird.“

        Jostein Gaarder

3.      „Ein Kind lieb haben heiß: es in seiner Art und Unart,
        in seinen Freuden und Schmerzen ganz ernst zu nehmen.“

        Friedrich von Bodelschwingh

 

Allegorien

 

 

 

Allegorien zur Geburt

1.      „Kinder sind wie Blumen:
        Man muss sich zu ihnen niederbeugen,
        wenn man sie erkennen will.“

        Friedrich Fröbel

2.      „Drei Dinge sind uns aus dem Paradies                     geblieben:
        Die Sterne der Nacht
        Die Blumen des Tages
        Und die Augen der Kinder.“

        Dante Alighieri

3.      „Dir soll die Zukunft Blüten tragen,
        in hellen Farben, leuchtend schön.
        Glück und Freude soll’n an allen Tagen
        hell über Deinem Leben steh’n.“

        Dieter Kellermann

Fazit:

Nicht immer fühlt es sich passend an, auf lustige Weise zur Geburt eines Kindes zu gratulieren. Die klassische Variante in Form von Gedichten berühmter Autoren steht hingegen für eine besonders stilvolle Geste – im Klartext: Mit diesen Gedichten liegst Du immer richtig! Insofern eignen sich lyrische Glückwünsche auch besonders gut, wenn Du den frischgebackenen Eltern privat nicht so nahe stehst oder Du die beiden als intellektuelle Zeitgenossen einschätzt.
 

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